Stromanbieter verlangt Erbschein

3 Antworten

Zunächst mein herzliches Beileid. Zur schnellen Lösung folgender Vorschlag:

Stelle dem Stromanbieter eine Kopie der Sterbeurkunde zur Verfügung und bitte dann nochmal um Abrechnung des (ohnehin bald beendeten) Versorgungsvertrags über das noch bestehende Konto des Verstorbenen.

Der Hinweis auf die bald notwendige endgültige Beendigung, die Tatsache, dass alles "beim Verstorbenen" bleibt und die Urkunde als Beleg sollten insgesamt bequem genug für den Versorger sein, um in eine solche Lösung einzuwilligen.

Wenn es ohnehin eine Schlussabrechnung wegen der Haushaltsauflösung geben muss, dann reicht es ja vielleicht, wenn Du einfach darauf wartest...?

Zunächst wäre das Mietverhältnis des Verstorbenen gem. §§ 563, 564 BGB noch mindestens 3 Monate mit dir fortgesetzt, solange bestünde auch der Strom-Vertrag bzw. wäre auf dich umzuschreiben.

Wäre mit Auszug das Vertragsverhältnis beendet, wäre eine Kündigung zu diesem Termin mit Schlußabrechnung zu verlangen und evtl. überzahlte Beträge zu erstatten.

Hättest du einen Vollmacht des Verstrobenen über den Tod hinaus, auf dein Konto, andernfalls fiele die Summe an die Rechtsnachfolger (Erben) des Verstorbenen - und diese Stellung muß durchaus nachgewiesen werden.

G imager761

mein beileid! das müßte für dich als sohn auch so möglich sein-würde mich mal bei einem anwalt erkundigen!

Übertragung Bausparvertrag?

Meine Mutter ist verstorben und ich möchte den Bausparvertrag BHW (kann ich übrigens nicht empfehlen) an mich übertragen. Einen Erbschein möchte ich ausstellen lassen, da das Guthaben klein ist und der Erbschein ca. 200 Euro kostet. Testament hat meine Mutter nicht geschrieben. Im Nachlassverfahren (Amtsgericht) bin ich als Alleinerbe festgestellt worden. Wie kann ich die BHW dazu zu bewegen mir den Vertrag zu überschreiben.

Danke für die Beiträge.

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Vom Gericht den Erbschein erhalten.?

Hallo alle zusammen hier,

ich hab mal eine Frage und zwar ist meine Mama im Juni diesen Jahres gestorben. Mein Bruder und ich waren zwecks Erbschein beim Gericht und diesen Erbschein habe ich auch vor ca 5 Wochen bekommen. ( beglaubigte Abschrift , original ist an meinem Bruder geschickt worden ) Wir sind jeder zu Hälfte des Vermögen meiner Mutter vom Gericht beerbt worden. Ich hatte jetzt wirklich die 5 Wochen gewartet, das mein Bruder sich bei mir meldet, da wir ja zusammen zur Bank fahren müssen, um das Konto meiner Mutter zu kündigen und das Guthaben in Höhe von 20.000 Euro sollte geteilt werden. Ich habe immer wieder zwischen durch versucht, mein Bruder telefonisch zu erreichen... Nix.. jetzt hab ich ihn Besucht und zur Rede gestellt.

Da stellte sich heraus, das er das alles mit Absicht getan hat, das er sich nicht gemeldet hat, denn mein Bruder ist damit nicht einverstanden, das wir beide jeder die Hälfte des Geldes bekommen. Denn er möchte gerne noch von meinem Anteil 3000 € haben, die ich mir vor zwei Jahren für ein Auto von Ihr geliehen hatte. Es wäre ja schließlich auch sein Erbanteil. Als ich ihm gesagt hatte, das das schon lange erledigt sei, nannte er mich ein Lügner und sagte zu mir, das er das mit dem Erbschein noch sehr lange Rauszögern wird, solange, bis ich Ihm es schriftlich zu gestehe, das ich das Geld meiner Mutter doch noch Schulden würde. Ich weiss mir kein Rat mehr, zumal auch das Gericht drängelt, da das Gericht auch gerne eine Abschlussrechnung machen würde.

