Stringtheorie und Gravitation?

2 Antworten

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Astroknoedel,

wer sagt, dass die Stringtheorien (sind ja mehrere) die ART nicht in erster Näherung enthalten - und damit das Korrespondenzprinzip erfüllen?

Das Korrespondenzprinzip ist eine mathematische Bedingung - dass die Vorhersagen der neuen Theorie mit denen der alten dort, wo diese sich bewährt hat, im Rahmen der bisherigen Messgenauigkeit übereinstimmt.

Das Korrespondenzprinzip fordert nicht, dass die neue Theorie die Beobachtungen in derselben Weise interpretiert.

Denke z.B. an Newtonsche Mechanik und ART: Beide Theorien korrespondieren prächtig - Newton steckt als 1 Näherung in der ART - aber stellen eine völlig neue Interpretation der Gravitation dar.

Während Newton eine echte Kraft beschreibt, deutet Einstein die Gravitation eher als Scheinkraft, die nur durch die Veränderungen des Raumes in der Nähe von Massen entsteht.

Auch hier also: völlig verschiedene Erklärungsmodelle, aber Korrespondenzprinzip erfällt.

Grüße

Vielen Dank für die Antwort , dann muss ja aber auch die Stringtheorie relativistische Effekte erklären können , z.B die Zeitdillatation , in welcher Weise liegt dies vor ?

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Völlig richtig ist, dass die Stringtheorien in erster Näherung dieselben Effekte vorhersagen müssen wie die Relativitätstheorien. Das ist eine Forderung an eine Quantengravitation. Das Problem ist, dass das schwierig zu rechnen ist. Meines Wissens - ich bin offen für Hinweise - liegt da nichts vor. Die Stringtheorien sind noch nicht so weit ausgearbeitet, um konkrete Vorhersagen zu machen. Ihre große Schwäche. Ein Nachweis der Korrespondenz liegt somit nicht vor, aber das bedeutet eben auch nicht, dass keine Korrespondenz vorliegt. Ähnlich schlecht schaut es übrigens auch bei der Schleifenquantengravitation aus...

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@uteausmuenchen

Eben jenes meine ich . Wenn die Forschung in der Stringtheorie noch nicht soweit ist , dann soll man sich nicht hinstellen und damit prahlen , dass man die Verbindung von der ART zur QM erbracht hat. Deswegen habe ich die Stringtheorie zwar immer faszinierend gefunden , doch tatsächlich daran geglaubt habe ich nie.

Das faszinierende an Gravitonen ist ja , dass sie die Gravitation quantisieren , und trotzdem die ART beinhalten.

Die Schleifenquantengravitation war bis jetzt immer mein Favorit gewesen , doch es sieht tatsächlich so aus , als ob ich den Favorit aufgeben muss......

LG


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es stellt sich einfach und allein die frage.Warum wird eine komplexität erzeugt die eine frage aus einer antwort stellt...ganz klar, um zu beweisen das die identität bestädigt wird.das was nicht exsistieren sollte, erstellt die kontroverse der absoluten unendlichkeit. Kein nichts ohne sein. Kein bewustsein ohne allem möglichem...

 

und nun lass dich fallen ein quatum ich, ist der spiegel von allem was unmöglich ist 

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