Strom durch Bewegung der Satelliten

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Solange sich der Satellit bei seiner Bewegung nicht so dreht, dass das Magnetfeld relativ zum Satelliten immer gleich bleibt, induziert das Magnetfeld tatsächlich eine Spannung, und das führt auch zu einem Strom in leitenden Teilen des Satelliten, insbesondere seiner metallenen Außenwand.

(Das Magnetfeld kann nicht exakt stationär zum Satelliten bleiben, da die Achse des Erdmagnetfeldes exzentrisch ist, also nicht durch den Schwerpunkt der Erde geht, und außerdem geneigt. Lediglich geostationäre Satelliten sehen ein nahezu unverändertes Magnetfeld - der Sonnenwind verbiegt es allerdings tageszeitabhängig etwas.)

Die Energiequelle ist einfach die Bewegungsenergie des Satelliten. Damit hat ein Satellit eine eigene Wirbelstrombremse. Die Bremswirkung ist allerdings - wie in den bisherigen Antworten erwähnt - praktisch vernachlässigbar.


Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Studium, Hobby, gebe Nachhilfe

Der Satellit wird durch Induktion von vmtl. microA abgebremst. Also kommt die Energie aus dem Raketentreibstoff beim Start. Es gilt der Satz v.d. Erhaltung der Energie.

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Wenn Du Satelliten im technischen Sinn meinst, so wäre es absolut widersinnig mit dem Bezug auf Umlauf zum Magnetfeld der Erde. Dazu ist die Wechselwirkung deutlich zu gering. Und selbst im weiteren Sinn betrachtet...WAS sollte die Energie der Wechselwirkung aufrecht erhalten?:Dem Orbit müsste diese Energie ja erst einmal zugeführt werden. Wie kommt sie da hin...wie zurück ? DESwegen arbeiten diese kleinen "Forscher" entweder im Hybrid aus AKKU / Batterie und solar, oder "entweder / oder ". 

magnetfelder nehmen proportional zur distanz ab. und wenn man bedenkt, dass wir auf dem boden nur ein Gaus haben. kannst du dir ja bestimmt lebhaft vorstellen, wie wenig davon 32.000 km über dem boden, da wo die sateliten ungefähr fliegen, noch übrig bleibt.

lg, Anna

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