stress mit 21 Jahren daheim was tun?

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Liebe Pimpus,

der Übergang von Pubertät ins Erwachsensein ist eine große Herausforderung für die Eltern-"Kind"-Beziehung, denn das "Kind" was immer "Kind" war, entwächst nun der gewohnten Rolle. Bevor sich eine neue Eltern-erwachsene Tochter-Beziehung bilden kann, werden viele Konflikte auftreten, denn die Ablösung von dem Alten ist für uns menschliche Gewohnheitstiere nie leicht. Das neue bricht nur unter Anstrengung hervor. Das wird schon bei der Geburt deutlich, die ja auch nur unter größter Anstrengung neues Leben hervorbringt.

Dein Kranksein und Migräne haben ist Ausdruck dieser selischen Über-Beanspruchung, auf der körperlichen Ebene (vgl. hierzu z.B. Krankheit als Sprache der Seele von Rüdiger Dahlke). Es wird besser werden, wenn du dir den Raum für deine Enfaltung und damit deine Entwicklung gibst:

-Beachte deine Gedanken aufmerksam, statt sie weg zu drängen. -Vertrau dir und der verwirrenden Vielfalt deiner Gefühle!

Hier habe ich ein Bild gefunden, was all das ohen Worte ausdrückt, es heißt: "Alles darf sein": http://www.ulrike-hirsch.de/shop/images/Alles%20darf%20sein.jpg

Ich rate dir folgendes:

Versuche zu akzeptieren, dass deine Eltern, wie alle anderen Menschen begrenzt sind. Sie haben ihre eigene Leidens- und Lebensgeschichte, für die du keine Verantwortung trägst - denn jeder (erwachsene) Mensch muss die Verantwortung auf dieser Welt für sich und sein Handeln selbst tragen.

Egal wie häufig, du noch zu ihnen gehen wirst und um fehlende Werkzeuge ( wie vielleicht Liebe, Mitgefühl, Verständnis, Geborgenheit) als Rüstzeug für dein Leben bittest, sie werden dir nicht geben können, was sie selbst nicht in dem Maße kennen und haben.

Du wirst die Werkzeuge, die du für dein Leben brauchst woanders finden: bei Freunden, bei Therapeuten, in Büchern - im Leben selbst...

Ganz konkret heißt das:

Erwachsen werden beinhaltet als unvermeidbaren, gesunden Schritt die Ablösung von den Eltern. Du darfst die jetzt abstoßend finden und auch die sollen nicht an dir klammern.

Putz dir die Flügel und auf geht's in die Welt!

Sei herzlich gegrüßt von einer ehemaligen Leidensgenossen, der es mit Anfang 20 vielleicht ähnlich ging.

PS: Das alles darf auch Jahre dauern. Erwachsen ist man mit 18 nur auf dem Papier. Das Erreichen der sogenannten Adoleszenz passiert nicht über Nacht, sondern als Ergebnis eines langen Entwicklungs-Prozesses.

danke schön! das hast du sehr schön ausgedrückt =)

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du hast kaum möglichkeitne, du bist auf die unterkunft angewiesen, ich würde zu einer freundin oder mir einen freund zulegen und dahin, ist ja kein zustand, irgendwie vermisse ich den respekt deiner eltern dir gegenüber, das ist ja keine einbahnstrasse, kannst ihnen ja mal so durch die blume sagen, das du es nicht verstehst was die ganze sache soll, du bist erwachsen und führst dein eigenes leben und du brauchst keine einmischung von ihnen oder auch androhnung von gewalt, und das es dir dadurch gesundheitlich nicht gut geht ist logisch, versuch doch mal über eine anlaufstelle für frauen ein zimmer zu bekommen vielleicht ist das für dich die lösung, wünsche dir aber das es dir bald besser geht und du dort einen weg raus findest

danke schön =) ja reden bringt bei denen nichts. Ich bin für die eh nur die Dumme, das Kind, eine Last..... aber danke =)

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Ich glaube da hilft nur wieder die räumliche Trennung. Kannst du nicht woanders unterkommen. Alte Freundin?

