Streit mit meiner Mutter wegen Ferienjob wieso versteht sie mich nicht?

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4 Antworten

Sofern du deinen Eltern nicht ständig auf der Tasche liegst finde ich ihre Reaktion unverständlich. Wenn du sie ständig anpumpst könnte ich verstehen, dass sie deine finanzielle Unabhängigkeit fördern möchte, ansonsten finde ich es komplett in Ordnung, dass du deine Prioritäten anders setzt.

Wenn sie es nicht einsieht mit den Begründungen die du schreibst dann nicht. Setz deine eigenen Prioritäten. 

Du kannst dich in einer ruhigen Minute mal mit deiner Mutter zusammen setzen und ihr erklären, dass du noch viel für die Schule zu machen hast. Ein Ferienjob ergibt nur Sinn, wenn die schulischen Leistungen darunter nicht leiden. Sie wird ja auch wollen, dass du irgendwann mal eine Lehre oder ein Studium beginnst und dafür musst du eben büffeln.

Nicht jede Person kann alles gleichmässig bewältigen und wenn deine schulischen Leistungen wegen einem Ferienjob absacken, dann wirst du keine Ausbildung beginnen können. Von einem Nebenjob wirst du auf Dauer auch nicht leben können und wärst somit bis zum 25. Lebensjahr bei deiner Mutter wohnhaft. Wenn das ihr Wunsch ist, dann würdest du den Ferienjob/Nebenjob machen.

Also wenn ich als Mutter sowas hören würde, würde ich nicht auf diesen Nebenjob bestehen.

Wenn du deiner Mutter allerdings entgegen kommen willst, kannst du 1 Stunde am Tag während der Ferien arbeiten gehen und danach beendest du das Arbeitsverhältnis.

Zum Erwachsenwerden gehört auch sich selbst richtig einschätzen zu können. Wenn man weiss, dass man Schule und Nebenjob nicht bewältigen kann, dann muss man zwangsläufig Prioritäten setzen.

Da du noch zu jung bist, um deine Freizeit gänzlich zu beschneiden, bleibt nur diese Möglichkeit.

Ist doch wohl irgendwo verständlich die Reaktion deiner Mutter?! Bekommst du noch Taschengeld? 10€ die Stunde ist ein super Angebot, und eine Stunde täglich ist NICHTS.

Da hast du noch mehr als genug Zeit zum Lernen, für Freizeit und für Hobbys. Also ich kann deine Mutter voll und ganz verstehen und finde es eher seltsam dass du mit 16 nicht das Bedürfnis hast eigenes Geld zu verdienen.

Zum Arbeiten hat man nach der Schule auch noch Zeit genug.

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@ninchens

Eine Stunde täglich arbeiten für einen Stundenlohn von 10€ ist geschenkt, und vorallem in dem Alter sollte man lernen langsam auf eigenen Füßen zu stehen und nicht von Mamis und Papis Geld zu leben. 

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@zelda4ever2

Mein nebenverdienst waren bis jetzt immer meine Noten. Ich bin sehr gut in der Schule und schreibe viele einsen fpr die ich 1€ bekomme bis jetzt hatte ich noch nie Probleme was geld anging und kaufe mir Bücher, spiele usw natürlich imner selbst zudem spare ich auch viel

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@zelda4ever2

Naja das musst du wissen, mir gings auch nicht wirklich darum ob du genug Geld hast, sondern darum dass du nicht langsam mal der Meinung bist es wäre schön finanziell auf eigenen Beinen zu stehen.

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Und gleichzeitig soll man aber super Noten nach Hause bringen, Abi machen.... Nicht jeder ist dafür gemacht 24/7 zu ackern.

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@ninchens

Ich bitte dich andere studieren in Vollzeit, haben bis Abends Vorlesungen, schreiben wissenschaftliche Arbeiten und bekommens trotzdem hin nebenbei Geld zu verdienen um unabhängig zu sein. Zu lernen dass es im Leben nichts geschenkt kriegt wenn man etwas erreichen will gehört zum erwachsenwerden dazu.

Und wenn du eine Stunde Arbeit täglich als "24/7 ackern" bezeichnest bist du entweder selbst noch sehr jung, oder arbeitlos.

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@mairse

Wir reden hier von einer 15/16 Jährigen. Es würde mich wundern, wenn man 16jährige Studenten in den Unis bis spät abends in den Vorlesungen sitzen hätte, die auch noch nebenbei arbeiten gehen. Das gab es in meiner Studienzeit nicht. Die Studenten sind alle schon ü18 und da könnte ich es verstehen, wenn man fordert, dass sie einen Nebenjob machen. Aber selbst einige Studenten gehen keiner weiteren Beschäftigung nach. Also man sollte die Kirche mal im Dorf lassen.

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@Minyal

Stimmt, wir sprechen hier ja auch von keinem Studenten der in Vollzeit ausgelastet ist, sondern von einem Schüler, dem eine Stunde Arbeit täglich angeboten wird, das ihm aber trotzdem zu viel zu sein scheint.

Das Beispiel mit dem Studenten nennt man Hyperbel.

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@mairse

Das Jugendarbeitsschutzgesetz gibt die Vorlage. Ein Jugendlicher wird nunmal arbeitsrechtlich anders behandelt als ein Erwachsener. Warum ist das wohl so?

Sie schrieb, nur in den Ferien sei es 1 Stunde. Danach wäre es ein ganz normaler Nebenjob, was ich als 450€ Job deute.

Also man kann auch künstlich die nächste Generation "ohne Abschluss und ohne Ausbildung" heranziehen, die dann zwar ihre Stunden in einem unterbezahlten Job fristen, aber ob das lohnenswert wäre, mag ich bezweifeln.

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Ja, andere. Es ist aber nicht jeder gleich. Ich bezeichne nicht eine Stunde als 24/7 arbeiten, sondern das Gesamtpaket. Der Ernst des Lebens geht noch früh genug los. Wenn sie erstmal im Berufsleben ist, wird sie erheblich weniger Zeit für Freunde und Hobbys haben, soll sie doch ihre Jugend genießen. Ich war früher jeden Tag mit meiner besten Freundin im Stall, heute bin ich aufgrund der vielen Verpflichtungen froh, wenn wir uns einmal im Monat sehen und ich einmal die Woche auf's Pferd komme. Wenn du so wenig Verständnis für die Anforderungen und Bedürfnisse junger Menschen hast, bist du entweder sehr alt oder kinderlos.

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@ninchens

Ja, der ernst des Lebens geht früh genug los. Besser wenn man nicht gleich ins kalte Wasser geworfen wird, sondern schonmal hineinschnuppern kann. Mit einer Stunde Arbeit geht das soziale Leben nicht gleich unter.

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Wahrscheinlich nicht, da wir aber keine Ahnung haben, wie das Leben der FS aussieht, sind das nur Mutmaßungen.

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