Stirbt man als Gläubiger einfacher?

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50 Antworten

  • Aus medizinischer Sicht würde ich schon sagen, dass statistisch signifikant Gläubige mit Perspektive auf ein Jenseits leichter das Sterben annehmen. Die individuelen Schwankungen sind aber ganz erheblich, d.h. es gibt durchaus zahlreiche Atheisten, die sich wenig schwer tun und umgekehrt auch Strenggläubige, die ganz besonders stark mit dem Sterben hadern.
  • Gleichwohl hat es auch sehr mit Einbindung in Familie, mit der Art der Krankheit, mit dem Leiden im Rahmen der Krankheit und des Sterbeprozesses zu tun und diese Faktoren dominieren weitaus mehr als die Religiösität.
  • Ich möchte zu bedenken geben, dass Trost und Hoffnung durch Glaube zwar einerseits wetrvoll sein können und das Sterben erleichtern können, andererseits aber natürlich der Glauben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ins Nichts zielt und trügerisch ist. Da frage ich mich schon, ob falsche Hoffnung wirklich besser ist als den Tatsachen ins Auge zu schauen.
  • So gibt es zum Beispiel gläubige Sterbende, die sich darauf verlassen, im Jenseits bestimmte Verfehlungen wiedergutmachen zu können oder geliebte Menschen wiederzusehen, anstatt noch im Leben sich zu entschuldigen, anderen zu verzeihen oder ihre Liebe klar zu formulieren und sich zu verabschieden. Angesichts der Tatsache, dass es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Jenseits geben wird, wäre es meines Erachtens wesentlich wertvoller und richtiger, seine menschlichen Angelegenheiten noch auf Erden zu lösen und zu verzeihen, zu lieben, zu entschuldigen, zu verabschieden, solange man es noch kann. Im allgemeinen gibt das den betroffenen Dritten wesentlich mehr.
  • Mir kommt das ganze so etwas vor wie "Alles wird gut!" zu einem Kind zu sagen, wenn man weiß, dass in Wahrheit längst nicht alles gut werden wird. Es KANN mal richtig sein und in einer Krise den nötigen Trost und die nötige Zuversicht geben. Aber im allgemeinen ist mehr geholfen, wenn man realistisch bleibt und lieber Liebe und Mitleid zeigt oder zusammen Lösungen und Alternativen erarbeitet. Für Sterbende gilt meines Erachtens das gleiche und ich würde es stark bevorzugen, würden sie noch im irdischen Leben ihre Angelegenheit so vollständig wie möglich lösen und ihren Liebsten ihre Liebe zeigen anstatt sich auf ein Jenseits und vertagte Lösungen zu verlassen.
ForgetmyName 29.01.2013, 01:37

Danke für deine tolle lange Antwort. Und das du gleich soviele verschiedene Aspekte ansprichst.

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noreligion 06.02.2013, 20:11

Eine schöne und nachvollziehbare Antwort.

Ein Atheist, und zu denen zähl ich mich auch, erledigt seine Angelegenheiten im Diesseits und solange er noch lebt, und vertraut nicht auf irgendwelche Wunder oder Vergebungen.

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mein herzliches beileid erstmal. also ich denke, dass man als gläubiger schon "einfacher" stirbt. es ist einfach die hoffnung, dass da jemand ist, der auf dich aufpasst und dir helfen kann. es gibt einem sehr viel hoffnung, wenn man an seinem glauben fest... mir selbst ist sowas wie dir zum glück noch nicht passiert, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, wie du dich fühlst...

ForgetmyName 28.01.2013, 17:36

Vielen Dank für deine Anteilnahme. Mittlerweile legt sich die Trauer zumal es durch die lange Krankheit absehbar war. Aber schön das du dennoch so mitfühlend bist. :)

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ich finde diese frage kann man nicht so konkret beantworten denn man sollte nicht glauben weil man nicht langsam sterben will sondern aus überzeugung! ich bin christ und es ist glaube ich sehr viel leichter... ich habe nachts manchmal angst zu sterben! aber nicht weil ich christ bin sondern weil ich mein leben liebe und es noch ein bischen geniesen möchte... ich denke man stirbt auch leichter wenn man sein leben geliebt hat... wenn man glücklich einschlafen kann und dannach nie mehr aufwacht aber man am ende noch denkt das sein leben gut war das man zufrieden ist! das ist etwas sehr schönes glaube ich...!

