Stoppt sich der Klimawandel von selbst?

6 Antworten

Ich denke kaum, dass es schlagkräftige Faktoren dieser Art gibt oder geben wird. Das einzige, dass meiner Meinung nach Effekte der Abkühlung hier in Europa bewirken könnte, wäre, dass der Golfstrom versiegt, wie es ja von manchen wenigen Wissenschaftlern prognostiziert wird. Aber ich denke, bis das eintreten könnte, leben wir alle schon nicht mehr und bis dahin wird es nur noch immer wärmer. Insofern habe ich wenig realistische Hoffnung, dass die Klimakatastrophe anhält oder sich umkehrt.

Die Verstärker wiken in beide Richtungen.

Gebe ich Treibgausgas hinzu, wirds solange wärmer, bis sich Einstrahlung und Abstrahlung wieder ausgleichen. Durch verstärkende Effekte wird der Summeneffekt dabei 2- 4 mal so stark, wie ohne.

Ah... Treibhausgase gibts mehrere, u.a. Wasserdampf. CO2 macht nur Anteil.

Tatsächlich würde die Erde aber ohne CO2, eine -50 Grad kalte weiße Eiswüste. Je weniger da ist vom CO2, desto stärker wirkt es. Nach oben hin bremst das die Wirkung, eben auf ein paar Grad ein, ...

...die aber ausreichen!!!

Über Jahrhunderttausende und Jahrmillionen wirkt das Gleichgewichr Vulkanusmus - Sedimentation, CO2 wird ausgestoßen oder gebunden.

Bei konstantem CO2 geben die Milankovic Zyklen der Erdbahnparameter den Ton an.

Die Frage ist, ob der Treibhauseffekt begrenzt ist. Ich bin bisher auch immer davon ausgegangen, je mehr Gase desto höher die Temperatur. Aber der Skeptiker hat meiner Meinung nach Recht, mehr als 100% der Strahlung kann ja nicht absorbiert werden. Irgendwann ist schluss, wenn 100% der Strahlung von den gasen aufgefangen wird, können wir die Gase auch verdoppeln und nichts würde sich ändern.

Aber stimmt, der Denkfehler bei der anderen Rechnung ist, dass ich nur CO2 berücksichtigt habe.

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@Fuloli

Vorsicht, es ist wie bei einer Wärmedämmung. Treibhausgase nehmen IR auf, strahlen IR ab...

Je mehr du hast, desto tiefer liegt die Hlhe, aus der im Durchschnitt wieder Abgestrahlt wird, desto lfter geht Strahlung erratisch im Zick-Zack, desto wärmer ist die athmosphärische Rückstrahlung.

Das betrifft die Peaks im Spektrum. Abseits der Peaks wachsen auch die Flanken, die Fenster freier Abstrahlung gehen zu.

Effekte: Aufsteilung des Temperaturgradienten in der Atmosphäre, mehr Konvektion, weniger Inversionslagen. Alles sichtbar. In den Tropen auch Erwärmung oben an der Tropopause, weil viel mehr Konvektion (sichtbar) Globale Erhöhung der Tropopause (sichtbar) Abkühlen der Stratosphäre (sichtbar, aber Interferenz mit Ozon, wo sich die Ozonschicht erfängt, dieses wärmt oben).

Zwar sinkt die Wirkung pro zusätzlichem ppm, aber die Zusatzwirkung geht nie gegen Null.

Was bei sehr warmer Erde (volltropisch, auch Polargebiete), dann bremst, ist das Wegfallen etlicher Verstärker. Eis-Albedo... Wüste-Grünland (solche Zeiten sind feucht), H2O auch nur mehr langsame Steigerung - Wolken bei feuchtheißer Erde kühlen aber...

Deshalb waren solche Zeiten dann auch lange stabil, gleichförmig... Sofern der Treibhausgaspegel nicht absank.

Feuchtheiße Erde verwittert Gestein im Turbo, CO2 Bindung um ein vielfaches höher als nun.

