Strafbefehlsverfahren / Erklärung des Beschuldigten - einverstanden/nicht einverstanden?

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2 Antworten

Dir wird hier die Möglichkeit eines Strafbefehlsverfahrens, auch Mandatsverfahren genannt, angeboten. Bejahst du das, dann akzeptierst du die dir vorgeworfene Ordnungswidrigkeit. Das bringt dir den Vorteil, dass du kein Gerichtsverfahren bekommst (-> Kosten / Zeit) in dem du das ganze mit einem Richter ausdiskutieren musst. Wenn du das verneinst, bekommst du automatisch ein sog. "ordentliches Gerichtsverfahren" mit Verhandlung, Richter, etc.

Der Hinweis gilt nur dem, dass - auch wenn du das jetzt akzeptierst - es dir nicht garantiert wird, dass du kein Gerichtsverfahren bekommst. Dein Fall wird (egal wie du dich jetzt entscheidest) der Staatsanwaltschaft vorgelegt. Wenn du dem Strafbefehlsverfahren zustimmst, kann der Staatsanwalt das Verfahren einstellen und du bezahlst nur deine Strafe und hast kein Gerichtsverfahren. Mit können meine ich, dass das der normale Weg sein wird. Wenn du allerdings schon öfters mit Drogen / Alkohol im Straßenverkehr aufgefallen bist, dann kann der Staatsanwalt auch sagen, dass er das Verfahren nicht einstellen möchte. Dann geht es für dich vor den Richter in einem Gerichtsverfahren. Wie gesagt, wenn du zustimmst, kann das Verfahren entfallen. Das ist warscheinlich wenn du bis jetzt unauffällig warst (Alkohol / Drogen). Eine Garantie gibt es nicht. Das hängt vom Staatsanwalt ab.

Wenn du dem Strafbefehlsverfahren nicht zustimmst, kommt es automatisch zum Gerichtsverfahren.

Du solltest dir dennoch Rat von einem Rechtsanwalt einholen.

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Kommentar von hunger01
12.01.2016, 10:15

Danke für Deine Antwort. Akzeptieren = einverstanden, ist das richtig?

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Warum holst  du dir nicht einen rechtlich fundierten Rat von einem Anwalt?

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