Strom: Was verändert sich in einer Stromleitung dadurch, dass ein elektrisches Gerät betrieben wird?

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7 Antworten

Leistung ist Spannung multipliziert mit Strom.

P = U x I

Die Spannung bleibt idealerweise konstant. Schaltet man einen Verbraucher ein, so kann die Spannung einen Strom durch den Verbraucher treiben. Das E-Werk muß dann eine höhere Leistung einspeisen um die Spannung konstant zu halten und verbraucht dadurch mehr Energie.

Energie ist Leistung multipliziert mit der Zeit. Je länger eine Maschine betrieben wird, desto mehr Arbeit verrichtet diese. Und Arbeit verbraucht Energie.

Die Spannung ist die Kraft die auf die Elektronen in einem elektrischen Leiter einwirkt. Je höher die Spannung, desto größer die Kraft. Bei einem geschlossenen Stromkreis bremst der verbraucher die Elektronen mit seinem Widerstand. Je höher der Widerstand, desto weniger Elektronen können pro Zeit hindurch fließen. Die Stromstärke in Ampere hängt von der Anzahl der Elektronen ab die im durchschnitt durch einen beliebigen punkt der Schaltung durcheilen.

Bei einem Ampere sind das 6241509650000000000 Elektronen pro Sekunde.

Bei Wechselspannung kehrt sich die Polarität - also die Stromrichtung - mehrmals pro Sekunde um. Man hat in Europa 50x "Plus" und 50x "Minus", also 50 Herz auf einer Stromleitung. Die Energie die dafür aufgewendet wird ist die gleiche wie bei Gleichstrom. Da es beim polaritätswechsel pausen gibt, benutzt man bei Wechselspannungen den "Effektivwert". Diese Angabe lässt sich 1:1 mit Gleichstrom vergleichen. 230V Wechselstrom werden in einer Glühbirne genau so viel Licht und Wärme erzeugen wie 230V Gleichspannung. Die Spitzenspannung, also die Spannung im Maximum der Sinuskurve ist um den Faktor 1,41 höher um die Pausen auszugleichen. Bei 230V (Effektiv) Wechselspannung ist die Spitzenspannung 325,3V. Das ist übrigens der Hauptgrund warum Wechselspannung gefährlicher ist als Gleichspannung. Denn bei gleichem Effektivwert hat man bei Wechselspannung über 40% mehr Spannung in den Maxima der Sinuskurve was einen viel stärkeren Effekt im menschlichen Körper verursacht.

Die Leitung wird warm. Das hängt von ihrem Widerstand (Material, Querschnitt) ab. Sie verbraucht einen Teil der Spannung (=Spannungsverlust). Spielt für unsere üblichen Geräte (Lampen, Föhn,TV keine wesentliche Rolle)

erst wenn du das Gerät einsteckst ist der Stromkreis geschlossen und der Strom fließt durch dein Gerät. Der Strom ist dabei vor und nach dem Gerät gleich jedoch fallen an dem Gerät dann die 230V Netzspannung ab.
Bevor du es einsteckst liegt an der Stckdose lediglich eine Spannung an, es fließt aber kein Strom.
Die Spannung ändert sich dabei kaum. nur wenn z.B. morgens millionen Menschen gleichzeitig das Licht einschalten, bricht die Spannung um ein paar Volt ein was jedoch durch die Spitzenlastkraftwerke umgehend ausgeglichen wird.

Dadurch, dass Strom fließ, fällt über dem Widerstand der Leitung Spannung ab (ohmsches Gesetz). Die Spannung sinkt also wenn der Strom steigt.

Solange das Gerät nicht eingeschaltet ist, liegt nur 1 Pol an, also noch nicht die Netzspannung. In der Netzleitung (Steckdose) liegen bereits  230 V an, es fliesst aber noch kei n Strom (Ampere). Beim Einschalten fliesst nun Strom;  jetzt wird die Leitung u. die Sicherung warm, und auch die Leitung in dem Gerät. Abzweigen? Jeder zusätzliche Verbraucher, den Du  einschaltest, liegt parallel zum anderen. (Nicht in Reihe).   

Es verändert sich nichts, da Strom nicht verbraucht, sondern nur umgewandelt, aber "am Ende" wieder zurückgewandelt wird.

Donnerwetter, das nenne ich doch mal eine fachkundige Antwort! Besser kann man es nicht formulieren.

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soll ich darüber lachen

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Es fließen die Eletronen dahin, wo sie hergekommen sind.

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