Streit über Heilungsmethoden?

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18 Antworten

Nein, keinesfalls - ich kann Deine Reaktion absolut verstehen - mir ginge es sicher ähnlich wie Dir.

Du machst Dir sehr viele, gute & verständliche Gedanken - Krankheiten (Krebs) und deren Heilungsmethoden können ein sehr emotionales Thema sein (was bei Euch auch der Fall ist) - und es kann sein, dass Ihr Euch da nicht einig werdet resp. nicht versteht.

Hier ein paar sachliche Informationen:

  1. Krebs ist nicht gleich Krebs!
  2. Krebs ist überhaupt nicht zwingend ein "Todesurteil"!!
    Es kommt u.a. sehr darauf an, welcher Krebs, wie agressiv der spezifische Tumor des Betroffenen und auch wie fortgeschritten der Krebs ist (Metastasen?)
  3. Die Ursachen für Krebs mögen unterschiedlich sein
    - es gibt Risikofaktoren (aber nicht alle mit Risiko erkranken an Krebs resp. auch ohne Risikofaktor kann sich ein bösartiger Tumor entwickeln)
    - Krebs resp. ein bösartiger Tumor entsteht, wenn der Fehler bei einer Zellteilung (pro Sekunde finden 10'000'000 Zellteilungen stattt!!) nicht durch den Körper selbst korrigiert wird und diese falsch codierte Zelle anschliessend ungehindert weiterwächst!
    http://user.uni-frankfurt.de/~dingerma/Podcast/02-Wasser2010_WS2010.pdf
  4. Krebs hat keinesfalls damit zu tun was falsches getan, gedacht oder gesagt zu haben - niemals!!

Betreffend Heilungsmethoden kann man zB grob unterscheiden zwischen

  • Schulmedizin (bei Krebs Operation und/oder Chemo und/oder Bestrahlung (was empfohlen/"sinnvoll" ist, ist ebenfalls abhängig von der Krebsart und auch dem Betroffenen selbst etc.)
  • Naturheilkunden (wie Homöopathie, Anthroposophie, Phytopharmacie, Mikronährstoffen, chin. Medizin und weitere)
  • Schul- & Naturmedizin kombiniert ist die "Komplementärmedizin"
    - was meines Erachtens am absolut sinnvollsten ist, die Schulmedizin geht rein mechanisch gegen die Tumorzellen vor und mit der Naturheilkunde unterstützt man zB die Psyche / das Wohlergehen (ganz wichtig), die Zellneubildung, das (geschwächte) Immunsystem...
  • Reines Anwenden von Naturheilkunde wird als Alternativmedizin bezeichnet (d.h. Schulmedizin wird verworfen) => diese Ansicht vertritt Dein Freund

Ich glaube nicht, dass sich Dein Freund wissentlich darüber lustig macht. Frag ihn doch mal, was denn die schlimmste Krankheit war mit der bisher im Verwandten- oder engen Freundeskreis konfrontiert war...

Auch Deine Überlegungen wie sich seine diesbezüglichen Ansichten auf Eure Beziehung auswirken könnten, kann ich nachvollziehen - sie sind m.E. auch berechtigt - wie Du damit umgehst ist letztlich Deine Entscheidung... (ich selbst wüsste jetzt auch nicht wie ich reagieren würde)

Versuch Dich auf Deine Oma zu konzentrieren - biete ihr Deine Unterstützung an - sie ist jetzt am wichtigsten (finde ich persönlich).

Du kannst mit (auch später) gerne anschreiben, wenn Du noch Fragen hast :)

Deiner Oma wünsche ich alle Kraft der Welt - in ihrem Alter wird sie die für sich richtige Entscheidung treffen (unterstütze sie einfach dabei).

Euch beiden wünsche ich eine (weiterhin) offene Gesprächskultur, Akzeptieren von Unterschieden aber dennoch Verständnis für den anderen.

gschyd 01.08.2016, 16:14

Herzlichen Dank für den Stern :)

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Ich finde solche Methoden ja ganz interessant, wenn man sie parallel zu der Behandlung beim Arzt machen kann.

