Streitgespräch- wie vorbereiten?

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Hallo. Also erstmal vornweg: Solche Gespräche sind nie sehr einfach. Deshalb ist gute Vorbereitung alles. Schreibe Dir alle Punkte, die Du zur Sprache bringen willst auf, und mache Dir dahinter vielleicht auch noch stichpunktartig Anmerkungen dazu. 2. Da Du um dieses Gespräch gebeten hast, wirst Du die ganze Sache mehr oder weniger leiten. Das heißt, sprich jedes Problem nacheinander an. Du könntest z.B. das Gespräch nach der Begrüßung so anfangen: "Frau/Herr xy, in letzter Zeit sind mir einige Dinge aufgefallen, die sich meiner Meinung nach zum negativen geändert haben. Ich möchte Ihnen erst einmal meine Sicht darstellen, und danach können wir sehr gern noch einmal einzeln durchgehen (ist von Vorteil, denn das bringt Dich nicht aus dem Konzept, durch Zwischenfragen) Da wären z.B. 1. ... usw." Wichtig ist, daß Du ganz konkret ansprichst, was Dich stört, und nicht verallgemeinerst. Bleibe ruhig und höflich. Versuche früh ins Bett zu gehen, damit Du ausgeschlafen zu dem Gespräch erscheinst. Übe das Gespräch mit einer Person Deines Vertrauens oder gehe es mehrmals auch alleine (vor dem Spiegel) durch. Das macht auch sicherer, weil Du Dir dann schon einiges einprägst. Wenn Du während des Gespräches oder auch danach, das Gefühl hast, es ist nicht so gelaufen, wie Du Dir das vorgestellt hast, kannst Du immer noch ein weiteres Treffen arrangieren, mit Mediator. Und auch darauf bestehen! Ich drück Dir jedenfalls die Daumen, dass alles so klappt, wie Du Dir das wünschst. Viel Glück!

Wichtig ist, im Gespräch keinen Angriff zu starten, das schafft man ganz gut, wenn man keine DU Botschaften verwendet sonder von sich spricht. Sonst hilft es sehr, wenn man das Gegenüber immer wieder spiegelt, also das Gesagte zusammenfasst, so ungefähr "Habe ich das richtig verstanden, meinten sie ..." Versuch eine gute Gesprächsatmosphäre herzustellen, ruhier ungestörter Raum, was zu trinken anbieten. Und dann auf jeden Fall ein Protokoll schreiben, das macht die getroffenen Absprachen verbindlicher. Gemeinsam Lösungen aufschreiben, auch auf das Gegenüber und seine Meinung eingehen und Kompromisse finden.

Stell dein Handy auf aufnahme und lass es in der Tasche.. man weis ja nie. Es gibt immer wieder so blöde chefs.. allerdings sind es chefs.. und die sitzen meisst am längeren Hebel. Du brauchst auf jedenfall irgendwelche Argumente und Beispiele die deine Behauptungen untermauern. Du brauchst konkrete Änderungswünsche die er nur mir "Ja" oder "Nein, weil" beantworten können sollte. Falls er grundlos (deiner Meinung nach) Nein sagt und du keine ARgumente hast warum doch.. kann man das GEspräch im nachhinein immer noch als gescheitert sehen und ein neues ansetzen. Wenn du bei einem Nein nachgibst, gibts kein Grund für ein weiteres gespräch.. also bleib bei deiner position, und wenns nicht klappt und sich die Fronten verhärten, dann lieber das Gespräch "im guten" (sofern möglich) beenden und einen neuen Termin ansetzen, dann vielleicht mit VErmittler.

Habe eine Zeugin Jehovas neu in der Klasse, die Eltern wünschen ein Gespräch; Auf was sollte ich vorbereitet sein?

Moin,

ich habe dieses Halbjahr eine total nette 5. Klasse in Religion übernommen. Ich freue mich, dass ich eine heterogene Gruppe unterrichte, worunter Kinder mit verschiedenen religiösen Hintergründen, bzw. atheistischen Hintergrund dabei sind.

Darunter diesmal auch ein Schüler, dessen Familie zu den den ZJ gehören. Mir wurde angetragen, dass die Eltern ein Gespräch wünschen, wahrscheinlich aus meiner Meinung nach unbegründeten Ängsten ich würde einen Bekenntnisunterricht machen und jemanden zu einem Glauben hin lenken wollen,etc... wahrscheinliche Überlegung wäre dessen Kind vom Unterricht befreien zu wollen... Ich komme dem Wunsch eines Gespräches natürlich entgegen (Nächste Woche Elternabend).

