Strafe bei Unfall mit Cannabiskonsum?

5 Antworten

Geldstrafe zwischen 30 und 60 Tagessätzen (wenn niemand ernsthaft verletzt wurde), Führerscheinentzug für ca. 9-12 Monate, 6 Monate lang Nachweis der Drogenfreiheit, MPU. Die wird allerdings nur zu bestehen sein, wenn vorher mal ein paar Beratungsgespräche bei der örtlichen Drogenberatungsstelle geführt wurden.

Bei der Handhabung mit der "gefährlichen Waffe", auch Auto genannt , spielt die charakterliche Eignung eine entscheidende Rolle. So wie man keinem unter Drogen stehenden Mann eine Maschinenpistole anvertraue würde, so verhält es sich auch mit dem Auto. Im Straßenverkehr sterben jährlich mehr Menschen als in einem mittleren Krieg. Das heißt nicht, dass es auch schon mal gut gehen kann und es zu keinem Desaster kommt. Wer aber würde seine Kinder zum Spielen auf die Straße schicken, wenn dort unter -verschiedenen - Drogen stehende Fahrer herumgeistern. Fair daran ist, dass man das den jungen Führerscheininhabern vorher (!) sagt. Sie können dann entscheiden, was ihnen wichtiger ist. Wem der Konsum von Drogen wichtiger erscheint, der darf nicht jammern, wen es einfach nur Konsequenzen gibt. Doch der Führerscheinentzug ist dann für den Drogenfreund weitaus besser als früher oder später einen oder mehrere Menschen getötet zu haben. Das mag trösten.

Das kann eigentlich nur ein Richter festlegen. Es würde mich aber in jedem Fall wundern, wenn der Fahrer seinen Führerschein je wiedersehen würde.

Ansonsten hoffe ich auf anständige Strafe. Denn so was ist unverantwortlich. Ich habe echt Horror davor, dass so ein Trottel mal irgendeinen aus meiner Familie todfährt.

Kann dich total verstehen

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