Manche Methoden helfen vielleicht wirklich, einfach weil man zur Ruhe kommt und sich mit seinem Körper beschäftigt. So hat der Körper wieder mehr Kraft gegen die Krankheit zu kämpfen, die vorher eben mit anderen Themen verbraucht wurde.

Elementar bei solchen Therapien ist ja, dass man acuh daran glaubt. Tut man das nicht hat es keine Chance, denn der Placebo-Effekt greift nicht. Es gab Menschen die haben sich eingeredet wenn sie jeden Tag 3 rote Gummibärchen Essen werden sie wieder gesund. Bei manchen klappt es bei anderen nicht. Ob das nun ein Wunder, eine höhere Kraft, die Selbstheilungskräfte oder was auch immer war, kann ich nicht sagen.

Wirklich seriöse Heiler lassen das zu und verlangen auch keine horrenden Summen, die die Leute in Todesangst zahlen.

Nur die unseriösen "zwingen"/überreden einen die anderen Therapien abzubrechen.

Dazu war letztens eine Doku im Fernsehen, offiziell und mit abgesprochenem Interview war die "Klinik" ganz offen und meine sie unterstützen das (sein nicht unseriös) und würden Leuten nie von der Behandlung beim Arzt abraten. Zudem würden sie keine Heilversprechen geben, dass wäre illegal. Keiner der Kollegen dort würde sowas tun.

Wenige Wochen vorher war aber ein "Paar" dort, die Frau angeblich Krebskrank, da wurde genau das gemacht. 7 von 10 Patienten verlieren in deren Behandlung den Krebs, sie sollten sofort die schädliche Chemo absagen usw... Zudem wollten sie horrende Summen für zweifelhafte Behandlungen. Darauf angesprochen wurde das abgestritten, dass es solche Kollegen dort gibt. Später kam eine offizielle Stellungnahme, dass sie sich zu den Vorwürfen nicht weiter äußern wollen.

Gerade wenn die normale Medizin an ihre Grenzen kommt und nicht mehr helfen kann, warum sollte man es dann nicht anders probieren, aber die Scharlatane versuchen eben auch mit der Angst der Menschen Geld zu verdienen... Die Betroffenen sterben oft und können daher hinterher auch nicht mehr klagen, zudem fehlen die Zeugen und heimlich gefilmtes wird nicht als Beweis zugelassen...

Ja, solche Aussagen wie die von deinem Freund sind ein Schlag ins Gesicht, besonders wenn man selber betroffen ist. Man versucht alles menschenmögliche und bekommt dann noch gesagt man sei selber Schuld und würde sich nicht anstrengen oder Konflikte verschweigen oder so...

Wenn Leute so eine Einstellung haben ist das ja ok, aber sie sollen (ebenso wie jeder andere) schweigen, wenn man sagt man will das nicht hören.

An seiner Einstellung wirst du nichts ändern können, wenn es ihm scheinbar sogar egal ist, wenn er dich damit verletzt.

Du musst entscheiden ob du damit leben kannst oder nicht.

Ich halte auch nichts von "Hokuspokus" a la "Hand auflegen, in die Augen schauen, Krebs durch Ernährungsumstellung/ Konfliktlösung bekämpfen".

Meiner Meinung nach sollte man sich da eher auf die Wissenschaft und Medizin verlassen. Da ist die Überlebenschance/ allgemeine Heilungschance größer.

Wie man mit einem Partner umgehen kann der eher auf der Esoterik-Welle schwimmt in diesem Bereich? Ihm klar machen das er ja gerne daran glauben kann wie er will, man selbst aber der heutigen Medizin und den Ärzten vertraut und deshalb keine Diskussion wünscht.

Da ich keine Ahnung habe wie es bei euch sonst so aussieht, ob Familienplanung im Raum steht, etc... Sei dir absolut sicher ob du dir gemeinsamen Nachwuchs vorstellen kannst mit jemandem der Esoterik und "alternative Methoden" der heutigen Medizin vorzieht. Immerhin wäre er ebenso berechtigt bei der medizinischen Versorgung eures Nachwuchses mitzuentscheiden.

