Streit ums Erbe ( Haus und Schulden )

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4 Antworten

Im Güterstand der Zugewinngemeinschaft verheiratet und ohne andeslautendes Testament verstorben, fiel der Witwe und dem Sohn des Erblassers jeweils hälftig der Miteigentumsanteil des verstorbenen Miteigentümers an der Immobilioe zu.

Sie hält demnach 3/4, der Sohn 1/4 Miteigentum und hat sich dementsprechend an den Lasten (Hypothek, Steuern, kommunale Abgaben, Reparaturen) zu beteiligen und kann dies gegen 1/4 fiktiver Mieteinahmen (ortsübliche Vergleichsmiete) gegenrechnen.

Einen weitergehenden Anspruch hat er nicht; insbesondere wären Umbau- oder Instandsetzungsmaßnahmen nur einvernehmlich möglich.

Passt ihm das nicht, kann man ihm sein 1/4 Miteigentumsanteil zum Verkehrswert (abzgl. Hypothekenlast) im Zeitpubkt des Erbfalles abkaufen. Eine hierfür angefordetes Gutachten fiele dem Gesamtnachlass des Erblassers, also auch seinem Erbteil anteilig, zu.

Grds. haben alle Eigentümer ein Betretungsrecht.

G imager761

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HildeMayer 20.10.2012, 14:13

Er müsste sich also nicht nur an der Hypothek beteidigen, sondern auch an Steuern, kommunale Abgaben, Reparaturen ?

Das hab ich nicht verstanden. * und kann dies gegen 1/4 fiktiver Mieteinahmen (ortsübliche Vergleichsmiete) gegenrechnen. *

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larry2010 20.10.2012, 14:23
@HildeMayer

natürlich, er hat ein recht auf einnahmen, aber aber auch die pflicht die ausgaben zu zahlen.

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Wolfi0410 20.10.2012, 16:21
@HildeMayer

Da die Mutter das Haus bewohnt, der Sohn nicht, hat er Anspruch auf 1/4 der ortsüblichen Kaltmiete. Im Gegenzug hat es sich an allen Kosten, Gebühren und Steuern zu 1/4 zu beteiligen. Beides kann man gegeneinander aufrechnen.

Zu einem Besichtigungstermin muss er sich natürlich anmelden und kann nicht einfach vor der Tür stehen, klöingeln und rewinstürmen, Das ist Hausfriedensbruch - Polizei rufen.

Vor allem erstmal den Insolvenzverwalter informieren, der redet da nämlich ein gewichtiges Wörtchen mit. Wenn der Sohn meint da soll was ausgebaut werden um den Wert zu steigern liegt er völlig falsch. Sein "ERBE" ist der Wert des Hauses zum Zeitpunkt des Todes und nicht nach irgendwelchen wertsteigernden Maßnahmen.

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wenn in das haus investiert werden soll, muss er sich zum gleichen teil beteiligen.

die schätzung des hauses müssen die erben zu gleichen teilen erben.

jeder hat die selben pflichten und rechte.

im übrigen kann es passieren, das seinen teil am erbe jetzt die schuldner verlangen und er damit das eigentum an der hälfte verliert.

bitte investiert das geld und lasst euch beim anwalt mit fachgebiet erbrecht über eure rechte und pflichten aufklären.

er ist nicht gross und stark, denn er ist in privatinsolvenz und hat kein geld, alles geld, was in seinen besitz geht, ist sofort weg

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HildeMayer 20.10.2012, 14:28

Oh Mann das sieht alles nicht so toll aus glaube ich. Wenn sie ihm 1/4 ausbezahlen muss nach allen Abzügen dann muss sie das Haus verkaufen. Denn einen neuen Kredit wird sie nicht bekommen.

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larry2010 20.10.2012, 14:37
@HildeMayer

vielleicht hat sie glück und die gläubiger wollen nicht geld sehen, sondern nehmen das haus und grundstück und mitbesitzer.

dann ändert sich nur der eigentümer.

auf jeden fall hat er nicht das recht, den ausbau zu fordern, wenn er sich nicht beteiligen kann.

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Da die Mutter das Haus bewohnt, der Sohn nicht, hat er Anspruch auf 1/4 der ortsüblichen Kaltmiete. Im Gegenzug hat es sich an allen Kosten, Gebühren und Steuern zu 1/4 zu beteiligen. Beides kann man gegeneinander aufrechnen.

Zu einem Besichtigungstermin muss er sich natürlich anmelden und kann nicht einfach vor der Tür stehen, klöingeln und rewinstürmen, Das ist Hausfriedensbruch - Polizei rufen.

Vor allem erstmal den Insolvenzverwalter informieren, der redet da nämlich ein gewichtiges Wörtchen mit. Wenn der Sohn meint da soll was ausgebaut werden um den Wert zu steigern liegt er völlig falsch. Sein "ERBE" ist der Wert des Hauses zum Zeitpunkt des Todes und nicht nach irgendwelchen wertsteigernden Maßnahmen.

Siehe Antwort von imager761

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gegenfrage :gibt es ein testament aus dem hervorgeht ( hoffentlich) das dein verstorbener Stiefvater im Falle seines Ablebens ,deiner Mutter erstmal als Alleinerbin einsetzt? wenn ja, dann kann der "mitgeerbte" Sohn nur abwarten und Tee trinken und gar nix einfordern oder drängeln. Wenn nein, dann wird es kompliziert. pffffffffffff

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HildeMayer 20.10.2012, 14:04

Ein Testament gibts nicht

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Wolfi0410 20.10.2012, 16:25
@HildeMayer

Braucht´s auch nicht unbedingt. Gesetzliche Erbfolge.

Vor allem dem Sohn erstmal auffordern sich ab Todestag an den monatlichen Kosten beteiliegen bis die Aufteilung des Erbes geregelt ist und sich nicht darauf einlasen "Das verrechnen wir dann alles".

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