Straße auf privatem Grundstück

1 Antwort

Hey,

für normal kauft die Geimeinde erst den Boden und baut dann die Straße. Man kann nicht genau bestimmen was nun der Quadradmeter kostet. Meinem Großvater wurde damals auch ein Angebot für sein Land gemacht, nach mehreren Absagen von Ihm, ist das Angebot knapp um das zehnfache gestiegen.

Gemeinden fangen immer weit unter dem an was preislich moeglich waere.

Wahrscheinlich wird sich die Gemeinde darauf berufen, dass das Land nicht mehr zu deinem Großvater gehört. Gibt es hierfür Geografische Dokumente welche vom örtlichem Notar bestätigt wurde? Wann ja, direkt zum Anwalt.

Also es ist folgender maßen gelaufen: Die haben die Straße einfach so gebaut ohne sich zu erkundigen ob das land jemanden gehört. Dann kam mein Großvater zum Besuch und wollte das Land verpachten. Laut Grundbuch und Geographischen Daten gehört ihm das Land. Ist der Wert einer Straße höher als die eines Ackerlandes?

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@wilderwald555

Es kommt ganz darauf an, was auf dem "Ackerland" angebaut wird.

Bei normalem Land kann jedoch davon ausgegangen werden, dass der Verkaufswert an die Gemeinde nicht so hoch ausfällt, wie wenn es sich z. B. um mineralstarken Boden handelt.

Ich hab mich heute bei einem Kollegen erkundigt, der bei mir im Ort im Rathaus arbeitet.

Dieser hat empfohlen, sich im ersten Schritt schriftlich an die Gemeinde zu wenden um eine Stellungnahme anzufordern. Klar solltest du den Besitz in diesem Schreiben ganz klar vortragen. Gib jedoch noch keine Verkaufssumme an, sondern beende den Brief z. B. mit "Was wird seitens der Gemeinde angeboten? Ihre Antwort notiere ich auf den xx.xx.2014. Sollte ich bis zum genannten Datum keine Antwort verzeichnen können, werden ich juristische Schritte durch meinen Anwalt einleiten lassen".

Wird der Fehler zugegeben, solltest du in jedem Fall einen Anwalt einschalten. Dieser kann dann ein Vergleichsangebot stellen und ggf. eine Klage beim örtlichen AG einreichen.

Sollten diese in erster Line gegenargumentieren sieht es schlecht aus. In solchen Steitfällen dauern die Klaerzeiten mehrere Jahre, aufgrund des Rechtsstreites. Sollte es hierzu kommen, informiert euch nach dem aktuellem Handelswert und legt direkt 80% drauf. So sparrt ihr euch ggf. Anwaltskosten die ihr am Ende noch selber bezahlen müsst.

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Nachbar nutzt Privatgrundstück als Wendeplatz. Nutzt öffentliche Straße als Parkplatz.

Hallo zusammen ,

Folgende Situation: Wir haben eine sehr große geteerte Fläche vor unsernem Haus. Parallel zu diesem privaten Grundstück verläuft eine öffentliche Straße (Sackgasse und sehr schmal). Eine feste Abgrenzung außer einer Regenrinne zur verdeutlichung der Grenze zu unserem Grundstück ist nicht vorhanden. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist das Grundstück des Nachbarn. Da sein Grundstück nicht ebenderdig zu Straße ist , kann man es nur über eine Treppe erreichen - sprich keine Stellplätze für dessen Autos vorhanden.

Nun parkt er einfach seine beiden Autos direkt auf der schmalen Straße , sodass alle anderen Eigentümer , die im weiteren Verlauf der Sackgasse wohnen , direkt über unser Grundstück fahren müssen , um überhaupt ihr Grundstück mit dem Auto erreichen zu können. Hauptproblem sind aber schwere Müllabfuhrfahrzeuge , die ebenfalls über unser Grundstück fahren müssen.

Desweiteren wendet er mit seinen Fahrzeugen nach belieben auf unserem Grundstück und nutzt dieses als Wendeplatz , obohl er genau weiß , dass wir das nicht wollen.

Ist er nicht verpflichtet , Stellplätze für seine Fahrzeuge bereitzustellen? Was kann ich tun , um das genannte zu unterbinden? Worte reichen nicht aus , da sich der Herr Nachbar völlig im Recht sieht.

Danke imm voraus

mfg

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Eckgrundstück Erschließungskosten/ Straße

Hallo, ich habe heute die Straßenbauabrechnung der Gemeinde erhalten und für mein Eckgrundstück wurde mit einem Nutzungsfaktor 1,6 (Was immer das heißt) die Grundstücksfläche berechnet. Nun meine Frage? Das Grundstück ist von einer Seite her schon immer mit einer Straße erschlossen, nun wurde ein Baugebiet hinter unserem Grundstück erschlossen und daher eine Straße neben meinem Grundstück gebaut. Das heißt, ich habe schon für die erste Straße voll bezahlt und werde nun nochmals mit den vollen Kosten zur Kasse gebeten. Ist das Korrekt. Unsere Nachbarin ( auch Eckgrundstück) meinte hier solle es eine Regelung geben, das Eckgrundstücke bei der zweiten Straße anders berechnet werden. Kann mit hier jemend weiterhelfen, ich habe die Einspruchsfrist im Nacken. Danke

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Was kostet ein Grundstück zu erschließen, welches 60 m von der Straße entfernt ist, also Strom, Telefon, Wasser, Abwasser etc.?