Ob sich Deine Oma operieren läßt oder nicht, ist ihre alleinige Entscheidung, darüber kann man nur diskutieren aber nicht wirklich helfen. Auch 80-jährige können Eingriffe noch gut überstehen, die heutigen Narkosemittel sind ja sehr gut. Aber ich gehe einmal davon aus, daß Deine Oma bei multiplen, anderen Erkrankungen ihre eigene Meinung hat, die jeder akzeptieren muß, auch wenn es noch so schwer fällt.

Dein Freund hat, gelinde gesagt, einen an der Waffel. Krebs ist leider nur in den wenigsten Fällen heilbar, und wenn, dann schon gar nicht durch tiefes in-die-Augen-sehen oder Hand-auflegen. Daß er Dich da nicht ernst nimmt, und Dir seine Meinung eher aufzwingen will, ist für mich ein Zeichen, daß es in Eurer Beziehung nicht wirklich stimmt. Ich kann mich täuschen, hoffe es für Dich, aber über kurz oder lang würde ich mit jemandem, der mich nicht ernst nimmt, aneinandergeraten.

Deiner Oma wünsche ich nur das Beste.

Ich glaube nicht, dass dein Freund unbedingt Unrecht hat. Allerdings habe ich auch schon erlebt wie eine junge Frau den Krebs medizinisch nicht behandeln wollte und daran gestorben ist.

Falls es wirklich so ist, dass es aus einem selbst kommt und man dies anders lösen könnte… hm dann muss man auch ganz klar anerkennen, dass es eben NICHT JEDER kann! …und die Schulmedizin eine Alternative ist, die man durchaus in Anspruch nehmen sollte damit es nicht zu knapp wird (nur meine Meinung).

Ich erinnere mich gut, wie geschockt die Angehörigen waren, weil man diesen Tumor ohne weiteres in den Griff bekommen konnte durch eine OP!!! Doch SIE ist und bleibt tot!!!

Vielleicht hilft dir diese kleine Augmentation den Blickwinkel deines Freundes zu verändern.

Darüber hinaus kannste nur eines tun: Lass Ihm seine Einstellung (!) und gehe deinen Weg ohne dich angegriffen zu fühlen. Bitte Ihn seine Einstellung für sich zu behalten weil du eine Andere hast und es somit für dich verletzend ist.

Hier noch ein Vortrag von einer Dame die realistisch ist und dennoch darauf eingeht… UND: gute Buchempfehlungen ohne hokus pokus gibt… (thema Krankheit kommt eher zum Ende des Vortrages).

https://www.youtube.com/results?search_query=birkenbihl

Alles Gute!

Dass Dich das wütend macht, kann ich verstehen. Dass es Dich trautig macht und verletzt nicht, warum?? Er hat seinen Glauben, mit Betonungg auf Glauben und dass das abasoluter SChwachsinn ist, sollte jedem halbwegs vernünftig denkenden Menschen klar sein.

Natürlich hat er aber in dem Punkt Recht, dass die Psyche eines Menschen ungeheure Kräfte hat, dass eine kranke Psyche auch körperliche Krankheiten nach sich ziehen kann, insofern kann ich mir das bei Depressionen schon eher vorstellen. Depressive haben allein schon eher erhöhten Blutdruck, leiden unter Fettleibigkeit oder Einsamkeit.

ABER: bei Krebs zu behaupten, dass der Schmerz, den der Tumor verursacht ein Zeichen dafür wäre, dass er abheilt und allein positives Denken helfen würde, ist schon eine Frechheit. Ich habe selbst meinen Vater an Krebs verloren und eines kannst Du mir glauben: Seine Schmerzen waren kein Zeichen für einen Heilungsprozess. Also da wäre ich auch sehr wütend und würde dem ein paar Takte erzählen und dann in Zukunft gar nicht mehr über diese Scharlatanerie mit ihm reden. Soll er seine Meinung haben, DU hast DEINE und fertig.

Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Zunächst einmal herzliches Beileid wegen deiner Oma, das trifft dich bestimmt hart.

Dann ist es ja auch im Grunde nicht wichtig, woran dein Freund glaubt, sondern es ist wichtig, woran deine Oma glaubt.

Ich persönlich halte absolut gar nichts von diesem Hokuspokus und ich finde auch, dass dein Freund dir in der Situation emotional zur Seite stehen sollte, anstatt dir jetzt in dieser Situation seine Meinung aufzuzwingen und dir hinzuwerfen , sie sei im Grunde "selbst schuld" an ihrer Situation. Vor allem eine Aussage wie "Du kriegst vielleicht auch noch Krebs" überzeugt nicht gerade davon, dass er eine seriöse Ansicht vertritt.

Ich versuche allerdings, diese alternativen Heilmethoden nicht zu verurteilen. Ich kenne zu viele Menschen, die an Krebs gestorben sind und von der Natur nicht geheilt wurden, obwohl sie ein wunderbares Leben geführt haben, um daran zu glauben.

Hart gesagt: Ich würde mir nicht zu viel Hoffnung machen, wenn sie in ihrem hohen Alter verständlicherweise auf die OP verzichten möchte. Aber ein Versuch kann ja nicht schaden.

Hi,

vielleicht solltest du ihm das sagen, dass es dich verletzt.
Aber jeder hat bzgl. medizinischen Heilverfahren und Methoden seine eigenen Sichtweisen und die muss man auch akzeptieren.

Sag ihm auch, dass du nicht an irgendwelche mystischen Zufallsheilungen glaubst und das du die Schulmedizin präferierst. Wichtig ist, dass ihr beide die jeweilige andere Meinung akzeptiert und respektiert.

Ähnlich wie man bei der Politik weit auseinanderliegen kann, so scheint es auch hier so zu sein und das Thema sollte nur dann angesprochen werden, wenn es wirklich nicht vermeidbar ist, sonst vielleicht drum herum reden.

Piratin2000 25.07.2016, 10:30

Ich hab ihm gesagt, es verletzt mich, aber er versteht nicht wieso.

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Muhtant 25.07.2016, 11:43
@Piratin2000

Dann solltest du deine Position, ihm gegenüber überdenken und neu definieren.

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Man wünscht deinem Freund nichts Schlechtes aber sollte er mal an Krebs erkranken dann kann er sich ja von der Natur heilen lassen und andere lassen sich operieren. Wegen sowas muss man nicht streiten, betrifft ja ein Mitglied aus deiner Familie und nicht aus seiner. Entweder hat dein Freund selbst gewaltig was an der Waffel und/oder hat keinerlei Ahnung was er da zusammen redet. Mir wäre das zu anstrengend aud Dauer.

in der seriösen Alternativmedizin wird die Schulmedizin keinesfalls verworfen. Wobei ich Wert auf "seriös" lege. Es geht mir gegen den Strich, daß hier alle alternativen Heilmethoden als "Hokuspokus" bezeichnet werden. Wer von Euch kennt einen dieser Heiler? Weiß, wie dort gearbeitet wird? Wißt Ihr überhaupt, daß der Beruf als Heiler vom Bundesverfassungsgericht anerkannt wurde? Ein seriöser Heiler würde niemals von operativen Maßnahmen der Schulmedizin abraten. Die Verantwortung für ein Leben kann er/sie garnicht übernehmen.
Vor 20 Jahren erkrankte ich an inoperablem Lungenkrebs. Die Schulmedizin gab mir noch wenige Monate Lebenserwartung. Der Tumor wurde von einer der seriösen Heilerin erfolgreich behandelt - und ich lebe heute noch. Gut, das kann nicht verallgemeinert werden. Ich hätte auch sterben können - aber mein "System" reagierte eben positiv auf die alternativen Behandlungen. Es ist immer wichtig, an alternative oder komplementäre Behandlungsmethoden zu glauben und sie damit anzunehmen. Man muß ihnen vertrauen. Wenn ich meinem Arzt nicht vertraue, kann er nichts für mich tun, weil ich automatisch seine Hilfe blockiere.
Ja, ich stehe dazu, einer dieser Heiler zu sein. Doch verwehre ich mich dagegen als Scharlatan, Spinner etc, bezeichnet zu werden. Auch daß meine Arbeit als "Hokuspokus" bezeichnet wird. Selbst Ärzte schicken mir Patienten, wenn sie selber nicht mehr helfen können. Ebenso verweise ich meine Patienten an die Schulmedizin, wenn ich der Ansicht bin, daß dort effektiver geholfen werden kann. Ach ja, ich behandele grundsätzlich auf Spendenbasis - also kann jeder entscheiden, was meine Arbeit für ihn wert ist.

