Strenggläubige Muslima ist schwanger mit 15 Jahren, unehelich und von einem Christen?

23 Antworten

Unter den genannten Umständen sind die Probleme und zwar sehr ernsthafter Natur sowohl für deine Freundin wie auch für deinen mit 17 Jahren ziemlich verantwortungslos und egoistisch handelnden Bruder bereits vorprogrammiert zumal auch nicht davon auszugehen sein wird, das diese Geschichte sonderlich lange geheim gehalten werden kann und mehr gibt es dazu fürs erste unter diesen Umständen auch nicht zu sagen.

Dieses Kind ist von Allah/Gott gewollt !!

Gott hat die Herrschaft über Himmel und Erde. 

1.) Er schafft, was er will, indem er nach Belieben dem einen weibliche und dem andern männliche (Nachkommen) schenkt, 

2,) ...oder sie zu Paaren macht

 (so dass ein und derselbe) männliche und weibliche (Kinder bekommt), oder (w. und) nach Belieben jemand unfruchtbar macht (so dass er überhaupt keine Kinder bekommt).

Er weiß und kann (alles).“ (Sure 42,49+50)

man beachte die koranische Reihenfolge:

1.) er schenkt Nachkommen

DANN kommt erst:

2.) ... oder sie zu Paaren macht

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Somit ist dieses Kind von Gott/Allah gewollt und erwünscht... daran gibt es nichts zu zweifeln und zu rütteln.

Diesen Vers sollte Deine Freundin ihren Eltern zeigen....

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Dennoch würde ich an Deiner Stelle der Freundin empfehlen... ihr Problem bei einer Beratungsstelle zu schildern... ( Jugendamt... o.ä. )

UND dann im Beisein einer Helferin/ eines Helfers es den Eltern zu berichten....

je nach Reaktion der eltern können dann die Helfer ggf. auch eine sofortige "Inobhutnahme" durchführen

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K`cke ist die ganze Situation....dennoch....

eine Abtreibung kommt allerdings weder aus christlicher Sicht, noch aus islamischer Sicht in Frage...

.... ( aus "weltlicher" Sicht schon, aber das scheint in dem Fall unrelevant zu sein...)

Religiöse Fragen, wie "Familienehre"... und dass eine Moslema keinen Christen heiraten darf.... werden noch dazu kommen...

Zunächst geht es aber wohl darum... Deine Freundin zu schützen... und ihr ein Austragen des Kindes zu ermöglichen...., oder ?

UND ...das wird wohl nur mit Hilfe eines "Amtes" möglich sein.....

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Mir bleibt die konkrete Befürchtung, dass die Eltern vor einem "Amt" zwar "schön tun könnten"... dann aber der Tochter DOCH grausige Konsequenzen zukommen lassen.....

... das müssen Du und Deine Freundin einschätzen... ich kann das nicht.....

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Weiterhin bleibt noch zu klären....WIE Dein Bruder die Angelegenheit sieht.... ist er bereit, die Vaterschaft zu übernehmen ( evtl. ist er bis zur Geburt ja schon volljährig...?...)

Konkret führt KEIN WEG an einer Beratungsstelle vorbei....

außer wir hätten den seltenen Fall, dass sich alle (Groß-)Eltern einig sind, und sich sehr über das Enkelkind freuen.... und kein Problem aus Religion und Tradition/Kultur machen.....

mein Bruder wird im August volljährig und hat schon einen Abschluss. meine Freundin aber ist gerade erst 15 geworden und ja.... jedenfalls sind die Eltern meines Bruders und me sehr locker drauf und wurden sich bestimmt freuen. aber die Eltern meiner Freundin kenne ich kaum

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@verreisterNutzer

Weisste.. ich kenne mich da jetzt rechtlich auch zu wenig aus... ABER:


Wenn es von Seiten Deiner Eltern her ok ist, UND Dein Bruder schon volljährig ist.... gibt es ja nur noch EIN Problem, nämlich es den Eltern Deiner Freundin bei zu bringen..... und da fürchte ich, braucht sie externe Hilfe und Unterstützung....


... Evtl könnten auch Deine Eltern beantragen, vorübergehend die Vormundschaft für "ihr Enkelkind" zu erhalten... aber, wie erwähnt....


ich denke, es gibt Lösungen... aber eine Beratungsstelle kann da wirklich und konkret helfen.... 


Jugendamt wäre wohl gut....




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Wahrscheinlich ist der Weg zum Jugendamt eine Möglichkeit. Vermutlich bekommt sie Hilfe wenn sie eine zu sehr Gäubige Familie hat.

Sie Sollte sich mit Ihrem Sexualpartner zusammensetzten und seiner Familie, bevor sie es Ihren Eltern erzählt. Das sie eine Grundsicherung oder eine Bessere sicherheit bekommt.

Sie kommt nicht drumrum mit ihren Eltern darüber zureden (ausgenommen sie läuft von zuhause weg, was aber jetzt mal nicht zur Debatte steht).
Eigentlich sollten ihre Eltern (auch wenn sie streng gläubig sind usw) definitiv hinter ihrer Tochter stehen und ihr helfen, wenn sie sie lieben.

"sollten ihre Eltern hinter ihrer Tochter stehen"
Das ist das Problem bei strenggläubigen, eine unverheiratete entjungferte Muslimin bringt Schande über ihre Familie, und das hat manschmal dermaßen Einfluss auf diese Menschen, dass sie ihre eigenen Töchter kaltblütig umbringen

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In den Ländern wie Syrien mag das so sein, wo auch die Regierung und der Großteil der Bevölkerung dafür ist und nichts dagegen macht, aber wir sind hier in Deutschland, wo so etwas garnicht erst in frage kommt und sofort reagiert wird von allen Seiten. Darüber sollte sie sich die wenigsten Gedanken machen.

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@BeastModeXx

Ehrenmorde gab es in Deutschland doch auch schon. Anfang letzten Jahres wurde eine von ihrem muslimischen Freund geschwängerte 19-jährige von ihm kaltblütig umgebracht, da sie keine Muslima und mit ihm nicht verheiratet war.

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Es gibt immer Ausnahmen, aber der junge Mann hat auch seine gerechte Strafe bekommen dafür

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Sie kann das Kind heimlich bekommen und dann sollte dein Bruder soll sich um sein Kind kümmern und es bei ihm unterbringen solange bis sie zuhause ausziehen kann und wenn es zu gefährlich wird kann deine Freundin ins Frauenhaus gehen, am besten wäre du begleitest sie dann jeden morgen zur Sicherheit vom Frauenhaus zur Schule

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