Strafgebühr an Makler?

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1 Antwort

Da hier wohl schriftlich, nichts veeinbart wurde, also auch, so wie ich das verstehe, kein Hinweis auf etwaige "Ausfallgebühren" bei "nicht Erscheinen", besteht hier erst mal kein Anspruch. Der Vermieter kann natürlich, den Wohnraum nun weitervermieten und der Makler geht erstmal leer aus.

Danke erstmal für deine Antwort. Wie würde es denn sein, wenn z.B. auf der Selbstauskunft ein Hinweis als Beispiel "sollten sich Eigentümer und Interessent einigen und der Makler einen Mietvertrag erstellen, der Interessent aber ohne Angabe von Gründen den Vertrag nicht unterzeichnen, wird eine Strafgebühr in Höhe von xxx € an den Makler fällig".??

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@Zivi23

Also, wenn er Interessent, diese Konditionen akzeptiert und den Makler trotzdem engagiert hat, mag das im ersten Moment rechtsbindent sein.

Der Interessent kann aber immer argumentieren, das er davon nichts wusste, oder der Makler ihn darüber nicht aufgeklärt hat usw. So steht quasi Aussage gegen Aussage.

Bei einer Selbstauskunft, ist nicht unbedingt gewährleistet, das diese auch wirklich gelesen wird, es sei denn, dem Interessenten wird diese vorher zur Unterschrift vorgelegt. Das wäre dann Rechtsbindend.

Schriftlich, sollte sowas immer festgehalten werden. Also das der Makler "sowieso" im Auftrag des Interessenten engagiert wird, um... usw.

Diese Vereinbarung sollte dann auch vom Interessenten unterschrieben sein. Darinn kann dann auch, das anfallen einer "AUFWANDSENTSCHÄDIGUNG" (klingt besser als STRAFGEBÜHR) enthalten sein, falls ein bereits aufgesetzter Mietvertrag, aufgrund von Versäumnissen des Interessenten, nicht zustande kommt.

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