Stirbt man wirklich eher wenn man unglücklich ist?

35 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Klon,

so pauschal kann man diese Frage nicht beantworten...!

Fest steht jedoch, dass bei manchen Menschen die Todessehnsucht (Z.B. hervorgerufen durch Liebeskummer) größer als die von glücklichen Menschen ist...!

Lg,

Gerd

Ob man eher stirbt sei dahin gestellt. Jedoch durch Unglücklichkeit auf dauer, Stress auf dauer, Liebeskummer auf dauer, kann eine Stress-Kardiomyopathie entstehen (auch bekannt unter "Broken-Heart-Syndrom"). Das ist eine Herzerkrankung, die durch Stress bzw Kummer entsteht. Die Symptome ähneln eines Herzinfarktes. Ebenso kann es im Ernstfall auch zum Tod führen.

Das kann man nicht direkt sagen. Jedoch ist erwiesen, dass glückliche Menschen, die in ihrer Mitte sind, ein besseres und gesünderes Immunsystem haben. Gesundheit und Lebensdauer hängen von unserer Befindlichkeit ab. Insofern können glücklich und zufriedene Menschen tatsächlich u.U. länger leben.

Das Lachen ist die "kleine Schwester" der FREUDE.......demzufolge kommt Glück denen zu, die lachen. Wenn du also Gesundheit anstrebst, gibt es kein besseres Rezept als Lachen,

Aber ganz so einfach ist es nun dann doch auch nicht, denn Krankheiten suchen sich auch glückliche Menschen aus, keiner ist gefeit vor dem Tod!

http://www.stefanklein.info/node/275

Das Glück, für andere da zu sein, ist von Dauer. Frauen und Männer, die sich für ihre Mitmenschen einsetzen, sind messbar zufriedener als andere, die nur den eigenen Interessen nachgehen. Medizinische Untersuchungen förderten noch erstaunlichere Fakten zutage. Selbstlose Menschen leiden nicht nur auffallend selten unter Depressionen, ihr Gesundheitszustand ist allgemein besser. Sie leben sogar länger. Intensive soziale Beziehungen halbieren glattweg das Sterberisiko in jedem Alter. Der Grund ist keineswegs, dass hilfsbereite Menschen mehr Hilfe und mehr Zuneigung von anderen bekommen. Wem unser Einsatz zugutekommt – Familienmitgliedern, Freunden, Bedürftigen in der Nachbarschaft oder gar Unbekannten – ist ebenfalls unerheblich für die lebensverlängernde Wirkung. Entscheidend ist allein, wie viel wir geben. Diese Ergebnisse einer inzwischen klassischen Langzeitstudie in Kalifornien erschien den Wissenschaftlern zunächst so unglaublich, dass man ähnliche Daten auch an jeweils über 1000 anderen Senioren in Amerika und in Spanien erhob. Das Fazit war überall gleich: Wer gut zu anderen ist, dem geht es selbst besser.

das ist in gewisser weise mit der statistik bewiesen. menschen ohne partner und mit wenig sozialen kontakten sterben frueher als andere. wenn man ungluecklich ist, ist das immunsythem geschwaecht, deshalb ist man viel anfaelliger fuer diverse krankheiten.

es ist auch nicht selten, dass wenn ein partner stirbt der ueberlebende nur noch kurz weiter lebt.

Was möchtest Du wissen?