Ich würde gerne vorbereitet sein, weil das für mich auch Neuland ist.


Meine Themen sind in diesem Halbjahr: Wer bin ich und wie verhalte ich mich in meiner Umwelt (Ich und der Fremde - Stereotypen,...)- Ich werde auf die Bergpredigt eingehen mit der Frage: Ist das heutige Deutschland ein christlich geprägtes Land, und wenn ja... welche "Werte" vertritt es... Habe ich unter der Voraussetzung von diesen "Werten" eine soziale/ bzw. religiöse Verantwortung gegenüber anderen Menschen und wenn ja, wie behandel ich diese. (Thema Umgang mit Flüchtlingen)

Je nachdem wie viel Redebedarf sei, würde ich danach mit religiösen Festen innerhalb der Weltreligionen (wieso, weshalb, warum) weitermachen.


Gibt es in Anbetracht der Themen aus der ZJ-Perspektive überhaupt irgendwelche Berührungspunkte, warum der Schüler nicht an meinem Unterricht teilnehmen dürfte? Bzw. muss ich bei dem Gespräch auf irgendwas tiefgründigeres vorbereitet sein?

Über einen hilfreichen Rat wäre ich sehr dankbar, weil ich natürlich gern alle Schüler im Unterricht mitnehme und sich niemand gleich von Beginn an ausgegrenzt fühlen sollte.

LG xschwedex

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Mir geht das Gespräch mit den Zeugen Jehovas nicht aus dem Kopf und bin am Überlegen mich in Gemeinschaft aufnehmen zu lassen, was haltet ihr davon?

Das war wirklich ein herzliches Gespräch und hat einen tiefen Eindruck hinterlassen, sowas fehlt mir in dieser brutalen Welt da draußen.

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Gehaltserhöhung, Chef blockt ab?

Hallo, wenn man angestellt ist, und eine Gehaltserhöhung will, muss man das ja mit dem "Vorgesetzten" besprechen. Was ist jedoch, wenn der durch den Abteilungsleiter bereits gefragt wurde ob das möglich sei, und dann nein sagt. Man will aber selbst nit dem Chef reden um das zu besprechen, bekommt aber auch nach mehrmaligen Nachfragen bei dem Chef sowie Sekräterin keinen Termin mit dem Grund Zeitmangel. Man selbst denkt aber, dass nur abgeblockt wird weil man eben mehr Geld haben will. Auch auf eine schriftliche Bitte um ein zeitiges Gespräch wird ignoriert.

Gibt es nicht irgend ein Recht das man hat, um einen Termin zu bekommen? Müsste ja nicht sofort sein, aber so das man einen Termin, also einen festen Tag bekommt, wann das Gespräch stattfindet? Es kann ja nicht sein, dass nur abgeblockt wird.

Freue mich auf hilfreiche Antworten.

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Hilfe für Formulierung.....

Hallo zusammen, ich hatte heute ein wiederholtes Vorstellungsgespräch bei meinem Wunsch-Arbeitgeber. Zum Schluss fragte mich der Personaler ob ich wohl auch frühzeitiger anfangen könnte (es sind 15 Tage früher) ........ich sagte Ihnen, dass ich Anfang Juni für eine Woche in Urlaub fahre der schon gebucht ist..... und ich leider am 21. Juni noch 2 kleine ambulante OP's vor mir habe. Somit stünde ich dem Unternehmen erst am 1. Juli zur Verfügung.

So ! Nun würde ich gerne meiner Ansprechpartnerin eine Mail schicken.....mit einer Danksagung für das freundliche Gespräch.....und noch einmal ausführlich formulieren das ich die Stelle gerne haben möchte, es aber von mir nicht fair finden würde bei meinem Arbeitgeber nachzufragen, ob er mich früher gehen lässt. (Er findet so schnell keinen Ersatz für mich) Und er kam mir auch immer sehr offt entgegen. Ich denke gerade, dass es -auch bedingt durch meine OP- daran scheitern wird!?

NUN BRAUCHE ICH DRINGEND EURE HILFE !!! Hat jemand von Euch eine gute Formulierung für solch eine Mail ????

