Stradivari-ReinholdSchaller?

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3 Antworten

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Er war ein markneukirchener Geigenbauer, hat beim Vater gelernt. In einer Quelle hab ich was von "good copies" gefunden, sonst steht nicht viel drin... Es gab zu der Zeit einfach unglaublich viele Geigenbauer im Vogtland.http://www.amati.com/maker/schaller-heinrich-reinhold/

Hast du die Bratsche von privat angeboten bekommen? Dann solltest du auf jeden Fall noch mal zum Geigenbauer gehen, auch wegen des Zustands, ob daran noch was gemacht werden muss und/oder ob sie Vorschäden hat. Der Geigenbauer hat auch seine Fuchs-Taxe, in der er wegen des Wertes nachschlagen kann.

Find ich super von Dir, daß Du was gefunden hast.

Das dürfte AmyTT sicher weiterhelfen.

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Ich hab heute mal in die Fuchs-Taxe geschaut und da steht drin, dass es so viele Geigenbauer dieses Namens (Schaller) gibt und sie deshalb keine Wertangabe machen können. Es hängt vom individuellen Instrument ab, was es wert ist.

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Ich habe Leider keine Ahnung von Reinhold-Schaller Instrumenten.

Aber je nach Preis ist es eigentlich üblich mit einem Instrument, von einem eher unbekannten Meister, zu einem Geigenbauer zu gehen.

Der kann dir meistens sagen in welchem Preisrahmen er das Instrument einordnet und in welchem Zustand es ist.

Ausserdem haben Geigenbauer meistens ein unglaubliches Wissen und viele alte Kataloge. Der kann dir sicher mehr über den Erbauer erzählen.

Und Falls es dir unangenehm erscheint mit dem Besitzer einen Termin beim Geigenbauer zu vereinbaren - Das ist üblich und nicht sehr teuer.

Ich (gelernter Musikalienhändler) fand es immer super mit Gitarren die ich noch nie vorher gesehen habe beim Gitarrenbaumeister aufzuschlagen. Der konnte gar nicht mehr aufhören über Details an den Gitarren zu schwärmen.

Ein solch wertvolles Stück sollte aus den Händen eines seriösen Geigenbauers kommen, der gerne Auskunft über das Instrument, das Holz, etc. gibt.

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Vielleicht auch mal ganz ganz ganz vorsichtig bei "www.geige24.com" nachschauen. Hab die Seite nur fix zwischendurch mit entdeckt.

Grundsätzlich würde ich Dich bitten und Dir empfehlen, womöglich, wenn Du schon Dresden ansprichst und dir derlei hochwertige Instrumente nahe stehen, ganz konkret und direkt mal in der Semperoper zu Dresden nachfragen.

Irgendwer von dort kann Dir sicher womöglich eine genauere Auskunft geben. Würde ich jetzt mal so in den Raum stellen.

Ohne Vitamin-C geht sowas aber leider nicht. Du kannst nicht einfach beim Portier nach dem aktuellen Bratschisten fragen. Der notiert das dann einfach auf seiner unsichtbaren Schreibmaschine.

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@KarlKlammer

Hängt immer davon ab, wie geschickt man dabei vorgeht.

Portiere sind keine guten Anlaufstellen. Man müsste da schon im Sekretariat anrufen, da kann man auch einen Termin mit der/m Bratschistin/en buchen.

Orchestermusiker sind, ich kenne das von den Wienern, oft eigen, aber immer offen für aufstrebende "Kollegen"; also Mut und ran an die/den "Fachfrau/mann"!

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@hoermirzu

Hallo Leute.

Mir ging es weniger um den oder einen Bratschisten, sondern um den Geigenbauer. Weil der ist AmyTT ja erstmal vordergründig wichtig. Und rein aus geschichtlichem Interesse heraus dort, wie von mir vorgeschlagen, in der Semperoper anzurufen und den Geigenbauer zu erfragen.

Das hat nix Portier zu tun, sondern mit der Kultur- und Geschichtsabteilung dort. Es geht AmyTT um das Instrument, aber erstmal möchte Sie Infos.

Hoffe, ok soweit.

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