Strahlentherapie oder Chemo?

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8 Antworten

Das ist einzig und allein von der Art des Tumors und dem Fortschritt der Erkrankung abhängig.

Es gibt Tumoren, die einer Bestrahlung überhaupt nicht zugänglich sind. Andere wiederum reagieren quasi nicht auf die vorhandenen Chemotherapeutika.

Das ist ein unglaublich kompliziertes Feld, in dem sich die Forschungsergebnisse jährlich überschlagen. Für uns Medizinstudenten sind die Chemotherapie / Betrahlungsregimes ein absoluter Graus.

Jedes Gewebe hat 3-4 Tumorarten und ist dann nochmal in 5 - 10 Grade unterteilt, die jeweils anders behandelt werden.

Teilweise werden dann über vier Wochen drei verschiedene Chemotherapeutika gegeben, dann wird 8 Wochen lang bestrahlt, und dann nochmal ein Zyklus mit einem Chemotherapeutikum.

Ist die Eindringtiefe des Tumors oder die Veränderung der Tumorzellen auch nur ein bisschen anders, ist es vielleicht schon besser, erst vier Wochen zu Bestrahlen, dann zu operieren und anschließend noch 8 Wochen Chemotherapie zu machen.


Oft hängt die Therapiestrategie von Rezeptoren ab, die ein Tumor ausbildet. Diese Rezeptoren werden dann als Ziele eines Chemotherapeutikums genutzt. Also wo der Rezeptor draufsitzt, da zerstört das Chemotherapeutikum die Zelle. Sowas lässt sich oft ganz gut mit Chemo behandeln.

Andere Tumoren sind wichtigen Körperzellen so ähnlich, dass die Chemo das nicht unterscheiden kann und dann alles kaputt gemacht würde.

Operieren lohnt sich ja auch nur dann, wenn man überhaupt drankommt, wenn es nicht zu stark blutet, wenn man ein Organ oder einen Teil des Organs rausnehmen kann und wenn nicht schon überall Metastasen im Körper stecken.


Du hast es doch geschrieben, beide Methoden greifen in erster Linie das Immunsystem an . 

Daher würde ich für mich, wenn irgend möglich, auf beide Behandlungsformen verzichten. Ich empfinde beides als belastend und nicht zielführend.

O.k. es gibt Menschen die froh und zufrieden sind diese Behandlung gewählt zu haben und heute noch damit gut leben (warum auch immer). Aber schau Dich realistisch um, wie viele haben es nicht überlebt ?

Ich bin jetzt schon etwas älter und es wäre die Frage für mich ob ich nicht lieber gehen wollte, als diese Tortur über mich ergehen zu lassen . 

Ich find es skandalös das nach jahrzehntelanger Forschung immer noch kein neuer Weg von der Wissenschaft gefunden wurde und auch keiner bereit ist, sich mit den Alternativen zu beschäftigen. 

Es gibt sie genug - es ist nur kein Geld da um sie in anerkannter Weise wissenschaftlich zu belegen. Du hast gefragt, ich habe geantwortet und zwar so wie ich es für mich sehe 

Die beste Krebserkrankung ist die, die man nicht erleben muss daher ist mein Weg, der Versuch mich nach Dr. Rath, Jim Humble, Dr. C, und vielen anderen alternativen Menschen (nicht unbedingt Ärzten) zu richten deren Ansatz  mir sinnvoll erscheint  - mMn tausendmal sinnvoller als der massive Angriff auf mein  - dann ohnehin  - geschwächtes Immunsystem .  

Aber ich weiß, ich stehe mit meiner Meinung ziemlich allein auf verlorenem Posten daher wie geschrieben nur eine - meine  - Meinung. 

Dies ist kein Rat sich von moderner Medizin abzuwenden, wenn man keinen anderen Ausweg mehr weiß .

Ich würde wohl (wenn möglich) den Haupttumor operativ entfernen lassen und dann eine der oben genannten Alternativen anwenden  MMS, Vit B17,B15, Vit C Kaisernatron usw. usw. wie geschrieben ich würde. Ich kenne auch Menschen die es vor Jahren genau so gemacht haben und heute immer noch leben.

Kochloeffel008 05.07.2017, 21:48

Ich bin gerade mal 15....... daher möchte ich eine Methode finden die für mich noch Langfristig sinnvoll ist......aber Danke!

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Das kann man nicht generell sagen, die Therapieform hängt immer von einer Menge Faktoren ab: Art, Größe, Lage und Ausbreitung der Krebsgeschwust(e), Tumorwachstum und Fortschreiten der Erkrankung, Neigung zur Bildung von Tochtergeschwulsten (Metastasten) - und natürlich auch und nicht zuletzt vom Alter und von der Konstitution des Patienten/ der Patientin, seinem/ihrem Körperbau, seinen sonstigen Erkrankungen, etc.

manni94 05.07.2017, 21:03

Korr. Krebsgeschwulst(e), Metastasen

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Das hängt von der Krebsart ab. Seminome lassen sich beispielsweise sehr gut mit Strahlentherapie behandeln, während bei Nichtseminomen die PEB-Chemo Mittel der Wahl ist.

Das lässt sich pauschal nicht sagen. Es kommt sehr darauf an, welche Krebserkrankung und welches Stadium. Außerdem gibt es auch noch die Operation, Hormon- und Immuntherapie... meist werden mehrere Verfahren kombiniert.

Ich würde mich in einer Klinik mit Onkologischem Zentrum beraten lassen. 

Am besten hilft meist die Kombination der beiden Methoden.Meist wird erst bestrahlt.

Beide! Aus eigener Erfahrung!

Jeder Krebs hat seine eigene Therapie! Du kannst nicht abwägen, was besser oder richtiger ist!

Egal wie die Nebenwirkungen auch sein mögen: die Therapien - egal ob Strahlen- oder Chemotherapie, retten einem das Leben!

Huflattich 05.07.2017, 21:03

Zumindest haben sie wohl Dir das Leben gerettet .

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kugel 05.07.2017, 21:05
@Huflattich

Ja.

Aber vielen auch nicht...

Hat aber mit dem Krebs an sich zu tun...

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Am sinnvollsten ist wohl je nach Befund eine operative Resektion und dann Chemo.
Oder wenn der Tumor gut zu erreichen ist mit Bestrahlung 🤷🏼‍♂️

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