Strom schwankungen?

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Wenn die Nennleistung der gesamten Verbraucher am Versorgungsnetz dessen maximalem Leistungsangebot übersteigt, dann sinkt die Netzspannung und damit automatisch die Leistungen der Verbraucher: Die Lichter werden schwächer und die Ventilatoren langsamer wegen Unterspannung.

Wenn dagegen die eingespeiste Leistung die abgenommene Leistung übersteigt, dann wird die Netzspannung erhöht und die Endgeräte strapaziert und womöglich zerstört.

Der Rest ist eine Frage der technischen Steuerung und Zwischenspeicherung.

Bei überleistung steigt die Frequenz und sinkt die Spannung👍

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der Stromverbrauch "bremst" die kraftwerke quasi aus. d.h. wenn du dauerhaft und oder viel mehr strom verbrauchst, als das Kraftwerk liefern kann, würden sich die generaotren anfangen, langsamer zu drehen, und oder sogar zum stillastand kommen. bis es aber so weit käme wäre schon einiges erfroderlich. viel eher würde die drehzahl bis unter ein gesundes Limit fallen und das Kraftwerk dann aus sicherheitsgründen abgeschaltet, bevor der generator schaden nimmt.

Das kann man schön ausprobieren, wenn man irgendwo ein Stromagregat hat. aber bitte eines, das mit einer entsprechenden Überlastsicherung ausgestattet ist. belastet man es, geht die spannung erst mal in den keller, dann gibt es gas, und gleicht aus. würde man viel zu stark belasten, würde es entweder ausgehen, oder und die überlastsicherung auslösen.

lg, Anna

Die frequenz würde fallen. Was würde mit der Spannung passieren? Würde die auch fallen und wiso?

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@Emanuel681

erst mal würde sie stabil bleiben, wenns aber zu dolle abnimmt mit der drehzahl würde auch die spannung absacken. das ist ganz normal.

lg, Anna

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Das mit dem Generator kann ich bestätigen, das habe ich selbst getestet. Bei sofortiger starker Überlastung ist der Motor sofort abgewürgt.

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Am Stromnetz hängt nicht nur ein Kraftwerk. Die großen Kraftwerke speißen ihren Strom ins Höchstspannungsnetz ein. Dies besitzt eine Spannung von 220kV bis 380kV. Entsprechend fließen geringe Ströme mit extrem hoher Spannung und somit Leistung.

So bald kleinere Kraftwerke im MW-Bereich nicht mehr nach kommen die ins Mittelspannungs- (1 bis 30kV) bzw ins Hochspannungsnetz (110kV) einspeisen, fließt Energie aus dem Höchstspannungsnetz nach um das auszugleichen.

Unter anderem gibt es aus dem Grund im Niederspannungsnetz die Toleranz von +/-5% bei der Spannung. So bald etwas großes zuschaltet schwankt diese im näheren Umfeld.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Elektroniker für Energie- u. Gebäudetechnik 1. Lehrjahr
Abstraktes Beispiel: sie haben Endgeräte angeschossen die 1.1MW ziehen(würden), aber das Kraftwerk ist nur für 1MW ausgelegt?

Das ist nicht abstrakt, das ist gelebte Realität. Als Kriterium nimmt man die Netzfrequenz von 50 Hz: https://www.next-kraftwerke.de/wissen/495-hertz-problematik

Wenn du nichts einkaufen kannst, dann erfolgt ein Lastabwurf. Ist er einmal erfolgt, dann ist das gar nicht so einfach, einige Großkraftwerke wieder zum Laufen zu bringen. Die können oft nicht schwarz angefahren werden, soll heißen, sie benötigen viel externe Energie, um wieder anlaufen zu können. Wie ein Auto, das du nur anschieben kannst, weil es keinen Anlasser gibt.

Das Thema "Lastmanagement" wurde schon genannt.

Gabs bei uns hierzulande noch nicht

Wenn mehr verbraucht wird als produziert, dann werden kurzfristig (Kohle)Kraftwerke hochgefahren und/oder vom Ausland eingekauft

Wenn zu viel produziert wird, dann wird ins Ausland verkauft und/oder Kraftwerke runtergefahren

(Kohle)Kraftwerke

Ergänzung: Gaskraftwerke oder Wasserkraftwerke sind dazu typisch in der Lage, ein Kohle KW kann nur in sehr vielen Minuten hochgefahren werden. Wenn es aus ist, dann dauert es Stunden.

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@SirKermit

Drum in KLAMMERN auch gewesen

Die KW werden nie komplett runter gefahren um genau für solche Situationen gerüstet zu sein

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