Streiten sich nur Menschen mit niedriger Intelligenz?

Das Ergebnis basiert auf 20 Abstimmungen

Ich stimme dem nicht zu, weil ... 75%
Anderes 15%
Ich stimme dem zu, weil ... 10%

10 Antworten

Anderes

Sicherlich können intelligentere bzw. gebildetere Menschen besser diskutieren und debattieren. Sie führen Auseinandersetzungen leichter und häufiger auf einer sachlichen Ebene, zu der sie mehr Zugang haben und die sie oft gewohnter sind. Sie sind besser dazu in der Lage, Konflikte differenziert zu sehen.

Nicht jeder zwischenmenschliche Konflikt lässt sich aber auf diese Weise rational austragen und lösen. Gerade nicht als Beteiligter und auf der Beziehungsebene, bei persönlich-emotionaler Betroffenheit. Höhere Intelligenz bedeutet nicht unbedingt mehr Kompetenz in anderen Lebensbereichen.

Höher Intelligente können einen Streit bestimmt besser analysieren und reflektieren. Ebenso aber manipulieren sie dadurch auch leicht, wohl häufiger unbewusst als bewusst. Polemik und Gemeinheit setzen gewisse Intelligenz voraus, ebenso Streitlust. Wenn sprichwörtlich der Klügere nachgibt, wird damit zwar dem Streit aus dem Weg gegangen, aber auch nicht richtig gelöst und im Grunde die zwischenmenschliche Auseinandersetzung vermieden.

Dann ist der Anspruch bei Leuten mit mehr Bildung und Intelligenz aber auch einfach höher. Sie nehmen wohl in stärkerem Maße etwa Paarberatung und -Therapie in Anspruch als andere.

Ich stimme dem nicht zu, weil ...

Intelligente Menschen können sich auch streiten. Es kommt ja eher darauf an, wie emotional man reagiert. Schafft man es, alles pragmatisch zu betrachten oder gehen eben dann doch die Gefühle mit durch? Das ist die Frage. Zur Intelligenz gibt es aber keinen Zusammenhang.

LG

Emotionen sind sehr stark und teilweise schwer zu bändigen ( je nach Person), das stimmt. Allerdings haben Emotionen in einer sachlichen Diskussion nichts zu suchen.

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Demnach wären einige der klügsten Köpfe der Geschichte rotze-doof gewesen.

Streit gehört zum Leben dazu und auch zur Wissenschaft oder anderweitig vermeintlichen kognitiven Elite. Und diese Streitigkeiten sind - vor allem in Zeiten in denen noch nicht alles mit einem Klick im Netz war - auch gerne mal intensiv geführt worden.

Nicht jeder der intelligent ist muss gut darin sein das eigene Wissen darlegen zu können

Ein Autist der Probleme mit der Auseinandersetzung mit anderen Menschen hat kann noch so schlau sein und viel wissen - was er aber dabei nicht nutzen kann

Zu dem kenne ich Leute die man definitiv nicht als ,,dumm " bezeichnen kann welche in Diskussionen schon Tränen vor Zorn in den Augen hatten weil der Gegenüber auch nach zig Versuchen den banalen Zusammenhang nicht verstehen wollte oder die Laut wurden weil der Tölpel am Tisch es gewagt hatten zu behaupten was er gesagt habe wäre nicht stimmig etc

Ich stimme dem nicht zu, weil ...

Wenn man richtig Emotional wird, werden auch Intelligente Menschen mal zu heftig. Da sieht man nicht mehr klar und kann nicht ruhig bleiben. Hat auch was mit dem Charakter zu tun, nicht nur mit der Intelligenz. Es giebt richtig Intelligente Menschen, die aber eine richtig geringe Frustrationsschwelle haben.

Beim Thema Streit kann es schon sein, dass Intelligente Menschen das häufiger ruhig und Diplomatisch lösen können, aber eben nicht immer.

Ich stimme dem nicht zu, weil ...

Wenn es bei einem Streit hoch hergeht oder der Streit sogar mal aus dem Ruder läuft, dann hat das erst mal mit Emotionen zu tun. Nur weil man nicht immer seine Emotionen unter Kontrolle hat, sagt das noch nichts über die geistige Intelligenz aus. Die würde ich grundsätzlich von den Emotionen getrennt betrachten.

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