Straßenverkehr?

6 Antworten

Früher war die Rechtsprechung tatsächlich so, dass erwartet wurde, wegen eines Tieres nicht zu bremsen, sondern es im Zweifelfall zu überfahren.

Inzwischen wird aber anerkannt, dass viele Menschen es nicht schaffen ein Lebewesen zu überfahren und zu töten oder schwer zu verletzen.

Im Fall des Falles kommt die Situation ja vollkommen unerwartet und ohne Vorbereitung. Ich würde unter Umgehung des Großhirns in 1/100stel Sekunde auf der Bremse stehen.
Wenn mich ein Gericht deswegen anklagen würde, könnte ich nur versuchen mich auf Unzurechnungsfähigkeit rauszureden.

Egal was die Folgen wären, ich könnte die Bremsung nicht verhindern.

Also, heutzutage wird anerkannt, dass Menschen für Lebewesen bremsen. Aber ich wiederhole mich.

Die Rechhtsprechung unterscheidet je nach Groesse des Tieres.Da kleine Tiere keine Gefahr fuer dich darstellen, kann das Urteil so aussehen:Das zeigt ein Urteil des Amtsgerichts München (AZ 331 C 16026/13). Kurz zusammengefasst: Ein Autofahrer hatte auf einer Landstraße wegen eines Eichhörnchens stark gebremst. Daraufhin war ihm ein nachfolgendes Auto ins Heck gekracht. Da der Vorausfahrende nur wegen des kleinen Tiers gebremst hatte, bekam er am Auffahrunfall eine Mitschuld von 25 Prozent. LG gadus

Doch, das stimmt. Kleintiere musst du überfahren. Wenn dir ein Wildschwein über den Weg läuft, dann kannst du bremsen, damit du nicht dein Leben gefährdest. Erkundige dich bei deiner Versicherung.

Also wenn bei dir Tiger rumrennen würde ich mir so langsam Gedanken darüber machen ob das ein guter Wohnort ist

Spaßvogel gefrühstückt?

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Wegen einer Mieze darfst du keine Gefahrenbremsung durchführen, ist zumindest vor Gericht strittig

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