Straftat zugeben aber unschuldig

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und im Laufe der Ermittlung Zu gibt man hat alles nur erfunden und was passiert Ist selbst herbeigeführt was dann ?

Ich hoffe, ich verstehe dich richtig, dass jemand eine Straftat bei der Polizei anzeigt, die nie stattgefunden hat. Wenn man eine erfundene Straftat zur Anzeige bringt, ist man schon nicht mehr unschuldig! Denn die Vortäuschung einer Straftat ist nach § 145d StGB selbst eine Straftat:

Wer wider besseres Wissen einer Behörde oder einer zur Entgegennahme von Anzeigen zuständigen Stelle vortäuscht, daß eine rechtswidrige Tat begangen worden sei [...], wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 164, § 258 oder § 258a mit Strafe bedroht ist.

Wenn man mit einer erfundenen Straftat noch jemand anderen konkret belastet, macht man sich sogar einer falschen Verdächtigung nach § 164 StGB strafbar:

Wer einen anderen bei einer Behörde oder einem zur Entgegennahme von Anzeigen zuständigen Amtsträger [...] wider besseres Wissen einer rechtswidrigen Tat [...] in der Absicht verdächtigt, ein behördliches Verfahren oder andere behördliche Maßnahmen gegen ihn herbeizuführen oder fortdauern zu lassen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Nun hat man schon aussage machen müssen aber ist noch nicht fertig damit und muss nun wieder zu einem Termin wäre es jetzt besser doch nichts mehr zu sagen?

Als Beschuldigter in einem Strafverfahren hat man das Recht zu schweigen. Vorher hatte man als Anzeigenerstatter und angeblicher Geschädigter die Stellung eines Zeugen in diesem Verfahren. Ein Zeuge hat grundsätzlich kein Recht zu schweigen. Nachdem der Zeuge aber selbst zugegeben hat, die Straftat nur erfunden zu haben, werden die Ermittlungen in diesem Fall eingestellt und ein neues Verfahren gegen den früheren Zeugen und jetzigen Beschuldigten eröffnet. Und damit einher geht natürlich auch das Recht zu schweigen und das Recht auf einen Verteidiger.

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