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Hi Leute

Ich wollte mal fragen was der Unterschied zwischen den beiden ist da ich jetzt in die Psychiatrie soll und mein Terapeut hat mir gesagt das ich mich zwischen einer tagesklinik oder der offenen Station entscheiden kann

Und noch eine frage was ist der unterschied zwischen der offenen Station und der geschlossen.

Was würdet ihr mir empfehlen? ??

Hab Einen suizidversuch gemacht und ritze mich täglich.

Bitte keine dummen antworten das kann ich gerade gar nicht gebrauchen.

Ece52146

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Umzug in neue Wohnung und schlechte Gefühle deswegen

Ich werde in den nächsten 2 Monaten umziehen. Anfang Januar hab ich mir eine neue Wohnung angeschaut und hab 2 tage überlegt und dann zugesagt, aber eher weil es schon eine notlage war und ich kaum daheim mehr schlafen konnte. Jetzt wenn ich in meiner Wohnung so sitze, denke ich ständig darüber nach ob es gut war die andere Wohnung zu nehmen und zu zusagen. Ich hab ein schlechtes Gewissen, aber ändern kann ich das ja jetzt auch nicht mehr, da ich schon die schlüssel für die Wohnung habe. Derzeit wohne ich in einer Stadt und hab ziemlich stress mit den Nachbarn, auch die Dämmungen in der Wohnung sind schlecht. Aber die Wohnung ist einfach super aufgeteilt und ich wohne jetzt schon seit über einem Jahr hier. Irgendwie bin ich dann doch traurig hier weg zu ziehen. Ich wohne in der Stadt und die Wohnung wo ich dann sein werde ist am Land und ich habe kein Auto, vielleicht ist es dort ruhiger obwohl ich erst jetzt erfahren habe, das da ober mir eine Großfamilie lebt mit Babys.

Also weiß ich nicht ob ich das richtige getan habe mit den ausziehen. Wenn ihr umzieht, habt ihr auch solche Gefühle? Ich bin traurig von hier weg zu ziehen und will es teilweise auch gar nicht. Das kann aber auch vielleicht sein wenn ich über die umzugsarbeiten denke xD Einerseits weiß ich wie oft ich hier unglücklich war wegen den Leuten hier und teilweise hatte ich angst aus der Wohnung zu gehen und jemand mich sehen würde, weil hier die leute nur blöd reden.

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Muss ich mir von meinen Eltern alles gefallen lassen?

Hey Leute :D

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Ich mache es kurz: bald zieht mein Papa aus weil meine Eltern sehr viel Stress haben(sie lassen sich nicht scheiden). Hier jetzt einfach meine Fragen:

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Kein Appetit, Stress, ständig am weinen..

Hallo ihr. Ich habe ein großes Problem. Seit paar Jahren schon habe ich oft streit mit meinen Eltern. In letzter Zeit wird es immer extremer, sie beginnen mir meine Freizeit mit meinem Freund zu streichen, möchten ganz plötzlich, dass ich ihnen Geld von meinem Gehalt zahle (Wohne noch zu Hause) usw. Zumindest habe ich viel Stress. Auch Zeit habe ich wenig und egal was man macht ist falsch, kennen bestimmt ein paar hier. Zumindest habe ich seit ca einem Monat kein Appetit mehr, fange direkt an zu weinen. Bei jeder (!) Kleinigkeit.. Wenn ich dann mal Hunger habe kann ich nur süßes essen, Obst bzw. Gemüse und selten auch was richtig fettiges. Ich habe immer großen durst. Kennt sowas jemand? Ich mache mir echt Gedanken, was mit mir los ist. Irgendwas Psychisches? Oder Physisches? Mit meinen Eltern geredet habe ich schon oft. Es endet darin, dass meine Mum und ich weinen uns 2 Tage verstehen und alles von neuem beginnt.. Ich bin echt verzweifelt, hoffe, ich habe etwas verständlich geschrieben :s Lg Sue Suesahne

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Woran erkennt man schwere emotionale Traumata?

