Strafanzeige danach zur Polizei?

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6 Antworten

Die Anzeige an sich ist nicht schlimm. Problematisch wird die Sache, wenn du rechtskräftig verurteilt wirst. Dann stellt sich die Frage, wie alt du bist und was du ausgefressen hast.

Die Anzeige selbst hat gar keine Bedeutung, da diese noch keine Aussagekraft über eine eventuelle Straftat hat. Prinzipiell kann jeder jeden anzeigen. Was dann daraus wird, werden Staatsanwaltschaft und Gericht entscheiden.

Das hängt natürlich ganz davon ab, weswegen du eine Strafanzeige bekommst. Bei Körperverletzung könnte es eng werden

Interesierter 05.01.2015, 22:03

Du verwechselst hier eine Anzeige mit einem rechtskräftigen Urteil.

Die Anzeige selbst besagt nur, dass der Fragesteller angezeigt wurde. Ob er auch tatsächlich schuldig ist, muss sich erst noch zeigen. Wird die Sache fallen gelassen, gibt es auch keine Eintragungen.

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DerHans 05.01.2015, 22:04
@Interesierter

Davon ging ich bei der Frage aus, dass die Anzeige auch berechtigt war.

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Interesierter 05.01.2015, 22:18
@DerHans

Es wurde nach der "Anzeige" und nicht nach "rechtskräftiger Verurteilung" gefragt.

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Die Polizei hat ein Verfahrensregister, wo nichts verloren geht.

Wenn Du eine Anzeige hattest ist das kein Einstellungshindernis. Es kommt aber darauf an, was man Dir vorgeworfen hat und was Ermittlungen gebracht haben. Bei schwerwiegenden Dingen hast Du ein Problem.

Bevor Du Dich bei der Polizei bewirbst kannst Du bei der Meldebehörde verlangen, dass man Dir Dein besonderes Führungszeugnis zeigt, bevor es zur Polizei geschickt wird. So ist Dir bekannt, was die Polizei weiss und kannst Dich darauf einstellen, danach im Vorstellungsgespräch gefragt zu werden.

Bevor Du Dich bewirbst, spreche mit dem Einstellungsberater der Polizei. Der wird Dir noch ganz andere Geschichten von Kollegen erzählen können.
Die Polizei kann sich die Bewerber nicht aussuchen, sie sind froh überhaupt geeigenete Bewerber zu haben.

Deshalb drückt die Polizei mehr als ein Auge zu.

Interesierter 05.01.2015, 22:29
Die Polizei hat ein Verfahrensregister, wo nichts verloren geht.

Was du meinst, dürfte das zentrale staatsanwaltschaftliche Verfahrensregister sein, welches bei der Bundesanwaltschaft in Bonn geführt wird.

In der Tat hat die Polizei im Rahmen der Strafverfolgung (nicht im Rahmen einer Personalentscheidung) die Befugnis, hier Auskunft zu erlangen.

Verfahren, die mit Freispruch oder Einstellung des Verfahrens beendet werden, werden 2 Jahre nach Erledigung gelöscht. Somit wären sie im hier genannten Fall nach 3 Jahren nicht mehr einsehbar.

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Ja es kommt darauf an, ob du ein rechtskräftiges Urteil bekommst und daher einen Eintrag in dein amtliches Führungszeugnis bekommst. Weil bei deiner Bewerbung nachher, stimmst du zu, dass solche Sachen eingesehen werden. Die kontrollieren auch, ob du einen Schufa Eintrag hast. Es kann also , muss aber nicht. Aber mal eine andere Frage, wie alt bist??? Willst du nach der 10. Oder nach dem Abi da hin???

Ja für eine Bewerbung bei der Polizei darfst du nicht mit Gesetz in Konflikt gekommen sein.

Interesierter 05.01.2015, 22:17

Die Anzeige selbst besagt jedoch noch nicht, dass der Fragesteller mit dem Gesetz in Konflikt kam. Nur bei einer rechtskräftigen Verurteilung könnte es Probleme geben.

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ja tun sie.

du kannst mit 18 eine löschung deiner akte verlagen, aber da wird nur gelöscht was du eben zb 3 jahre vorher gemacht hast und auch nur bei geringer strafe. die genauen richtlinien kenne ich da leider nicht.

Interesierter 05.01.2015, 22:01

Du verwechselst hier eine Anzeige mit einem rechtskräftigen Urteil.

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Aericula 05.01.2015, 22:03
@Interesierter

nein, auch anzeigen werden darin gespeichert, wenn du dein führungszeugniss verlangst zwar nicht aufgeführt, aber die sind trotzdem gespeichert. ich verwechsel da nichts. die polizei hat das recht diese zu speichern, nur darf etwas wofür man nciht verurteilt wurde nciht ins führungszeugniss.

(ich hab meine akte mit 21 löschen lassen ^^)

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Interesierter 05.01.2015, 22:16
@Aericula

Die Polizei speichert mal hier prinzipiell gar nichts. Dazu ist die Polizei gar nicht befugt.

Was du meinst, dürfte das zentrale staatsanwaltschaftliche Verfahrensregister sein, welches bei der Bundesanwaltschaft in Bonn geführt wird.

In der Tat hat die Polizei im Rahmen der Strafverfolgung (nicht im Rahmen einer Personalentscheidung) die Befugnis, hier Auskunft zu erlangen.

Verfahren, die mit Freispruch oder Einstellung des Verfahrens beendet werden, werden 2 Jahre nach Erledigung gelöscht. Somit wären sie im hier genannten Fall nach 3 Jahren nicht mehr einsehbar.

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