Lassen dann dutzende Jahrmillionen lang aktive Vulkane nach, wid eher SO2, denn CO2 gespuckt, kühlt die Erde aus. Siehe Entwicklung der letzten 50 Millionen Jahre.

Mit Erreichen eines Eiszeitklima - das Klima abn das duie gesamte Biosphäre nun angepasst ist, wurde das System dann viel wankelmütiger.

Daher das natürliche Wechselapiel, daher auch unser gravierender Einfluss.

Hätten wir so ein Klima wie Ende der Kreide, wir sprächen vom 0,1 Grad durch uns, eher weniger...

Zum jetzigen Klima haben wir 1 Grad und bereits starke Verschiebungen der Lebensräume.

Und ich gehe fix von 3 - 4 Grad aus, die wir erreichen zum Großteil erleben.

Noch...

...kühlen wir Menschen grad auch... Der Schwefelsäuresmog Asiens... Warte wenn der, weil die Leuts dort auch mal atmen wollen, durch Filter weg ist, binnen Monaten die Luft sauber ist... Bin wirklich neugierig wohin wir dann springen...

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@Herfried1973

der erste Abschnitt interessiert mich. Also nach meiner Vorstellung, kann die Erde durch den Treibhauseffekt soweit erwärmt werden, bis sich die Strahlungsleistung der Erde verdoppelt, aber nicht mehr. Denn wenn die Gase 100% der Strahlung absorbieren, werden sie die Hälfte wieder zurückschicken, die andere Hälfte geht ins All (weil sie in alle Richtungen in gleichen Anteilen strahlen ). Wenn 50% ins all gehen, muss ich also die Strahlungsleistung der Erde verdoppeln, damit wieder genau so viel rausgeht, wie reinkommt.

Jetzt meinst du, wenn die CO2-Schicht dicker wird, kann mehr als 50% zurück zur Erde geworfen werden. Aber ich denke ich verstehe was du meinst, wenn man quasi um die CO2-Schicht sich noch eine denkt. Dann würde die 2-Schicht, die erste erwärmen, die widerum die Erde erwärmt. Nach meiner Rechnung würde die 2. Schicht, welche eine Verdopplung des Co2 entspricht, den Treibhauseffekt aber nur um etwas mehr als 25% verstärken. Also wird in der Tat der Effekt jedes weiteren CO2 immer kleiner, aber nie 0, wie du anfangs gesagt hast. Jetzt wäre interessant, wie weit dieser Effekt schon fortgeschritten ist und welchen Effekt weitere 100ppm, 200ppm usw. hätten

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@Fuloli

Ja, das ist grob die Wirkungsweise. Für die Bodentemperatur spielt dabei eine Rolle, wo die durchschnittliche “unterste Schicht“ liegt, denn mit jener ist der Boden in direkter Wechselwirkung.

Es machr eben einen Unterschied ob wir (als Beispiel) aus 5000m Höhe oder aus 2000m Höhe (wärmer, dichter) Rückstrahlung empfangen.

Und ja wir sind in dem Bereich wo man davon ausgehen kann, dass grob (durch Aktivität an Absorbtionsflanken etwas mehr Wikung) 400 --> 600 ppm so stark wirken (etwas stärker) wie 200 --> 300.

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Die Temperatur wird von weit mehr beeinflusst als nur von CO2 oder anderen für uns Menschlichen Faktoren.

Egal was oft in den Medien behauptet wird, auch die Wissenschaft kann nicht alle Einflüsse zur Gänze nachvollziehen.

Es ist auch nicht richtig das die Erde ohne CO2 -18 Grad hätte.

Diese Aussage ist bezogen auf den Treibhauseffekt, dieser wird aber noch durch viele andere Gase beeinflusst. u.a. zu 60 % durch Wasserdampf.

Auch ist nicht der Mensch allein der Verursacher von CO2, z.B. lösen sich nach einer Erwärmung große Mengen Kohlensäure aus den Weltmeeren auf und erhöhen so den Co2 Anteil der Luft.

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Wikipedia

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