Strafe bei zu niedriger profiltiefe?

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4 Antworten

Gut, das es Google & Co. gibt :D

Hier steht einiges: http://www.bussgeldkatalog-mpu.de/bussgeld/bussgeldkatalog/bereifung/index.php

Das es auch Punkte gibt war mir geläufig, aber das Mofas davon ausgenommen sind ist mir neu. Man lernt eben nie aus ;) Bei Mofa "nur" 35 € Bußgeld, bei allen anderen Kfz 50 € + 3 Punkte.

Und erst wenn du 18 Punkte wirste nen Führerschein nicht mehr machen können. Könnte aber schon vorher Probleme geben, aber sicher nicht mit unter 8 Punkten.

JotEs 07.10.2010, 06:46

Bei einem Mofa sind es 25 Euro Verwarnungsgeld.

35 Euro muss derjenige zahlen, der als Halter die Inbetriebnahme eines Mofas mit zu geringer Profiltiefe anordnet oder zulässt.

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Also Continental sagt:

Abgefahrene Reifen beinträchtigen das Fahrverhalten des Motorrades und vermindern dadurch die Fahrsicherheit. Die gesetzliche Mindestprofiltiefe beträgt in Deutschland zur Zeit 1,6 mm (Ausnahmen: mindestens 1,0 mm für Reifen an Fahrrädern mit Hilfsmotor, Klein- und Leichtkrafträdern). Wir empfehlen Ihnen jedoch eine Mindestprofiltiefe von 2 mm.

Mofa also 1,0 mm Profil bevor es Ärger gibt.

Da du bei Beantragung des Führerscheins sowohl ein Führungszeugnis brauchst, als auch eine Abfrage in Flensburg (dort wo diei Punkte gesammelt werden) gemacht wird, wirst du bei entsprechenden Punten wahrscheinlich erst mal nicht zur Prüfung zugelassen.

So teuer ist ein neuer Reifen auch nicht.

Eichbaum1963 06.10.2010, 22:34

Seit wann braucht man für den FS ein Führungszeugnis??

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beim auto braucht man mindestens 1,6mm udn es steht eine geldstrafe darauf wenn amn diese marke unterschreitet

Wer eine Fahrerlaubnis erteilt haben möchte, muss geeignet sein.

Was das im Einzelnen bedeutet, schreibt § 11 der FeV vor. Grundsätzlich gilt:

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§ 11 Eignung

(1) Bewerber um eine Fahrerlaubnis müssen die hierfür notwendigen körperlichen und geistigen Anforderungen erfüllen. (...) Außerdem dürfen die Bewerber nicht erheblich oder nicht wiederholt gegen verkehrsrechtliche Vorschriften oder Strafgesetze verstoßen haben, so daß dadurch die Eignung ausgeschlossen wird.

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Wer also vor dem Erwerb der Fahrerlaubnis erheblich oder wiederholt Verkehrsverstöße begangen hat, der muss tatsächlich grundsätzlich befürchten, als ungeeignet eingestuft zu werden.

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Ein Verstoß gegen die Mindestprofiltiefe ist aber keiner, der die Eignung des Betroffenen zum Führen eines Kfz von vorneherein ausschließen würde.

JotEs 07.10.2010, 06:43

Ergänzung:

Die Unterschreitung der vorgeschriebenen Profiltiefe kostet

bei Mofa: 25 Euro Verwarnungsgeld (BKat.-Nr. 210)

bei anderen Kfz: 50 Euro Bußgeld und 3 Punkte. (BKat.-Nr. 212). Hinzu kommen 23,50 Euro Gebühren und Auslagenersatz für den Erlass und die Zustellung des Bußgeldbescheides.

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Für Fahranfänger auf Probe handelt es sich um einen weniger schwerwiegenden Verstoß ("B-Verstoß"), also um einen derjenigen Verstöße, von denen man sich einen leisten darf, ohne Probezeitmaßnahmen befürchten zu müssen.

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