Strahlen Menschen, die kurz vor einem tödlichen Unfall stehen,eine art Resignation aus, als wären sie nur zur hälfte hier - konnte dies schon 3 mal beobachten?

14 Antworten

Mir ist noch etwas eingefallen.. letztes Jahr starb ein Freund von mir im Alter von 75 Jahren völlig unerwartet.

Einige Wochen vorher waren wir noch vom Verein aus unterwegs (wir waren im selben Verein) & wir unterhielten uns.. er ließ eine ganz bizarre Schilderung los, die mir erst nach seinem Tod in ihrer ganzen frontalen Breite verdeutlicht wurde!

Er war zwar bis zum Schluss sehr lebensfroh & vital, aber er sagte an diesem Abend zu mir, dass er sein Werk auf Erden mit 75 Jahren nun vollbracht habe und kein Problem damit, wenn "der Herrgott" ihn jetzt abberufen würde. Er könnte eigentlich in Frieden gehen, sogar wenn es am nächsten Tag schon geschehen würde. Da er sehr bibelfest war und tlw. etwas exzentrisch im katholischen Glauben verankert, habe ich das zunächst mehr oder weniger abgetan als seine typische Ausdrucksweise & mir dahingegend keine Gedanken gemacht, weil er des öfteren sehr "schräge" Sprüche losließ.. er sagte das auch in ganz normalem Wortlaut zu mir, exakt so wie vorher, als er mit mir über Politik gesprochen hat.

Als er dann wenige Wochen jedoch später völlig unverhofft starb (war jedoch kein Unfall --------> er ist einfach eingeschlafen & morgens nicht mehr aufgewacht), ist mir das wieder spontan eingefallen was er erst kurze Zeit vorher noch zu dem Thema "Tod" ausgesprochen hatte.

Ich glaube, dass mein Freund mental mit dem Thema vertraut war & es, als er mir berichtete dass er von sich aus gehen könne, irgendwie schon ahnte, dass er gehen werde.

Es war eine ganz komische Situation mit einem sehr bitteren Nachgefühl.

Aber ich bin absolut zu 120 Prozent überzeugt davon, dass mein Freund in tiefstem inneren Frieden und in tiefster Zufriedenheit "zum Herrgott" gelangen konnte.. insofern half es mir bei der Trauerbewältigung auch, dass er mir das wenige Wochen vorher noch so direkt erklärt hatte.

Ich habe das auch schon einmal bewusst erlebt.

Einer meiner Freunde starb 2013 bei einem nicht selbst verschuldeten Unfall. Ich habe ihn ein paar Tage zuvor mehrfach gesehen bzw. erlebt, zum einen als seine Frau Geburtstag gefeiert hat & zum anderen als ich ihm ein Buch zurückbrachte, das er mir geliehen hat und dann habe ich ihn zufällig an der Bushaltestelle gesehen und mitgenommen/nach Hause gebracht.

Er war zwar im Allgemeinen ein eher introvertierter Mensch und hatte auch psychische Probleme, aber an diesen Tagen war eines auffällig: Eigentlich hat er in meiner Gegenwart immer recht fröhlich über seinen Tagesablauf, seine Frau, seine Kaninchen oder Fußball gesprochen ----------> und an diesen Tagen war er so gar nicht "anwesend". Er wirkte förmlich abwesend in seiner eigenen Welt.. hat nicht viel gesprochen, auch nicht über die Themen die ihn eigentlich begeisterten, sah die ganze Zeit ins Leere und an der Geburtstagsfeier hat er kaum was gegessen.. normalerweise hat er da immer viel Kuchen zu sich genommen.

Kurz nach seinem Tod haben wir erfahren, dass er erst wenige Monate zuvor sein Testament geschrieben hat & alle Nachlässe regulierte.

Es bleibt ein komischer/bitterer Nachgeschmack.

>konnte dies schon 3 mal beobachten?

Und warum hast Du nicht wenigstens den dritten Betroffenen gewarnt?

Eben - weil Dir das alles erst im Nachhinein aufgefallen ist, nachdem Du von dem tödlichen Unfall wusstest. Die Betroffenen - ebenso wie fast alle Menschen, egal ob verunfallt, anderweitig gestorben oder noch am Leben - waren schon oft "nur zur hälfte hier".

In all den Fällen, in denen dies nicht von alsbaldigem Tod gefolgt war, hast Du das auf geistige Anspannung, Zerstreutheit oder sonstwas geschoben und alsbald wieder vergessen.

Was würde mit Menschen passieren, wenn die Zeit stehen bleiben würde?

Wären sie erstarrt?

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