Ich habe mir die anderen Antworten nicht alle durchlesen können und hoffe, dass ich dir da einen leicht verständlichen Einblick verschaffen kann:

Religion hat viele Funktionen: Jemand, der gläubig ist, nimmt viele Sachen im Leben gelassener auf als einer, der es nicht ist. Er stellt sich vor, dass alles Schlechte der Welt nur eine Prüfung ist, die er zu überwältigen hat, um in den Himmel zu kommen. Deshalb haben auch Länder, in denen der Glaube stark vertreten ist, eine viel niedrigere Selbstmordrate als in den Ländern, in denen der Glaube keine Bedeutung mehr hat. Interessant ist es auch, dass diese hohe Selbstmordraten aus den Industriestaaten wie Deutschland, Niederlande, Norwegen usw. kommen, wo es die Menschen sozial am besten haben, und dass Menschen aus den Entwicklungsländern trotz ihrer viel, viel schlimmeren Lage weiterleben können. Daraus kannst du den Entschluss ziehen, dass die Religion einem Menschen Kraft gibt, das Schwere zu überstehen und weiterzuleben - denn Gott verspricht, er lässt dich niemals allein.. Auch wenn du glaubst es zu sein, so bis du es nicht!

Religion hilft aber nicht nur sich dem Leben zu widmen, sondern auch sich auch von ihr mit einer leichten Hinnahme der Vergänglichkeit zu trennen... Der Mensch kann nicht akzeptieren, dass etwas endet. Und vorallem dass er endet.... Deshalb braucht er eine Wahrheit in seinem Leben, anhand dieser er die Hoffnung beruht, nach dem Tod irgendwo irgendwie weiterleben zu können... Die Hoffnung, dass seine Existenz unvergänglich ist...

Aber eins muss man bedenken: Nur ein guter Mensch kann sich die Hoffnung auf ein zweites Leben nach dem Tod gönnen. Ein schlechter Mensch hätte Angst Gott vorzutreten...

So entscheide du, ob dein Herz rein genug ist, dass du die Religion annimst, um die Hoffnung auf das Weiterleben zu pflegen; oder ob du es sein lässt, weil du dich nicht traust einem einzigen Gott vorzutreten, der dich nach deinen Sünden befragt.

Religion ist leider unbeweisbar, und wiederum auch unwiderlegbar. Es ist eine Offenbarung, die man mit dem Herzen annimmt, ohne sie rational zu verstehen. Es ist ein transzendenter Bereich der Wahrheit, die wir noch nicht wissen und gar nie erfahren können...

Mach das, was dich am besten fühlen lässt.

Hallo

Ja.

Wir können uns auf JESUS hier für unsere Lieben verlassen und auf ein Leben ohne unsere Lieben beim Herrn JESUS im Reich GOTTES.

So denken können wir nur, insofern wir die heilige Bibel lesen und JESUS unserem Herrn und GOTT folgen.

Johannes 14

1Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! 2Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? 3Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. 4Und wohin ich gehe - den Weg dorthin kennt ihr. 5Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen? 6Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. 7Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. 8 Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. 9Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? 10Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. 11Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke! 12Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater. 13Alles, um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. 14Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.>

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Herzliches Beileid wegen deinem Vater @ForgetmyName. Herr JESUS schau bitte nicht auf die Sünden unserer Verstorbenen, sondern auf ihren Glauben, schenke ihnen nach Deinem Willen Einheit und Frieden. Herr lass sie ruhen im Frieden und das ewige Licht soll ihnen leuchten in Ewigkeit.

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Der Herr JESUS hat nie gelogen und lässt uns nicht allein. Deswegen können wir uns auf JESUS verlassen und auf Sein Versprechen in Johannes 14 und 20, 29 vertrauen.

Warum musste dein Vater gehen? Warum hat meine Mutter damals den bösartigen Tumor in der Brust überlebt?

Ich hoffe, dass wir irgendwann vom Herrn JESUS die Antworten bekommen werden. Jedoch denke ich, dass wenn wir irgendwann unseren Herrn JESUS sehen, wir dann mit Seiner Herrlichkeit alle Fragen beantwortet bekommen. Dann wird alles enhüllt was verborgen war. Jede Lüge, Sünde wird sichtbar. Der Vater wird sich im Sohn in Seinem heiligen Namen JESUS uns in Seiner ganzen Herrlichkeit offenbaren.

