Strafrecht, Gerichtskosten bei Schülern, Beratungshilfe & Co.?

4 Antworten

Die Verurteilten tragen die Kosten des Verfahrens. Das beinhaltet die Gerichtskosten, Kosten der Anwälte des Opfers. Da das Opfer die Klage zurück gezogen hat, wird es auch keine Kosten geben. Die Zeugengebühren sind zu zahlen und der eigene Rechtsanwalt. Sollte kein Einkommen vorhanden sein, werden die Eltern für den Schadenaufkommen müssen, oder das Gericht entscheidet sich zur Ableistung der Kosten für Sozialstunden die der Verurteilte leisten muss.

Die Frage richtet sich doch zum Strafverfahren. In den bisherigen Antworten wird wieder bunt das Zivilrecht reingemischt.

Im Strafverfahren zahlt der Angek. einen evtl.gewählten Verteidiger selbst. Bei der geschilderten Körperverletzung liegt kein Fall für eine Pflichtverteidigung vor. Im Strafverfahren ist der Verletzte nicht der "Gegner", sondern die Staatsanwaltschaft. Für die fallen keine Kosten an. Bei einer Verurteilung muß der Angekl.zwar regelmäßig auch die Kosten des Verfahrens tragen (das sind meist nicht mehr als 150-200 Euro) in so einem Fall), aber bei Jugendlichen und Heranwachsenden kann das Gericht von der Auferlegung der Kosten absehen (und macht das auch häufig).

Meine Güte, daß ist ein Thema für deinen Anwalt,frag Ihn der kann dir da besser helfen. Gerichte entscheiden Unterschiedlich, je nach Situation!

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