Strafverfahren wegen Beförderungserschleichung...?

6 Antworten

P sollte sich angewöhnen, einen Fahrschein zu kaufen, bevor er ein Fahrzeug des ÖPNV besteigt. Das erhöhte Beförderungsentgeld ist fällig, wenn man beim FAhren ohne Fahrscheinangetroffen wird. Kommt das öfter vor, stellt das Beförderungsunternehmen Strafantrag wegen Betrug bzw. Leistungserschleichung. Das ist der ultimative Denkzettel , der Person P vom weiteren Schwarzfahren abhalten sollte.

P sollte sich einen Beratungsschein holen und einen Anwalt aufsuchen, sonst sitzt er wohl demnächst hinter Gittern.

Frage: wieso, zu welchem Zweck & auf welcher Grundlage wird Strafanzeige erstellt wenn doch alle Schwarzfahrgebühren beglichen wurden?

§ 265a StGB - Erschleichen von Leistungen.

Das erhöhte Beförderungsentgelt von 40 Euro, das das Verkehrsunternehmen für Fahrten ohne gültigen Fahrausweis verlangt, ist nur die zivilrechtliche Seite, die strafrechtliche Seite ist davon unberührt. Bei drei Fällen innerhalb eins Jahres kann schon von Vorsatz ausgegangen werden, und dann wird eine Strafanzeige erstellt.

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