Ist schon klar dass es dich aufregt & ich versteh dich auch aber sei froh dass dein Freund nicht behauptet dass wenn dein Opa an ALS erkrankt (unheilbare nervenkrankheit wo man im Endstadium nichtmehr reden, sich bewegen, essen, trinken, sein Speichel einsaugen kann & man alles aber ganz normal mitbekommt) dass es das beste wäre in einzuschläfern dass er nichtmehr so leiden muss...

Dein Freund spinnt! Deine Oma sollte dem Arzt vertrauen. Und was deine, oder die Gesundheit eurer Kinder betrifft: Hör blos nicht auf deinen Freund! Versteh mich nicht falsch: Ich habe nichts dagegen, wenn man bei Verspannungen oder vielleicht auch Allergien homöopathische Behandlungen probiert. Das kann hervorragend klappen. Man braucht nicht immer die Chemiekeule. Aber Wunderheiler sind keine Homöopathen. Und bei Krebs oder anderen schweren Erkrankungen reichen homöopathische Anwendungen auch nicht aus, da muss ärztliche Behandlung her! Lass dich da blos nicht beeinflussen.

Hokuspokus ist das ja kein Wunder.

Nichts anderes ist das. Wende dich an einen Arzt wenn was ist. Bei Krebs gibt es keinen "natürlichen Heilungsprozess". Krebs ist eine Krankheit die so gut wie unheilbar ist. Selbst durch extreme Chemos, ist nicht garantiert das der Krebs verschwindet.

Kasumix 25.07.2016, 10:43

Nichts hinzufügbar ;)

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Ashuna 25.07.2016, 10:59
@Kasumix

Mein Opa hatte Lungenkrebs und Schilddrüsenkrebs. Der Arzt gab ihm vor 20 Jahren etwa 3 Jahre noch zu leben, dank Medizin und regelmäißgen Arztbesuchen und einer gesunden Lebensweise (kein Alkohol und kein Tabak) hat er 14 Jahre länger gelebt als der Arzt ihm an Zeit gab.

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gschyd 21.08.2016, 23:18

Das stimmt in der heutigen Zeit einfach nicht mehr (und nicht per se ein Todesurteil) - es kommt sehr auf die Art des Krebses an!! zB ist die 10-Jahresüberlebens bei Brustkrebs 82 Prozent.

https://www.gutefrage.net/frage/krebsvererbbar?foundIn=list-answers-by-user#answer-216905844

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Ashuna 23.08.2016, 14:25
@gschyd

Natürlich kommt es auf den Krebs an. Hautkrebs kann auch tödlich sein. Kommt drauf an ob er streut oder nicht und ob er gutartig ist oder nicht.

Deine Aussage ist nicht aussagekräftig.

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Ich hatte mal was ähnliches.. durch Zufall krigte eine Kollegin C, Zeugin Jehovas, in der Kaffeeküche mit, dass ich einer anderen D erzählte, dass es mich total fertig macht,d ass der Kleine meiner Freundin schwer Krebs hat.

Ich hätte esw C gar nicht erzählt, aber sie stand ums Eck, ohne dass ich sie sah, und fühlte asich berufen mir zu erklären: Ja, ich leite ja auch unsere Kinder-Bibel-Gruppe. Und denen erkläre ich auch, Krankheit ist die Strafe für ein sündiges Leben.

Ich antwortete: C.. wir reden hier von einem DREIJÄHRIGEN!

