Strafe , obwohl angeschnallt?

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Wenn der Beamte zu Dir an den Wagen getreten ist und Du warst zu diesem Zeitpunkt angeschnallt, soll er doch mal das Gegenteil beweisen.

Das Ganze ist ohnehin völlig unlogisch, wenn Du nicht angeschnallt gewesen wärst, wann bitte hättest Du denn beim Verlassen des Kreisels schnell den Sicherheitsgurt anlegen können?


Lass es drauf ankommen. Wenn Du wirklich angeschnallt warst und hast das jetzt nicht bezahlt, kommt demnächst ein Schreiben. Und dagegen kann man Einspruch erheben.

Da ja wohl kein Bild von Dir existieren kann, wo Du unangeschnallt hinter dem Steuer sitzt, wird das wohl eingestellt werden. Bei den getönten Scheiben heuzutage und bei einer Entfernung von 10 m kann man das ohnehin nicht sehen.

lg Lilo

Geregnet hat es auch noch, wie ich grade gelesen habe. Da hast Du gute Karten. Das konnten die dann unmöglich gesehen haben, wenn Du eine dunkle Jacken anhattest. Wehr Dich, lass es drauf ankommen,erhebe Einspruch gegen den Bußgeldbescheid.

... da ich aussteigen wollte (ich hatte die Tür schon aufgemacht), hatte ich den Gurt schon geöffnet. Das war wohl dumm von mir.

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@Rothskuckuck

Das beweist aber noch lange nicht, dass Du zum Zeitpunkt des Fahrens den Gurt nicht angelegt hattest. Wenn ich aussteigen will, mache ich auch den Gurt auf, geht ja wohl nicht anders. Vielleicht war den Herren langweilig?

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@LiselotteHerz

...ich unterstelle jetzt mal, daß der Beamte ( der zweite hat sich in keiner Weise geäußert) sich wirklich sicher war. Und Langeweile schließe ich auch mal aus. Aber was mich ärgert ist, daß ich, wenn es schlecht ausgeht, für eine Verfehlung zahlen soll, die ich nicht begangen habe. Naja, warten wir mal ab. ;)

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@Rothskuckuck

Ich wäre da stur, wenn ich genau weiß, ich war angeschnallt, hätte ich auch keine 30,- Euro bezahlt. Da würde ich es drauf ankommen lassen, die lassen ganz bestimmt von sich per Post hören. Wie gesagt: Widerspruch einlegen - diese Möglichkeit hat man immer.

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Was kann auf mich zukommen?

Ein Bußgeldbescheid .

30€ + 28,50 € Gebühren und Auslagen .

Gegen diesen Bescheid hast du das Rechtmittel des Einspruchs .

Ich kann dir nur abraten davon gebrauch zu machen . Der Richter wird den Beamten glauben schenken .

Nimm es als " Lehrgeld " .

Man bleibt immer im Auto sitzen , Hände auf dem Lenkrad . Hättest das beherzigt , hätte der Beamte gesehen das er sich geirrt hat , so durch dein Austeigen hat ihn das nur noch bestätigt .

 

 

Man bleibt immer im Auto sitzen , Hände auf dem Lenkrad .

Das ist zwar empfehlenswert, eine Vorschrift die das besagt gibt es jedoch nicht.

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@Artus01

Richtig , das ist keine Vorschrift ! Wäre er wiegesagt einfach sitzen geblieben hätte einer der Polizisten gesehen das er angeschnallt ist . Und das sich der Polizist getäuscht hat .

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Die können auch zu viert im Auto gesessen haben.
Wenn das vor Gericht kommen sollte (wenn du wirklich angeschnallt warst, würde ich es darauf ankommen lassen!!!)
stehen dort eventuell zwei Meinungen gegen deine, aber wo ist der Beweis?

Und da es auch geregnet haben soll und du dunkle Kleidung an hattest und du vollends überzeugend darlegt das du definitiv angeschnallt warst, wird im Zweifel für den/die Angeklagten/Angeklagte entschieden.

Ohne Beweise keine Schild! Punkt.

stehen dort eventuell zwei Meinungen gegen deine, aber wo ist der Beweis?

Der Beweis werden die Zeugenaussagen (nicht die Meinungen) der Polizisten sein, wenn es zu einem Prozeß kommt. Wie das bwertet werden wird hat "AnblerAut" oben bereits angegeben.

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Hallo

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Wie hoch sind dann die Tagessätze?

Nimmt man da den Zeitpunkt an wo er gearbeitet hat? Oder den wo die Gerichtsverhandlung ist?

Wenn man den Zeitpunkt wo er gearbeitet hat hernimmt müsste er demnach ja gut 10.000€ zahlen.

Wie wird dass dann geregelt? Müsste er da allen ernstes eine Summe von 10k zahlen?

Unnötig zu erwähnen dass das für einen Studenten ohne fremde Hilfe so gut wie nicht möglich sein dürfte...

Bitte nur antworten wenn ihr es auch wisst also bitte keine reinen Vermutungen

mfg

Lisa

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