Für Eure Antworten und Vorschläge bedanke ich mich im Voraus.

LG ankasimler

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Muss man sich von Vorgesetzten anschreien lassen?

Hallo liebe Community,

einer aus meiner Familie ist über Zeitarbeit bei einer Firma angestellt. Die Dame aus der Zeitarbeitsfirma, die für ihn zuständig ist, wird jedes Mal total ausfallend, wenn er "Mist gebaut" hat. Es kam bis jetzt ca drei mal vor, einmal ein paar Stunden zu spät beim Kunden abgemeldet, einmal irgendwas vergessen.

Und dann heute morgen: Der Kunde hat ihn abgemeldet wegen irgendwas, was sie ihm nur persönlich sagen wollen (er hat bisher keine Ahnung) und er soll sofort ins Büro kommen. Er meinte, Entschuldigung, ich komm von der Nachtschicht, bin 20 Std wach, muss jetzt erst mal kurz schlafen, ich komme gern heute Nachmittag. Das Büro ist 1 Stunde Fahrt entfernt, hat kein Auto. Nein, sofort muss es sein.

Jedenfalls hat sie ihn beide Male komplett zusammengefaltet. Ihn übers Telefon sowie letztes Mal im persönlichen Gespräch richtig angeschrien, minutenlang, er war hinterher total fertig. Im Privatleben würde er sich das nicht gefallen lassen, aber momentan ist er leider von denen abhängig.

Meine Frage: Ist das normal, dass Vorgesetzte einen so behandeln dürfen? Auch wenn man einen Fehler gemacht hat kann das doch eigentlich nicht angehen, oder? Der Arbeitnehmer ist doch trotzdem noch ein Mensch und man kann die Regeln der guten Kommunikation beachten oder nicht?

Die Dame ist die Auszubildende der Firma und ca 10 Jahre jünger als er.

Danke für eure Antworten.

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Kindergarten ständig unterbesetzt Kinder werden nach Hause geschickt wann ist ein Kind krank das ist nicht mehr in den Kindergarten darf?

Ich habe meine tochter 4.5 Jahre alt wird auf Wunsch der Kindergärtnerin vorzeitig aus der Kita abgeholt. Sie hatte angerufen und meinte, sie würde krank sein.

Es sind 80 Kinder im Kindergarten offene Gruppen und leider wenig Erzieherinnen. Selbst die Kindergartenleitung hat mir in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt dass sie im Moment total unterbesetzt sind sowie überfordert wären.

Nun ist es so - ich liebe mein Kind und ich will natürlich nicht, dass sie krank in der Kita sein muss, aber es ist jetzt das dritte Mal im letzten Monat das genau das passiert. Das Schönste daran: Sie ist nicht krank. Jedes Mal hat sie beim Messen zu Hause kein Fieber und sie ist auch insgesamt froh und munter, spielt und lacht und verhält sich ganz normal. Wir waren heute auch fürsorglich beim Arzt und auch der meinte es ist nichts ansteckendes ihr Kind ist nicht krank. Man kann eine Rotznase haben und Husten ohne das man andere ansteckt.

Auch allgemein ist es doch normal, dass Kinder in diesem Alter mal etwas müde oder vielleicht nicht so gut drauf sind - das ist doch nicht besorgniserregend. Irgendwie finde ich, dass das Betreuungspersonal in der Kita da doch wohl mit umgehen können muss...

Bitte versteht mich nicht falsch, ich verbringe sehr gerne Zeit mit meinem Kind. Aber ich kann ja auch nicht alle zwei Wochen einen halben Arbeitstag verpassen, weil die Kindergärtnerin keine Lust hat, mein Kind zu beetreuen. Sie ist auch allgemein ein sehr fröhliches und nach Aussagen der Betreuer pflegeleichtes Kind (natürlich im normalen Rahmen für ein kind). Und wie gesagt - sie ist einfach nicht krank, hat kein Fieber, Durchfall, Ausschlag oder sonst irgendetwas, und verhält sich meiner Meinung nach ganz normal.

Die haben einen Anschlag an die Tür gemacht Kinder die Nase läuft oder Husten haben dürfen nicht in die Kita kommen. Wann ist ein Kind krank dass es nicht in die Einrichtung gehen darf?

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