Streit mit Schulfreundin wegen Tabuthemas?

18 Antworten

Auf Gutefrage habe ich schon viele Beleidigungen bekommen, nur weil ich an Jesus glaube. "Geisteskrank" ist da schon fast eine "normale Formulierung"...

Darauf reagieren muss man eigentlich gar nicht. Wir können für die Menschen, die uns wegen unseres Glaubens anfeinden, beten, denn ohne Glauben werden sie nicht in Gottes ewige Herrlichkeit eingehen können. Es gibt keine schlimmere Konsequenz für eine falsche Entscheidung wie diese. Also können uns diese Leute, auch wenn sie uns beleidigen, im Endeffekt nur leid tun.

"Alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten" (Römer 8,23). "Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn" (Römer 6,23).

Generell kannst du es als Kompliment nehmen, wenn du wegen deines Glaubens beleidigt und "verfolgt" wirst. Jesus und die Apostel haben dies auch erlebt, nur im viel schlimmerem Ausmaß. Paulus wurde misshandelt, ins Gefängnis geworfen und hingerichtet. Weltweit werden weit über 100 Millionen Christen nur wegen ihres Glaubens z. T. heftigst verfolgt. Wir können dankbar sein, dass sich die Verfolgung in Deutschland meist auf Beleidigungen beschränkt.

Petrus schrieb in seinem Brief: "Doch wenn ihr auch leiden solltet um der Gerechtigkeit willen, glückselig seid ihr! Ihr Drohen aber fürchtet nicht und lasst euch nicht beunruhigen" (1. Petrus 3,14).

"Sondern in dem Maß, wie ihr Anteil habt an den Leiden des Christus, freut euch, damit ihr euch auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubelnd freuen könnt" (1. Petrus 4,13).

Der Apostel Paulus bezeugte: "In dessen Dienst ich Leiden erdulde, sogar Ketten wie ein Übeltäter - aber das Wort Gottes ist nicht gekettet! Darum ertrage ich alles standhaft um der Auserwählten willen, damit auch sie die Errettung erlangen, die in Christus Jesus ist, mit ewiger Herrlichkeit" (2. Timotheus 2,9-10).

Jesus lehrte: "Euch aber, die ihr hört, sage ich: Liebt eure Feinde, tut Gutes denen, die euchhassen" (Lukas 6,27).

So wichtig Dir Deine Religion sein mag, liebe Komikerin (DAS ist übrigens ein SEHR GUTER GF-Name, daran solltest Du Dich halten:)

  1. Deine Religion BIST NICHT DU - also trenne die Beleidigung von DIR: NICHT DU wurdest beleidigt!
  2. Hilft es, Deine "Freundin" zu bedauern, ob ihrer schlechten Erziehung und ob ihres ungeeigneten Kommunikationsstiles: Wenn sie sich so verhält, wird sie sich im Leben viele Feinde und wenig Freunde machen - Anders ausgedrückt bestraft sich Deine Freundin ganz alleine!.
  3. Dennoch KANNST Du (wenn Du meinst, es hilft Dir) sie ansprechen und ihr sagen, wie sehr Dich ihre Aussage verletzt hat - Dabei ist es dann wichtig, dass Du bei Dir bleibst und nur über Dich und Deine Enttäuschung sprichst, d.h. dass Du sie nicht "zurück-angreifst" oder Dich gar "rächst".

Um solche Probleme künftig zu vermeiden, denke immer daran, dass Menschen, die Religionen beleidigen - überwiegend und meistens - nur eine Weltanschauung/ein Gottesbild meinen, das sie nicht mögen - NICHT DICH.

...und dass es Menschen sind, denen es an angemessenem Ausdrucksvermögen und guten Manieren mangelt, also bedauernswerte Geschöpfe sind...

Hi,

naja viele Glaubensrichtungen sind auch stark zu kritisieren. Kritik hören die meisten Menschen nicht gerne. Gerade unter Freunden sollte man die aber auch mal deutlich formulieren können. Klar bezeichnet man sich unter Freunden aber auch nicht als Geisteskrank. Aber man muss unter Freunden auch nicht übertrieben empfindlich sein. Wenn ihr tatsächlich Freunde wärt hättest Du die Person auch einfach ansprechen können, statt sie hier als "abstoßende Person" zu bezeichnen. Hast Du Dich mal gefragt wie die Person zu dieser Meinung kommt?

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