Hi liebe Community,

es fällt mir ehrlich gesagt schwer, diese Themen hier anzusprechen, da ich aber im echten Leben noch weniger darüber sprechen möchte, bleibt mir keine andere Wahl.

Grundsätzlich - beziehungsweise nach außen hin - habe ich die letzten Jahre (bin jetzt 19) immer das "perfekte" Leben geführt. Ich habe immer nach dem Grundsatz gelebt, dass ich anderen Menschen nicht auf die Nase binden muss wenn es mir schlecht geht. (Nach diesem Grundsatz lebe ich heute noch).

Meine schlechten Launen lasse ich meistens erst heraus wenn ich alleine bin, oder sie kommen in Form von bissigen Kommentaren gegenüber meist "unschuldigen" Personen zu Tage. Wirkliche Emotion jedoch lasse ich vor anderen selten zu.

Kurz zusammengefasst liegen die Dinge so:

Meine Eltern haben sich getrennt als ich ganz klein war (2 Jahre, oder jünger) und ich hatte immer ein super Verhältnis zu beiden. Habe von Anfang an bei meiner Mutter gewohnt und meinen Vater regelmäßig besucht. Meine Mutter hatte dann einen neuen Freund, den ich gewissermaßen als "Vaterersatz" (klingt jetzt blöd, ist auch das falsche Wort - ich hab ja einen Papa - nur um die Bindung zu veranschaulichen) akzeptiert habe. Lange Rede, kurzer Sinn - als ich circa 12 Jahre alt war haben sich die beiden aufgrund eines Fehlers meiner Mutter getrennt (sie hat sich in einen anderen verleibt) und wir sind sofort mit dem "Neuen" zusammengezogen. Zuerst noch in eine Wohnung in der Stadt in der wir ursprünglich gelebt haben, zwei Jahre später in eine neue. Dies bedeutete für mich: raus aus der gewohnten Umgebung, Schulwechsel etc.

Mein Problem damit ist (ich traue es mich fast nicht zu schreiben, weil es mir 1. für mein Alter falsch vorkommt und ich 2. nicht über das Leben meiner Mutter urteilen will): die meiste Zeit, die ich die letzten 8 Jahre mit ihm verbracht habe, waren wir nicht mehr als Mitbewohner. Wir wechseln an einem normalen Tag rund 5 Wörter miteinander. Ab und zu hat er mich dann beleidigt angemotzt weil er sich nicht von mir respektier fühlt etc. Grundsätzlich gab es einige mehrere "schlimmere" Vorfälle und Streitigkeiten, bei denen meine Mutter aber immer auf meiner Seite war.

Ich muss sagen: zum Glück ziehe ich im Herbst in eine andere Stadt - aufgrund des Studiums - weil ich diese Atmosphäre nicht mehr länger durchhalte. Ich bin dauerhaft aggressiv gegenüber Menschen die es eigentlich gut mit mir meinen, ich drehe innerlich wirklich fast schon durch und stelle mir manchmal vor wie befreiend es wäre, wenn er einfach tot wäre.

Diese Umgebung vergiftet mich wortwörtlich. Meine Seele und meine Gedanken. Es ist wirklich erschütternd, vor allem, da sich das Ganze bereits so lange hinzieht. Wir leben meistens miteinander ohne Probleme, jedoch bedeutet das (beiderseits) nicht, dass wir Sympathien für einander hegen.

Ich könnte hier noch viel mehr anführen, aber jetzt die Frage: Denkt ihr da ist mehr dahinter? Sollte ich einen Therapeuten aufsuchen?

LG goodgirl

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