Streit in der Familie,Nebenkosten für das gemeinsam bewohnte Haus?

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4 Antworten

Vertragspartner ist und bleibt die andere Person. Alles andere interessiert den Anbieter nicht. Da kannst du nur zivilrechtlich agieren

Kommentar von HHMicha
12.07.2016, 08:25

Dankeschön

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Da könnt ihr wohl nur zivilrechtlich was machen. Ihr seid da ja in Vorleistung gegangen, bzw. habt dafür bezahlt.

Bei den Stadtwerken dürfte ja ersichtlich sein, dass es sich um einen separaten Anschluss gehandelt hat. Wenn ihr den jetzt übernommen habt, dann eben auch mit allen Rechten und Pflichten. Der Schaden, der euch jetzt dadurch entsteht müsst ihr auch bei dem Familienmitglied eintreiben. Auch das zivilrechtlich.

Also denjenigen Anmahnen und in Verzug setzen.

Inwieweit das dann schlussendlich was bringt und ob ihr da einen Anwalt einschalten sollt, kommt eben drauf an, wie ihr in Zukunft mit dem Familienmitglied umgehen wollt.

Theoretisch läufts ja auf eine gerichtliche Geschichte hinaus, wenn eure Forderungen von dem Familienmitglied nicht bezahlt werden.

Kommentar von HHMicha
12.07.2016, 08:24

dankeschön!

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Das verstehe ich nicht und wieso gibt es Streit?

Zuständig ist doch allein der Vertragspartner und der leistet und der bekommt auch das Guthaben. Ist doch ganz einfach.

Und wenn der sich bis heute auch nicht abgemeldet hat, schuldet er doch weiterhin auch noch immer die Abschläge. Auch die Rechnung läuft doch auf seinen Namen. Alles eigentlich ganz einfach, für mich.

Und aufgrund der gesetzlichen Vorgaben muß ein Vertragspartner eines Versorgers auch nicht in der Lieferadresse wohnen.

Tipp: Abschläge nicht mehr bezahlen, dann ist das Guthaben schnell weg.

Ihr habt ein Haus mit zwei Wohnungen als Mieterpartei, bestehend aus mehreren Mietern, gemietet. Die Versorgung des Hauses mit Gas zu Heizzwecken ist  die Aufgabe der gesamten Mieterpartei. Dem Gasversorger ist es egal, wer die Kosten trägt. Nach Abrechnung der jährlichen Vorauszahlungen entstand also für 2014 ein Guthaben, das dem Vertragskunden des Gasversorgers auszuzahlen ist.

Auch wenn die weggezogene Person seit 2014 nicht mehr in der 50m²-Wohnung im Mietshaus wohnt, so ist sie dennoch zur Bezahlung der anteiligen Betriebskosten, u.a. auch die Heizkosten, verpflichtet. Vermutlich fand keine Entlassung aus dem Mietvertrag durch den Vermieter des Hauses statt. Daher wäre zu prüfen, inwieweit diese Person im Innenverhältnis der Mieterpartei Betriebskostenschulden auszugleichen hätte.

Rückfrage: Hat der Gasversorger euch als Mietermehrheit das Guthaben überwiesen ?

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