Nun zu meiner Frage an euch:

Darf mein Bruder es wirklich solange hinauszögern ?

Was würdet Ihr machen ?

Also ich werde es ihm auf garkein Fall schriftlich geben, da ich das bei meiner Mutter ja wirklich bezahlt hatte, ich hatte ihr das Geld bar mit meiner Frau zusammen hingebracht.

LG Charly

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Guthaben von Prepaid-Mastercard zurücküberweisen?

Hallo zusammen

Ich habe vor einigen Tagen rund 2000 Euro auf meine Prepaid Mastercard überwiesen, um einen Flug zu buchen. Nun kann aber ein Freund von mir diesen Flug über seine Firma buchen. Ich habe also 2000 Euro Guthaben auf dieser Karte und bräuchte dieses Geld wieder auf meinem Konto.. Gibt es einen Weg, das über viseca oder anders wieder mir zurück zu überweisen?

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Ist der verlangte Erbschein wirklich notwendig?

Mein kürzlich verstorbener Bruder hat mir vor 2 Jahren eine sehr umfassende Vollmacht durch einen Notar erstellen lassen, die mich bereits zu seinen Lebzeiten zu allen Handlungen und Entscheidungen im Zusammenhang mit seinen Bank- und Versicherungsangelegenheiten befugte und jetzt "über den Tod hinaus" zum Verwalter seines Nachlasses verpflichtet.
Meine beiden Geschwister akzeptieren diese Regelung; wir erben innerhalb der gesetzlichen Erbfolge alle 3 zu gleichen Teilen. Ehefrau und Kinder gibt es nicht.
Von allen Banken und Sparkassen wie auch vom zuständigen Grundbuchamt wurde die vorgelegte Vollmacht als Ersatz für einen Erbschein anerkannt, nur die Lebensversicherung besteht auf der Vorlage eines Erbscheins.
Nun ist so eine Beantragung eines Erbscheins mit einigem Aufwand verknüpft: nicht nur, dass er gar nicht billig ist, er ist auch mit einer Menge Zeitaufwand, Telefoniererei und Schreibarbeit verbunden. Außerdem muss ich für die Beantragung beim zuständigen Nachlassgericht persönlich vorsprechen, d.h. ein paar hundert Kilometer per Bahn und Bus durch Deutschland fahren. In meinem fortgeschrittenen Alter ist das eine erhebliche Belastung für mich. Und die Abwicklung des Nachlasses wird um Wochen, wenn nicht Monate, verzögert.
Die Lebensversicherung stellt sich stur und will nur gegen Vorlage des Erbscheins auszahlen. Ein Begründung für ihre Forderung hat sie nicht mitgeliefert.

Wer weiß, ob für Lebensversicherungs-Gesellschaften eigene Rechte gelten, die meine Geschwister und ich (wenn auch zähneknirschend!) akzeptieren müssen. Oder haben wir eine reelle Chance auf einen effektiven Widerspruch?

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Erbschein darf nur persönlich beantragt werden?

Hallo,

eine Mitarbeiterin des Amtsgerichts meint ich darf den Erbschein nur persönlich beantragen. Im Netz http://www.erbrecht-ratgeber.de/erbrecht/erbschaft/erbschein_beantragen.html ( z. B. da ) steht aber das die Form der Beantragung nicht festgelegt ist. Mein Problem ist das man am Gericht nicht parken kann ( ,man kann nur Parkscheine für 30 Minuten ziehen und wird damit automatisch Opfer der berühmten Damen ). Da im Gericht eine Wartezeit von 1 bis 2 Stunden anhängig ist, hat man keine Chance was das parken betrifft. Hat jemand Erfahrungen gemacht mit der schriftlichen Beantragung eines Erbscheins in NRW ?

Beste Grüsse Rolli

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