Strafe wegen Nötigung?

6 Antworten

Sollte es zu einer Verurteilung kommen, dann gibt es - bei einer Verurteilung nach Erwachsenenstrafrecht - für eine Nötigung im Straßenverkehr beim Ersttäter eine Geldstrafe von ca. 20 bis 50 Tagessätzen. Vorbestraft wärst Du damit noch nicht. Zusätzlich kommt eine Entziehung der Fahrerlaubnis für ein paar Monate in Betracht.

Allerdings denke ich nicht, dass es überhaupt so weit kommen wird. Nur die mehrfache Lichthupe reicht für eine Verurteilung wegen Nötigung noch nicht aus. Erforderlich ist für die Nötigung nämlich ein Drohen mit Gewalt; dieses entsteht z.B. durch zu dichtes Auffahren.

Du wirst nicht bestraft weil der Einsatz der Lichthupe (ausserhalb geschlossener Ortschaften) völlig rechtens ist.

https://www.bussgeldkatalog.org/lichthupe/#einsatz_der_lichthupe_beim_ueberholen_durch_stvo_durchaus_gestattet

Letztendlich ist es Auslegungssache ob eine Nötigung vorlag weil Du mehrfach Lichtsignale gegeben hast aber Du hättest ja schließlich auch hupen dürfen (Ist ebenfalls erlaubt) und hast darauf verzichtet weil Du den Schleicher nicht nötigen wolltest... ;-)

Falls er dich dennoch "genötigt" fühlt und dich anzeigt, muss er in die Beweispflicht gehen, das funktioniert nur wenn er Zeugen hat.
Oder Du kannst, durch Zeugen, einen Gegenbeweis liefern !?
Ansonsten steht Aussage gegen Aussage und die Chancen dass das Verfahren dann eingestellt wird, sind hoch.

also wenn du das mehrfach gemacht hast.. dann bedeutet das auch vorsätzlich.. Der Student bekommt da eher "mehr" als weniger , weil ihm mehr Intelligenz  für sein tun zugetraut wird..und wenn es zudem vor Gericht landete ist das Strafmaß von 10€ bis Fs Entzug offen. Nachteilig wirkt sich ohnehin die Probezeit aus.. Also eine Voraussage kaum möglich da jeder Richter individuell , nach Fall entscheidet. 

Vorfall auf der Autobahn- Anzeige? Was kann man tun?

Hallo Leute,

heute bin ich von von Dortmund auf der A44 Richtung Kassel mit meinem Freund gefahren und da ereignetes es sich. Wir kamen zur einer Baustelle wo nur 80 erlaubt waren, dabei war er auf der zweiten Spur und fuhr auch so. Von hinten sah ich wie ein Audi zukam und enorm zu drängeln begann. Er fuhr extrem auf so das ein Bremsen zufolge hätte, das er sofort mir hinten drin kleben würde. Dabei machte er mir permanent Lichthupe und überhollte anschliessend von rechts. Wo das alles nicht genug war kam ja noch das Beste. Um ihn daraufhinzuweisen hupte ich ganz leicht und macht ihm einmal die Lichthup, dabei scherrte er direkt vor mir ein und stieß sofort die Bremse obwohl die Strecke vor ihm ganz frei war.

Ich empfinde dies schon als eine Nötigung und wir möchten uns dies nicht gefallen lassen.

Wäre eine Anzeige hier sinnvoll? Was würde da auf uns zukommen? Gibt es da auch andere Möglichkeiten?

Mfg

Schuetze 111

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Wie kann man zu dichtes Auffahren beweisen?

Mich würde mal interessieren, wie man zu dichtes Auffahren beweisen kann. Am Sonntag ist mir jemand bei Tempo 120km/h von erlaubten 100 bis auf unter 2m aufgefahren (habe das nachher auf einem Parkplatz nachgestellt um mir das anzusehen). Hierbei konnte ich die Fahrzeuge rechts auch nicht überholen. Nach ca. 1km bei dem ich mich schon genötigt sa die 20km/h mehr zu fahren konnte das Fahrzeug rechts genug Platz machen sodass ich in eine Lücke konnte und diese des Fahrens nicht mächtige Arsgei an mir vorbei fahren konnte.

Dass der Tatbestand der Nötigung hier (rein theoretisch) erfüllt ist ist mir auch klar.

Jetzt gehts mir aber darum, wie ich sowas in Zukunft beweisen kann, da Dashcams ja vor Gericht nicht gern gesehen bzw. verboten sind. (Und kurz bremsen bringt bei der Geschwindigkeit auch nix...)

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Wie findest ihr es, dass Bill Cosby wegen sexueller Nötigung verurteilt wurde und nun ins Gefängnis muss?

