Streit um Einbauküche nach Tod des Hausbesitzers?

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8 Antworten

Hier zieht zweifelsfrei der Artikel Nr. 6 des "Kölschen Grundgesetzes":

"Fott es fott"!

Guckst du hier:

http://www.koelsches-grundgesetz.de/

Insbesondere bei später offenkundig lose erfolgten Eingebauten und damit demontierbaren Einbauküchen ist die Mitnahme durch deren Eigentümer zulässig. - Zumal es hier nach immerhin 18 Jahren auch noch heißen könnte: "Schrott es fott"!

- Nur keinen Anwalt füttern! -

Küche ist nicht Schrott!!! Sonst hätte meinen Mutter sie gerne dort gelassen. Sie wurde verkauft, war ja ihre

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@Anki75

Mein Gott!  Nun klammen Sie mal nicht wg. der Begriflichkeit alter Möbel!

Selbstverständlich hat ihre Mutter Anrecht auf eine zeitgemäßen Ersatz der Küche, die Ihr nunmal gehört!

Nach 18 Jahren alledings sollte man sich dvon nicht mehr allzuviel erhoffen!

Deshalb der Hinweis: "Füttern Sie keinen Anwalt"!

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Nach § 314 BGB gehört zum Kaufgegenstand im Zweifel auch das Zubehör.
Hierunter sind gem. § 97 I 1 BGB solche Sachen zu verstehen,
die dem wirtschaftlichen Zweck des Kaufgegenstands "zu dienen bestimmt
sind und zu ihr in einem dieser Bestimmung entsprechenden räumlichen
Verhältnis stehen". Dies kann bei einer Einbauküche nicht zweifelhaft
sein.

Allerdings wird in § 97 I 2  BGB einschränkend bestimmt,
dass eine Sache nicht Zubehör ist, "wenn sie im Verkehr nicht als
Zubehör angesehen wird".

Hierzulande ist aber nach allgmeiner Verkehrsanschauung - ganz im Gegensatz etwa zu den USA - eine Küche nicht Zubehör beim Erwerb einer Immobilie.

Insofern irren die Kinder.

Dann bleiben auch in einer Ehe im gesetzl. Güterstand Vermögen und Eigentum getrennt voneinander. Meint, die allein aus Mitteln der Mutter  erworbenen EBK fällt nicht in den Nachlass des Ehegatten.

Auch hier liegen die Kinder falsch.

Drittens gehört dem Ehegatten der sog. Voraus, § 1932 I 2  BGB, mithin "Gegenstände, soweit er sie zur Führung eines angemessenen Haushalts benötigt."

Schon wieder haben die Kinder das Nachsehen.

Viertens ist nun der gemutmaßte Willen des Erblassers eindeutig erkennbar, wonach die Kinder nur das bebaute Grundstück erben.

Im Ergebnis geht das Spiel 4:0 für deine Mutter aus; einer Verlängerung vor Gericht darf sie gelassen entgegensehen.

G imager761

Die Mutter ist hier im Recht. Auch wenn es "Einbauküche" heißt, ist es nichts desto trotz ein bewegliches Mobiliar (sonst hätte sie die Küche ja auch schlecht ausbauen können). 

Deine Halbgeschwister sollen mal schön die Füße stillhalten. Normalerweise erbt erstmal die Ehefrau des Verstorbenen und erst nach deren Tod werden die Kinder bedacht.

lg Lilo

Halb gute Antwort. Das mit der Küche ist richtig. Das mit der "Erbfolge" nicht.

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Viel interessanter als die Schrottküche ist die Erbfrage. Deiner Mutter steht mindestens ein Pflichtteil zu, hier 50% des Verkehrswertes der Immobilie neben dem mobilen Inventar, egal was da im deutschen Testament des Verstobenen Vaters aufgelistet ist. Da könnte sich durchaus der Einsatz eines Fachrechtsanwaltes für Erbrecht lohnen.

Kleine Korrektur für den Fragesteller: Der "Hausbesitzer" muss als Eigentümer und Erblasser bezeichnet werden.

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Ähm, wo steht denn bitte was von SchrottKüche? Nur weil sie 18 Jahre alt ist ist sie noch lange kein Schrott!!! Es gibt Menschen die pflegen ihre Sachen und so ist es mit der Küche. Meine mutter hat sie noch zu nem erstaunlich Guten preis verkauft bekommen und genau das ist es wohl, was die Töchter ärgert

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wenn ich es richtig verstanden habe, hat deine mutter alle beweglichen güter im und um das haus geerbt. also gehört die küche natürlich dazu, denn sie ist ein "bewegliches gut". lass deine stiefgeschwister rumlabern. 

Denke dass sie die Küche nicht mal geerbt hat, weil sie die ja selbst bezahlt hat 😉

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Wegen dem Erbrecht deine Mutter Gründe:Erbrecht,Es wurde von ihr Bezahlt,Es ist beweglicher Güter und sie hat Dokumente 

Ihr könnt doch froh, daß ihr die alte Einbauküche los geworden seid - so spart ihr euch die Entsorgungskosten.

Sie wurde nicht entsorgt sondern sehr gut verkauft. Sie war super gepflegt und die Geräte waren erst vor einem Jahr erneuert worden.

Nicht immer ist alt gleich Müll

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@Anki75

Ich vermiete selber Häuser. Aus meiner Erfahrung kann man eine 20 Jahre alte Einbauküche kaum einem Mieter andrehen. Auch dürften die Geräte nicht mehr dem heutigen Energiestandard entsprechen. Das die Geräte selber gut gepflegt und noch funktionsfähig sein können, möchte ich gar nicht bestreiten.

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Dei Einbauküche gehört zum beweglkichen Gut und kann somit von deiner Mutter ausgebaut werden.

Es ist nur immer wieder erstaunlich, das sich nach dem Tod eines Familienmitgliedes um so banale Sachen gestritten wird.

Da hast du leider recht. Echt übel

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