Wir wollen eventuell ein Grundstück kaufen, welches als Hinterbebauung ausgewiesen ist und noch nicht erschlossen ist. Das Grundstück liegt ca. 60 m von der Straße entfernt. Es müssen also noch alle Leitungen+ Abwasserkanal gelegt werden. Wie viel wird uns das kosten? Danke im voraus.

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Wer muss die neue Glasfaserkabelleitung zahlen?

Hi, Wir wechseln bald von Telekom zu einem neuen Anbieter. Es ist bei uns auf dem Dorf aber sehr kompliziert. Wir müssen eine neue Leitung von der Straße zu unserer Haus - Dose bzw. Anschluss legen oder legen lassen. Letzteres wohl besser. Pro Meter müssen wir 100 € zahlen WIR und nicht der neue Anbieter. Müssen wir die neue Leitung nur auf unserem Grundstück bis zur Dose zahlen weil das wären dann nur 200€ wenn aber von der Straße auch noch ist dann wären das schon knapp 800 obwohl das der Gemeinde gehört.

Bitte um Antwort von jedem der sich da auskennt oder Erfahrungen gemacht hat.

Danke für Meinungen und Kommentare und Antworten

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Grundstück an Gemeinde bzw. Investor verkaufen?

Kurzfassung :

Wir haben ein unbebautes Grundstück, dass wir seit 2 Jahren verkaufen möchten. Für einen Teil des Grundstücks ist, wie uns die Gemeinde sagte, ein Wendehammer im Bauplan vorgegeben / vorgeschrieben der an eine vorhandene Straße angeschlossen werden soll/muss. Der Wendehammer ist notwendig, weil die Müllfahrzeuge schon seit Jahren Rückwärts in diese Straßen fahren müssen, was damit geändert werden soll. Das umliegende Gebiet wurde vor Jahren über einem Investor erschlossen und bebaut (auch die Straßen, die an unserem Grundstück endet). Unser Plan ist: Der Gemeinde die Fläche, wo der Wendehammer gebaut werden soll, verkaufen (sonst könnten wir auch irgendwann enteignet werden, sagte die Gemeinde,auch wenn WIR den Wendehammer nicht bräuchten), anschließend normale Anschlussgebühren (oder der Käufer des Restgrundstücks) zahlen und das restliche Grundstück, ca. 1900 qm, selber veräußern. Nun gab es in 2016 und 2017 verschiedene Gespräche mit verschiedenen Aussagen der Gemeinde. Im Dezember 2017 gab es das letzte Gespräch mit der Gemeinde, dem Investor und uns. Der Investor ist gegenüber der Gemeinde noch verpflichtet den Wendehammer zu bauen und diesen dann an die Gemeinde zu übergeben. Der Investor hat uns ein Komplettangebot gemacht und uns einen Preis für das gesamte Grundstück (ca. 2.400 qm) gemacht, allerdings den Bau des Wendehammers, Abwasserleitungen usw. davon abgezogen, weit über 100.000,00 Euro. Dieser Preis könnte noch gesenkt werden, sagte der Investor, wenn der Nachbar auch an diesen Wendehammer anschließen würde bzw. sein Grundstück mit verkaufen würde!?! Wir sollen doch mal mit dem Nachbarn reden ob er auch verkaufen möchte!? Der angebotene Kaufpreis des Investors gilt allerdings nur bei Komplettverkauf unseres Grundstücks an den Investor.


Kurz gesagt, wir brauchen den Wendehammer nicht, sondern die Gemeinde. Der Investor muss Ihn vertraglich noch bauen und der Gemeinde anschließend übergeben (Steht im Vertrag /Bauplan für das anliegende, schon erschlossene und bebaute Wohngebiet ). Wir wollen unser Grundstück verkaufen und sollen den Wendehammer (mit)finanzieren ? Ist das so OK ?

Wir können uns vorstellen, an die Gemeinde das Grundstück zu verkaufen, wo der Wendehammer drauf soll, wer Ihn dann auch immer baut und bezahlt. Wir zahlen dann normale Anschlussgebühren und verkaufen das Restgrundstück.


Über eine Rückantwort würden wir uns freuen.



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Wann bezeichnet man ein unbebautes Grundstück als erschlossen?

im konkreten Fall wird ein unbebautes Grundstück welches an einer Seite an der Straße/ Bürgersteig grenzt als erschlossen bezeichnet da an der Straße Kanäle liegen. Versorgungsleitungen liegen auf dem Grundstück selber nicht. d.h. der Erwerber/Käufer muss für die Leitungen von dem Grundstück bis zu dem Anschluss der z. B.Stadtwerke (Straßenseite) selber aufkommen ? nennt man dieses dann erschlossen ?, wann wäre dann ein Grundstück nicht erschlossen?

ich hoffe einigermaßen verständlich erläutet, vielen Dank vorab lg jojlen

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