strafe mobbing

7 Antworten

Die Gesetze wegen Mobbing haben sich sehr zugunsten des Opfers verbessert, aber noch immer ist die Sache sehr schwierig.

Insbesondere braucht man halt Beweise und Zeugen fuer alles. Zuerst sollte man daher in der Beweissicherung taetig werden, d.h. Nachrichten auf Handys aufheben, Anruflisten kopieren, Zeugen ansprechen und mitnehmen.

Wenn jemand z.B. oft in der Naehe einer Person ist, sie beobachtet, vor dem Haus steht, dann hat derjenige natuerlich erst mal das Recht, sich zufaellig gerade dort aufzuhalten. Dass das mehr als ein Zufall ist, das ist schwer zu beweisen. Und was negatives zu sagen, das ist freie Meinungsaeusserung.

Klar kann man jemanden anzeigen, wenn es zu heftig ist, aber man muss es halt auch beweisen koennen und es muss schon einiges zusammen kommen, bis da mal was gemacht wird und es zu Strafen kommt. Meist ist der erste Schritt ein Kontaktverbot, d.h. er darf sich einem Haus nicht mehr naehern und nicht mehr anrufen oder schreiben. Erst bei Zuwiderhandlung, kann es Geldstrafen geben. Aber dieser Weg ist wirklich sehr lang.

Eine Frau hatte mal Glueck, als sie sich widerholt bei der Polizei beschwerte, weil ihr Ex sie staendig beschimpfte, rief dieser gerade mal wieder an. Sie ging ran, klaerte seine Identitaet und stellte auf Lautsprecher. So hatte sie die Polizisten als Zeugen und er war dran.

Aber so viel Glueck haben sie meisten halt nicht.

Kommt drauf an was für ein Mobben. Wenn man einen kurz oder über längere Zeit mobt , oder ob man es privat oder in der Öffentlichkeit tut.

Kommt drauf an,welche Ausmaße das annimmt! Such dir wirklich Leute,die das bezeugen und dich unterstützen! Schmerzensgeld wirst du wahrscheinlich keines einfordern können, weil das sehr schwer beweisbar ist! Glaub mir, ich mache das auch grad mit am Arbeitsplatz und es ist sehr schwer, dagegen anzugehen.

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