Strenge Hundeerziehung, wann geht es zu weit?

16 Antworten

Ist das gerecht, was unser Hund ertragen muss?

Hier reden wir nicht mehr über "Gerechtigkeit", sondern über unzweifelhafte "Strafbarkeit".

Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer einem Wirbeltier [also eurem Hund] aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt. (TierSchG § 17 (1) 2)

Quelle: https://dejure.org/gesetze/TierSchG/17.html

Daneben drohen Bußgelder bis zu 50.000 Euro und sogar generelle Tierhalte-Verbote.

Du bist in einer ziemlich schwierigen Situation, denn eigentlich müsstest du deinen Vater umgehend anzeigen. 

Schon allein, um des armen Tieres, das bei euch absolut nichts verloren hat, willen. Noch dazu ist das ein Collie-Mix, der sowieso besondere Anforderungen an die Arbeit mit ihm stellt; und erst recht nicht in die Hände von unerfahrenen Leuten, die obendrein nicht das geringste emotionale Gespür zu besitzen scheinen, gehört.

Doch ich kann verstehen, dass du das aus vielerlei Gründen nicht machen willst und/oder kannst. 

Mein Rat: Wende dich bitte schleunigst(!) an eine Tierschutz-Organisation in deiner Nähe. Schildere ihnen, was du hier gesagt hast. Und lass dich von ihnen beraten, was man tun kann, um das Tier in bessere Hände zu geben.

Nein da hats du recht ist keine Erziehung sondern nur quälerei. Man sollte auch kinder nicht auf den Schädel schlagen und anschreien wenn sie ins bett pieseln oder irgendwas dummes machen ;) 

Du tust mir sehr leid, ich kann mir gut vorstellen wie es sein muss in solch einer Zwickmühle zu stecken. Zusehen zu müssen wie der Hund den man lieb hat ungerecht behandelt wird während man selbst vom Elternteil nicht ernstgenommen wird.

Leider sind Väter da oft sehr stur und lassen sich vorallem von seinem eigenen Kind nicht sagen dass SIE was Falsch machen sollen.

Das Problem daran ist, man weiss nicht wie der Hund sich unter einer solch Situation entwickelt. Wenn er so doll Angst entwickelt dass er anfängt sich aus panik zu wehren und zuzubeissen wird die Situation komplett eskalieren. Auch wenn er irgendwann die schnauze voll hat und sich wehrt weil er es nicht mehr aushält. Die andere Möglichkeit währe dass er langsam verkümmert, jegliches vertrauen in sein " rudel" und die Menschen verliert weil er aus hundesicht dauerndohne grund schwerst angegriffen und ausgeschlossen wird.

Was du machen könntest. Vielleicht kannst du deinen vater überreden dass du mit dem Hund in eine Hundeschule gehen darfst. Erwähn aber nicht dass du gehen willst um seine methoden zu ändern ;)

Sag ihm dass du gern mehr über Hunde lernen möchtest und deinem hund neue Sachen beibringen. Es ist ja immer positiv sich mit dem Hund zu beschäftigen ;)

Das gute dabei ist, du erhälst in der Hundeschule expertentipps. Du kannst den Leiter oder die Leiterin fragen wie ihr den Hund in solchen Situationen erziehen sollt. Das kannst du dann nebenbei beim Abendessen in das Gespräch einfliessen lassen z.b

" Maria( die hundeschulleiterin) hat mir heute erzählt dass sie mal einen hund hatten der immer gepieselt hat wenn jemand an der Tür geklingelt hat, dann haben sie Training XY ausprobiert und es hat super funktioniert! Meinz ihr das könnte unserem Hund auch helfen? "

Da diese tipps von einem experten kommen und nicht von einem kind, und ihn nicht direkt beschuldigen dass er etwas falsch macht, sondern nur eine andere Methode sind, wird er sich vielleicht darauf einlassen.

Sonst als nächsten, direkteren versuch kannst du dann auch deiner hundeschullehrerin/ lehrer direkt sagen was abläuft und ihn oder sie beten mal mit deinem Dad zu reden.erwachsene nehmen tipps eher von erwachsenen an ;)

Ich hoffe du schaffst es irgendwie deinem dad klar zu machen dass es so nicht gut ist, weder für die familie noch für das Tier.

Viel glück

Falls dein Vater nicht will dass du in eine Hundeschule gehst könntest du auch einige Hundeschulen im Internet suchen. Dann schreibst du den Hundeschulleitern eine Email.

In der Mail schreibst du dass du gerne eine Expertenmeinunh hättest. Euer Hund habe folgende probleme :

1)

2)

3)

Danach schreibst du, was ihr oder besser euer Vater bisher  getan hat um das Unerwünschte verhalten zu beenden ( das schlagen, schreien und verbannen)

Dann schreibst du, dass du mit der erziehung so nicht glücklich bist und dass du nicht glaubst dass das der richtige weg ist. Desshalb wärst du sehr froh wenn sie oder er dir eine expertenmeinung dazu hätte.

Die meisten Hundeschulleiter werden dir bestimmt gerne antworten. Danach hast du zumindest etwas schwarz auf weiss, von einer unbeteiligten person, das du deinem Vater zeigen kannst.

0
@PuzzlesChoice

Beide brauchen hilfe. Sie soll ja nicht in die hundeschule wegen den macken des hundes. Sondern damit der Vater mit sich reden lässt.

1. Auch menschen sind lernfähig, er handelt wahrscheinlich so weil er es nicht besser weiss, und von seinen Kindern lässt er sich nichts sagen, aber vilt von einer anderen erwachsenen respektsperson die Ahnung von dem gebiet hat.

2. Viele sagen sie soll den hund abgeben. Wie stellt ihr euch das vor? Nach der Erzählun gehe ich davon aus dass sie oder er ein Kind bzw. Teenager ist. Ich damals durfte jedenfalls nicht einfach eine anschaffung die meine Eltern gemacht haben und für die diese Geld ausgegeben haben weggeben. Sie könnte dafür sogar wegen Diebstal Angezeigt werden. Hunde sind nunmaö leider Besitz. Und dass der Vater oder die Mutter den hund einfach weggeben weil sie es sagt glaub ich nicht, SIE sehen ja keinen Grund dafür, die Eltern glauben ja alles richtig zu machen also wieso sollten sie zustimmen den hund abzugeben.

Bitte erst richtig lesen und nachdenken.

0

Was sagt ihr dazu? Ist das gerecht, was unser Hund ertragen muss?

was versprichst Du Dir von dieser Frage?

würden denn die Meinungen anderer Leute etwas an der Einstellung Deines Vaters ändern?

ansonsten solltet Ihr Euch mal mit dem Thema Hundeerziehung beschäftigen damit der Hund sich nicht nach Lust und Laune weiterhin einfach so bedient. 

am besten gehst Du und Dein Vater mit dem Hund in eine Hundeschule, dort lernt dann auch Dein Vater wie man mit einem Lebewesen/Hund umgeht. 

weiterhin könnte Dein Vater auch noch ein Antiaggressionstraining absolvieren.


Was möchtest Du wissen?