STROMANBIETERWECHSEL : WER IST DER BESTE OHNE VORKASSE?

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2 Antworten

Hallo Loewer1!

Zum EEG:

Änderungen der AGB resultierend aus diesem Gesetz, entspringen, wie der Name schon sagt, staatlich geregelten, gesetzlichen Vorgaben. D.h., mit deren Folgen entsprechen Unternehmen nur gesetzlichen Auflagen. Solltest Du diese als für Dich nachteilig erachten, müsstest Du folglich eine Klage gegen das entsprechende Gesetz anstrengen.

Ich will damit sagen, dass hier nicht das Unternehmen der Initiator ist und Du daher keine "großartigen" Nachteile erwarten musst. Einzig, den gesetzlichen Vorgaben entsprechendes. Genaueres hierzu ist daher dem Gesetzblatt zu entnehmen (bundesnetzagentur.de), sollte aber eigentlich auch im Schreiben aufgeführt werden. So oder so kommen wir alle nicht um diese herum.

Einen für Dich passenden und preiswerten Anbieter findest Du sicher selbst! Als kleine Hilfe schließe ich hier einige grundsätzliche Tipps an.

Meine persönliche Empfehlung für die Suche:

http://www.energieverbraucherportal.de/vergleichsrechner_strom.html

Auch für diese Website gelten die nachfolgenden Tipps zum Lieferantenwechsel.

  • Keine Vorkasse!
  • Stets die Auswahl der Suchkriterien manuell festlegen!
  • Bevorzugt maximal 12 Monate Vertragslaufzeit.
  • Abschläge möglichst monatlich (siehe Vorkasse).
  • Mehrere Vergleichsportale nutzen.
  • Achtung bei Neukundenboni! Diese kommen i. d. R. erst nach Erfüllung einer Mindestvertragslaufzeit zur Auszahlung, entfallen aber schnell bei einer verfrühten Kündigung, z. B. wg. Umzug oder Preiserhöhung. Auch werden solche Boni bei der Festlegung der Abschlagszahlungen NICHT berücksichtigt. Ich zahle also monatliche Raten, berechnet nach den Gesamtlieferkosten (ausgewiesener Preis zuzüglich Bonusbetrag). Dies führt oftmals zu höheren Abschlagszahlungen als vor dem Wechsel. Obendrein legen entsprechende Anbieter fast immer einen höheren Gesamtverbrauch als gemeldet fest, was wiederum die zu leistenden Abschlagszahlungen nochmals erhöht. Auf diese Weise finanzieren sich die Anbieter mittels der Zahlungen ihrer Kunden vor. Spätestens im folge Jahr, ohne Bonus, wird so aus dem vermeintlich "günstigen" Angebot ein teures „Vergnügen“.
  • Bei Mindestvertragslaufzeiten unbedingt auf eine Preisgarantie für möglichst den gesamten Zeitraum achten.
  • Sieht man Einsparpotenzial, bringt ein hoher Arbeitspreis die größte Kostensenkung (eingesparte kWh x Arbeitspreis). Umgekehrt verhält es sich, wenn kein Einsparpotenzial vorhanden, oder sogar ein Mehrverbrauch zu erwarten ist (hoher Grundpreis, niedriger Arbeitspreis = geringere Kostensteigerung [Mehr-kWh x Arbeitspreis]).
  • Angebote der Vergleichsportale immer direkt auf den Seiten der Lieferanten mittels Arbeitspreis, Grundpreis und Verbrauch rechnerisch prüfen.
  • 2-4 günstige Anbieter auswählen und die genauen Vertragskonditionen auf den Homepages der jeweiligen Anbieter gegenlesen. Ggf. im Internet nach Kundenmeinungen suchen, um anschließend eine Entscheidung zu treffen.
  • Ich empfehle, den Vertragsabschluss direkt auf der HP des ausgewählten Lieferanten zu tätigen. Dort gibt es manchmal noch Vorteile, welche ansonsten zugunsten der Vergleichsportale (Vermittlungsprovision) wegfallen. Außerdem minimiert dies Übertagungsfehler.

Gruß und viel Erfolg!

hsb

Aus den vielfältigen hier in GF geäußerten und eigenen Erfahrungen, kann ich von Geschäftsmodellen mit Vorkasse, Einpreisung hoher Boni (Achtung: Werden bei der Berechnung des Abschlages NICHT einbezogen!) oder Paketangeboten nur abraten.

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Hallo

ich bin mit meinen ÖKOstromanbieter sehr zufrieden und er arbeitet nicht mit Vorkasse http://www.greenpeace-energy.de/ Gruß

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