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Was geht in Autofahrerköpfen vor, die Drängeln?

Was denken sich Autofahrer, die während eines Überholvorganges Drängeln (Blinker, Aufblenden und dichtes Auffahren),obwohl ich mit 130 einen Lkw überhole, nach dem Überholvorgang rechts rüber gehe und dann plötzlich Motoraufheulen, da der Drängler mich rechts überholen wollte ohne mir überhaupt Gelegenheit zu geben mich wieder rechts einzuordnen. Ohne breiten Seitenstreifen hätte es einen ganz schweren Unfall gegeben. Der Lkw hat sicher wegen ihm auch stark abbremsen müssen. Dann fährt dieser Aggressor weiter und macht es auch weiter so. Anzeigen geht oft nicht, schon weil man sich zu sehr darauf konzentrieren muss, daß nichts passiert und die Zeit fehlt, daß Kennzeichen zu erkennen.

Ich möchte nur wissen, was in diesen Köpfen vorgeht. Weshalb sind sie so aggressiv und rücksichtslos?

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ANzeige wegen Nötigung im Straßenverkehr + Videobeweis?

Hallo zusammen,

kurz und bündig das Geschehen:

Vor einiger Zeit wurde ich auf der Autobahn durch einen anderen Verkehrsteilnehmer genötigt. Extrem dichtes Auffahren, Lichthupe und anschließendes Rechtsüberholen. Der Fahrer hat mehrere Autos rechts überholt und sich anschließend wieder auf der linken Spur einsortiert. Zum guten Schluss hat der Verkehrsteilnehmer im weiteren Verlauf einen LKW auf dem Standstreifen überholt. Auf der Autobahn gelten Tempo 130 km/h und ich befuhr mit ca. 120 km/h die linke Spur, zudem war die AB gut gefüllt durch den Feierabendverkehr.

Ich habe das ganze per Handy am Saugnapf festgehalten und man erkennt alles sehr gut. Ich habe am nächsten Tag Anzeige wegen Nötigung gestellt gegen den Fahrer. Nun kam der Zeugenbefragungsbogen von der Polizei. Diesen würde ich nun ausfüllen und zurück senden.

Ich habe bei der Online Anzeige angegeben, das ich einen Videobeweis habe.

Die Frage ist nun: Soll ich den VIdeobeweis, z.B. per CD, der Polizei zum Befragungsbogen dazu legen oder abwarten?

Danke für eure Hilfe!

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Jemanden wegen Beleidigung anzeigen?

Hallo,

als ich vorhin mit ein paar Freunden (waren insgesamt zu 6.) mit dem Fahrrad nach Hause gefahren bin, kam es zu einer doch etwas komischen Situation. Da die Straße gegenüber meiner Schule zur Zeit durch Bauarbeiten auf meiner Fahrbahnseite gesperrt ist, mussten wir diese umfahren und sind dadurch kurzzeitig nebeneinander gefahren. Im selben Moment kommt ein etwa 60 Jahre alter, etwas aggressiver Mercedes mit deutlich über 30 km/h (innerstädtisch, durch Verkehrszeichen auf 30 km/h geregelt) an und biegt zeitgleich in die Straße ein, in der wir gerade das Hindernis umfahren. Somit war er hinter uns als wir gerade am Hindernis sind und er beginnt wie bld zu hupen. Kurz darauf macht er sein Fenster auf, fragt uns was mit uns los sei, da wir anscheinend gegen seinen Willen am Hindernis vorbeigefahren sind (?) und beginnt uns mit Beleidigungen wie: Wicher, verkommene Missgebrten, Dreckscke zu beschimpfen. Daraufhin drängt er einen meiner Kollegen fast ab und fährt mit seinem Auto fast in das Bein von meinem Freund. Nötigung? Kurz vor einem Zebrastreifen hält er dann an, steigt aus, und droht einem Freund das er ihn vom Fahrrad schlagen wird.

Nun zu meiner eigentlichen Frage. Da wir uns das nicht gefallen lassen wollen, uns auf solch eine Art und Weise beleidigen zu lassen, würden wir gerne Anzeige erstatten. Da wir jedoch noch nicht volljährig sind, läuft das über die Erziehungsberechtigten? Soll jeder der bei uns in der Gruppe war ihn anzeigen? Oder reicht eine Art "Sammelklage"? Zeugen sind ja ausreichend vorhanden, es haben auch andere auf der Straße gesehen und gehört, die zufällig Bekannte von uns sind. Wäre nett, wenn mir jemand eine Antwort auf die Fragen geben könnte, da es meiner Meinung nicht geht, andere, die sich nicht relevant falsch verhalten haben, mit solchen Ausdrücken zu beschimpfen, zu nötigen und zu drohen! =)

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