Störfaktoren - Geothermie

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5 Antworten

Geothermie in tiefen Bohrungen ist auf jeden Fall hochriskant, sowohl finanziell, als auch extrem schlecht für díe Erde. Verschiebungen der Gesteine und Wasserführungen sind alltäglich, aber ganz besonders natürlich durch seismographische, also kleine und große Erdbeben auslösende Veränderungen sind nicht so selten, wie uns die Verkäufer weismachen wollen.

Auf jeden Fall wird keine Versicherung dieser Erde im Falle des Verlustes tatsächlich aufkommen. Die Werbung wird Ihnen sicher das Blaue vom Himmel herunter versprechen und wenn es ernst wird, stehen Sie in der Schlange der Kläger an Nr.322.418 bei Gericht mit null Aussicht auf Erfolg. Finger weg oder Hochrisiko!

Im Gegensatz zur Tiefenbohrung ist eine Oberflächennutzung mit wenig Risiko verbunden, aber mit viel Ertrag und vor allem gleichmässig das ganze Jahr über. Mit einer Wärmepumpe kombiniert eine tolle Lösung. Da habe ich nur gute Erfahrungen mit meinen Kunden.

Bei geothermischen Anlagen entstehen gelegentlich unterirdische Ausspülungen, die zu Erdabsenkungen und Bauschäden führen können.

zB. Seismische Aktivitäten oder auch Hebung und Senkung des Untergrundes. siehe zB in Hohenstaufen (Göppingen)

Geothermie ist finanziell hochriskant, weil ein Erfolg der Bohrung ungewiss ist. Bohrungen können kleine Erdbeben auslösen (Basel), Anhydrid aufquellen lassen (Staufen), die Wärme nicht bringen (Aachen).

Geothermie ist übrigens auch eine Form der friedlichen Nutzung der Kernenergie.

ein riesen problem bei geothermie ist austretender schwefelwasserstoff. das gas kann binnen sekunden zu bewustlosigkeit und erstickungstot führen...

an sonsten das erwähnte...

lg, anna

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