Sie: Ja. Und auch die haben das zu lernen.

D. fragte entsetzt: bist du bescheuert?

c wieder: nein, Gott will das so.

Lächelt mich an. Und ich habe ihr dann angeboten: Deine Bibelkinder tun mir echt leid. Und erzähl mir nochmal so einen Sch* und ich tret Dich persönlich bis in den Keller runter (wir waren im 6. Stock. Und ich bnin eigentlich eine sehr friedliche nette Frau. aber da hats gereicht)

Will sagen: so einen M.. sollen die Leute für sich oder Leute gleichen Geistes behalten.

Für alle anderen ist es ein Schlag ins Gesicht und ich würde definitiv den Kontakt zu solchen Leuten abbrechen.

Als nächstes kommt dann die ganz klare Schuldzuweisung: es geht dir so schlecht,w eil du dich nicht genügend bemühst.

Danke, nein.

martinzuhause 25.07.2016, 10:44

"und ich tret Dich persönlich bis in den Keller runter (wir waren im 6. Stock. Und ich bnin eigentlich eine sehr friedliche nette Frau. aber da hats gereicht)"

sicher nicht die beste lösung, aber du hättest ja hinterrufen könnnen "das war gottes wille".

da kann sie dann ja nun wirklich nichts gegen haben

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Guten Morgen,

dieses Thema finde ich außerordentlich interessant und wichtig. Respektvolle Gedanken dazu können aus meiner Sicht zu einer neuen Heilkunst beitragen, in der die rationalen und deshalb begrenzten und begrenzenden Überlegungen der herrschenden Medizin mit dem, was jede und jeden von uns als Wesen ausmacht, zu einer Symbiose gebracht werden könnte.

Wenn Du aber schreibst "Ich halte es zwar bisher für Schwachsinn, aber bei so Halbinformationen-Hokuspokus ist das ja kein Wunder.", dann kann ich daraus nur erkennen, dass Du an der Bestätigung Deiner Meinung interessiert bist, nicht aber an einem offenen Gespräch über das Thema. Uninteressant, mit so jemandem zu sprechen.

Piratin2000 27.07.2016, 10:37

"Halbinformationen-Hokuspokus" - bezogen auf Leute die jemanden kennen der mal bei so jemandem war oder einen Internetartikel darüber gelesen haben und sich dann groß aufspielen. Leute die halt wenig Ahnung haben und dann dazu beitragen, dass man das alles für Schwachsinn hält.

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"wenn mir eine Heilerin in die Augen sieht. "

wenn eine "heilerin" das schafft würde sie sicher auf rechnung arbeiten - nicht nur per vorkasse und barzahlung

Dotter1981 25.07.2016, 14:32

Eigentlich ein tolles Geschäftsmodell. Ich gucke jeden Tag Leuten in die Augen, und bekomme nichts dafür - Was für eine Frechheit! Aber damit ist jetzt Schluss! Ab morgen um 8 Uhr geht's los mit in die Augen gucken für Geld. Für nur 500 € gucke ich euch - und jetzt haltet euch fest - gleich zweimal in die Augen. Garantiert ohne Nebenwirkungen! Bitte weitersagen! ;-)

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Das ist auch totaler Blödsinn. Verschwende keinen unnötigen Gedanken daran.

Wenn dir deine Oma etwas wert ist, dann wende dich an Ärzte. Die haben das 6 Jahre lang studiert und wissen wirklich was.

Piratin2000 25.07.2016, 10:28

Das ist leider nicht meine Entscheidung. Sieht momentan so aus als würde sie keine OP machen, da sie Angst hat nicht mehr aufzuwachen. Aber mit über 80 und noch anderen Erkrankungen... Irgendwie verständlich, auch wenn ichs mir anders wünsche.

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LienusMan 25.07.2016, 10:32
@Piratin2000

Ja das ist leider nachvollziehbar.

Die Entscheidung liegt in letzter Instanz bei deiner Großmutter, das sollte auch dein Freund respektieren und ihr/dir keinen so einen Mist aufbürden.

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