Strom und Gas: Monatlich nur seinen wirklichen Verbrauch zahlen!

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das gibt es zwar, aber letztendlich wird das sehr teuer werden.

Problem ist nämlich, dass man auch ständig abgelesene Werte benötigt (mindestens ja einmal im Monat). Dazu müsste also jeden Monat jemand zum Ablesen kommen oder es muss eine Messeinrichtung installiert sein, die man Fernauslesen kann (über ein Moden oder sowas), da das keine Standardzähler können.

Dazu muss der Versorger monatlich die Abrechnung machen, was natürlich Aufwand bedeutet und auch was kosten würde.

Rein technisch ist das also möglich, wird aber nur bei Großabnehmer so gemacht, wo der Messpreis im Vergleich zum Verbrauch eine sehr untergeordnete Rolle spielt, selbst wenn eine teure Messtechnik verwendet wird. Meistens benötigt dann der Netzbetreiber auch die genaueren Daten, da er gewissermaßen seine Mengen im Netz kontrollieren muss und da die Industrie natürlich deutlich ins Gewicht fällt.

Übrigens: Anbieter ist nicht gleich Anbieter. Die Energieversorgung wird in 4 Bereiche aufgeteilt. Einmal wäre das der Netzbetreiber (nicht liberalisiert), der Messstellenbetreiber (Zählereinbau, Eichung), der Messstellendienstleister (Ablesung, Datenversand an Versorger und Netzbetreiber) und der Versorger/Lieferant. Du kannst unabhängig vom Versorger einen Messstellenbetreiber und -dienstleister wählen, da auch dieser Markt liberalisiert ist. Als Privatmann wirst du aber wohl keinen finden, der das macht, weil die Kosten dann zu hoch sind (entweder für dich, oder für den Messstellenbetreiber), zumindest für eine Fernauslesung.

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Nein, Monatsverträge gibt es meines Wissens nicht in Deutschland. Es kann ja auch nicht jeden Monat jemand kommen und den Zähler ablesen. Dieses wäre ja sehr teuer. In welchem Land ist das denn möglich, da müssen die Lohnkosten ja schon sehr gering sein.

so was gibts immernoch. das ist ein Stromzähler zum Aufladen mit einer chipkarte. allerdings lässt sich der Versorger das teuer vergüten, dass er den Mehraufwand bereibt.... da ist nichts mit Anbieterwechsel oder der gleichen...

Meine Wunschvorstellung wären elektronische (oder mit einer Elektronik ausgestattete) Stromzähler, die über das Netz mit dem Versorger kommunizieren, dann ließe sich die Fernauslesung auch durchführen. gleiches kann auch mit Gas und Wasserzähler gemacht werden...

die frage, die sich mir hier stellt, ist halt eben die, wie der Mehraufwand bezahlt werden soll.. ist das System dann aber erst einmal etabliert, hätte der Kunde mühle offen. man könnte z.b. neben einem vertragsmodell auch ein Prepaid Modell einführen, wo man als Kunde durch eingabe seiner Zählernummer(n) und einem speziellen Code sein Stromkonto wieder aufladen kann...

du gehst also zum Bäcker z.b. und kaufst mal eben Strom und Gas für 200 €. der Bäcker druckt dir einen Kassenbon aus, den darauf befindlichen Code gibst du innerhalb von 14 Tagen über das Internet ein, und schon hast du wieder 200 € mehr guthaben auf deinem Strom und oder gaskonto.

wenn du z.b. ausziehst, kannst du dich einfach beim Versorger unter Angabe deines persönlichen Zugangscode abmelden. softwaregesteuert wird dann die Stromzufuhr unterbrochen und das Gasventil geschlossen.

lg, Anna

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