Streit mit Vater-Wie umgehen?

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3 Antworten

Du hast schlechte erfahrungen gemacht. Du gehst davon aus, dass du jetzt alt genug bist, um dich zu revanchieren, zurückzuschlagen. Das ist falsch , es schadet dir, und du vergisst, dass dein Vater alkoholkrank ist und nicht denkt wie ein anderer Mensch ohne den Suchtdruck. Er hat klare augenblicke und ist immer aggressiv, weil er sich irgendwann nicht mehr beherrschen kann, eine latente Gewaltbereitschaft ist da immer, jedes wort kann falsch verstanden werden, und du bist der ohne dieses Problem und trotz allem Vergangenen, er ist und bleibt dein einziger Vater. Denk daran, du brauchst ihn, er braucht dich. Du wohnst wieder zuhause, also solltest du es als Übergang sehen und dir sagen, du hast bald wieder dein eigenes Zuhause und in der Zwischenzeit musst du einen angemessenen umgang pflegen. Hast du denn gar kein Verständnis für deinen Vater? Nicht mal das Bedürfnis , ihn da rauszuholen? Mach dir mal darüber Gedanken, wie schlecht es ihm bei all dem geht, wie er sich fühlt, wenn er wieder zu sich kommt und den Kampf gegen den Feind Alkohol wieder mal verloren hat. Rede mit ihm, du bist jetzt erwachsen genug, und es könnte durchaus sein, dass er jemanden braucht, der ihm helfen will. Mach dich schlau, wo es Hilfe gibt, Gruppen, zu denen er gehen könnte, eine Klinik, in der er hilfe bekommt und sei dir deiner Verantwortung als Sohn bewußt.

Ich bin ein Mädchen^^ Wie auch immer er war schon an die Hundert Mal in einer Sucht Klinik nie hat es etwas gebracht. Eher im gegenteil. Um auf deine Fragen zu Antworten: Nein, ich habe nach 19 Jahren kein Verständnis mehr für ihn. Vor allem nicht da er die Ursache für seine Sucht bei anderen Leuten sucht und jeden Verantwortlich macht außer sich selber. Rausholen kann man ihn schon lange nicht mehr, da er selber nicht den Ansporn dazu hat

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Das kenne ich auch manchmal Krick ich zu fiel und kann den Mund nicht halten (tahrt er nie)

Aber das Beste ist in einer guten Situationen darüber reden wen Fon beiden Seiten Verständnis für den anderen kommt (auch fon dir das ist wichtig) dann kann man nach Lösungen (guten fortsetzen) suchen am besten aufschreiben und irgentwo hinhengen

Wen das Gespräch in Streit übergeht eine Pause einlegen.

Am besten ist auch wen eine neutrale Person da ist die beide gut kennt bei mir ist es meine Mutter die kann dann auch getrennt reden und übermitteln

Sowas dauert lange bei mir geht das jest 2 Jahre so und immer wieder streiten wir uns und müssen reden aber es geht schneller und es kommt vor das der andere merkt wann er zu weit gegangen ist.

Hoffe das hilft dir

Hier hast du nur zwei Möglichkeiten:

1) du akzeptierst, dass dein Vater ein Problem hat und gehst den Konflikten aus dem Weg.

2) du versuchst, deinem Vater aus dieser Krankheit rauszuhelfen und zeigst ihm, dass eine aufrechte und respektvolle Beziehung zwischen euch beiden der beste Weg ist.

Man kann mit "kranken" Menschen nicht wie mit normalen Menschen verfahren. Entweder, du lässt dich auch die Situation ein, oder du änderst etwas daran. Egal wie, du musst dich darauf einlassen. Und wenn du es auf die "leichte" Tour haben willst, dann musst du mit der Krankheit umgehen lernen. Es wird nicht leicht. Gerade, weil du eben noch so jung bist und von dieser Krankheit keine Ahnung hast, bzw. von der Art, wie die Betroffenen die Welt sehen.

Ich wünsche DIR viel Erfolg. Mehr noch deinem Vater. Vielleicht ergibt sich ja wirklich ein Miteinander. Aber da muss ER mehr dafür tun als du. Und du musst unterstützen. Es wird alles nicht leicht. Aber du hast Hirn und kannst vielleicht für die ganze Familie ein neues Zeitalter einläuten. Es wäre euch zu wünschen. Viel Erfolg!

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