Streit mit der Thuega Energie wegen nicht berücksichtigter Zahlungen / Streitwert 3000€?

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2 Antworten

gibt es eine Möglichkeit nochmal von der Ratenzahlungsvereinbarung zurückzutreten

Klar. Sie wurde ja gewiss nicht vor einem Notar geschlossen oder?

Was meint ihr zu dem Fall? Die Thuega sagt die Zahlungen sind berücksichtigt, tauchen aber nirgends auf.

Keine Ahnung. Ohne die Zahlen bis ins Detail zu prüfen, kann dir das niemand sagen, was davon zu halten ist.

Wenn die Zahlungen nicht auftauchen und ihr euch sicher seid, dass ihr im Recht seid, würde ich folgendes ans Inkasso schicken: "Wertes Inkasso. Wir haben nochmals die Unterlagen geprüft. Wir haben festgestellt, dass Zahlungen in Höhe von XX€, vom XX.XX, XX.XX. (usw.) nicht verrechnet wurden. Sie werden unverzüglich aufgefordert, uns eine korrigierte Abrechnung vorzulegen, bei der diese Zahlungen berücksichtigt sind. Aufgrund der Falsch-Abrechnung treten wir von jeglicher abgeschlossener Vereinbarung bzw. Schuldanerkenntnisse zurück. Wir stellen in Aussicht bei Weigerung sowohl einen Anwalt hinzu zu ziehen (negative Feststellungsklage) als auch eine Anzeige wegen Verdachts der Unterschlagung und der Nötigung zu erstatten."

Da sind genug Schlagwörter, dass die den Fall dann ernst nehmen sollten.

Die Verbrauchszahlen bzw. Zählerstände stimmen aber und sind plausibel?

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1. Die verbrauchte Energie müsst ihr auf jeden Fall bezahlen.

2. Aus den Mietvertrag geht hervor,wer da gewohnt hat.

3. Bei Ein -u.Auszug müssen die Zähler abgelesen werden,damit man weiss,wer was bezahlen muss.

4. Wenn Geld überwiesen wurde ,über eine Bank,dann müsste dies ja nachprüfbar sein (Kontoauszüge)

Grundsätzlich bewahre ich meine Kontoauszüge chronologisch auf.

5. Zahlungsvereinbahrungen müssen schriftlich vorliegen.

Wenn nichts schriftlich vorliegt und man kann nicht zahlen,dann muss man ein P-Konto (Pfändungsschutzkonto) einrichten,damit nicht das Geld für das Existensminimum vom Konto abgezogen wird.

Im äußersten Fall muss dann eine "Privatinsolvenz"durchgezogen werden.

Unpfändbar für einen Alleinstehenden sind ca, 1600 Euro auf den Konto

und ein Monatseinkommen von ca, 1020 Euro.

TIPP : Du kannst dir auch einen "Beratungsschein" für einen Rechtsanwalt beim Amtsgericht besorgen.

Du gehst mit den Personalausweis und deinen Unterlagen zum Amtsgericht und fragst nach einen Beratungsschein für einen Rechtsanwalt.

Dies ist kostenlos und der Rechtsanwalt kostet dann höchsten 10 Euro.

Der Rechtsanwalt bekommt sein Geld vom Land

Dies ist das "Armenrecht". Man kann dir trotz Schulden das Existenzminimum nicht nehmen.

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