Es wird kein warum mehr geben.

Paulus sagte: "Was kein Auge je gesehen hat und kein Ohr je gehört hat, das hat GOTT, der Vater denen bereitet die Ihn lieben im JESUS durch den HEILIGEN GEIST.

Das Reich GOTTES kam zu uns und JESUS hat es gebracht. Der HEILIGE GEIST bleibt in uns und wirkt in uns und durch uns. Wir sind durch den HEILIGE GEIST in uns Glieder des mystischen Leibes des Herrn JESUS. Wir sind Kinder GOTTES und reifen zu Bürgern des Reiches GOTTES. GOTT, der Vater gab uns die Macht Kinder GOTTES zu werden, wenn wir an den heiligen Namen JESUS glauben, vor ihm unsere Knie beugen und Ihn anbeten.

Glaubst du das? Das steht alles in unser heiligen Bibel in Philipper 2:

https://www.bibelwerk.de/shop/erweiterte_suche/einheitsuebersetzung

5Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht: 6Er war Gott gleich, /

hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, 7sondern er entäußerte sich /

und wurde wie ein Sklave / und den Menschen gleich. / Sein Leben war das eines Menschen; 8er erniedrigte sich /

und war gehorsam bis zum Tod, / bis zum Tod am Kreuz. 9Darum hat ihn Gott über alle erhöht /

und ihm den Namen verliehen, / der größer ist als alle Namen, 10damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde /

ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu 11 und jeder Mund bekennt: /

«Jesus Christus ist der Herr» - / zur Ehre Gottes, des Vaters. >

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GOTTES Segen und Liebe. JESUS liebt uns, geben wir uns nicht mit weniger zufrieden.

Ich habe schon manchen Bericht gehört über todkranke Leute, die einige Zeit vor ihrem Tod eine Hinwendung zum Glauben erlebten und eine damit verbundene Wende im Leben (-rest), mit einer Art von "Getragen-Sein" beim Sterbevorgang.

Meine Oma ist sehr gläubisch und sieht alles sehr positiv. Sieht hat absolut keine angst vorm sterben da sie meint es gäbe ein leben danach. Ich selbst bin auch eher nicht gläubig und werde das auch nicht aber ich bin mir sicher dass es dann einfacher ist, da es dann halt noch nciht ende für dich ist. Das schwerste ist dann, deine familie zurück zu lassen, die man aber ja wiedersehen wird :-)

Ich glaube nicht, dass man es generell als Gläubiger leichter hat. Es hat auch sehr viel mit der Grundeinstellung der einzelnen Person zu tun und wie weit man sich abgefunden hat, dass es keine Hoffnung mehr gibt und der Tod unausweichlich ist.

Meine Großmutter ist auch letztes Jahr gestorben, sie war ein sehr gläubiger Mensch. Bei ihr ging es zum Schluss sehr rasch, obwohl wir schon ein paar Tage vorher informiert wurden. Sie hat gar nicht mehr gekämpft und war die letzte Zeit nur noch im Koma. An ihrem letzten Tag hat sie sogar die Ärzte erstaunt, wie schnell es gegangen ist. Wir, die Familie, glauben, dass es mehr daran lag, dass sie niemanden ihrer geliebten Familie antun wollte ihr beim sterben zuzusehen und nutzte daher die kurze Zeit, wo mei Großvater, mein Onkel und meine Tante rausgingen, um den Rest der Familie Bescheid zu geben.

Mein Großvater, der auch sehr gläubig ist, kann sich mit ihren Tod nicht so leicht abfinden und gibt den Ärzten die Schuld dafür.

ForgetmyName 28.01.2013, 17:59

Das war sicher auch nicht sehr einfach. Ich kann das gut nachvollziehen. Auch was dein Opa sagt, obwohl die Ärzte sicher viel, wenn nicht alles taten was in ihrer Macht stand.

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catchan 28.01.2013, 18:00
@ForgetmyName

Ich weiß das, aber mein Opa will das einfach nicht begreifen und er hat immer noch schwer daran zu knabbern, obwohl es mittlerweile schon fast ein Jahr her ist.

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ForgetmyName 28.01.2013, 19:14
@catchan

Ist aber nachvollziehbar. Es zeigt vor allem wie sehr er sie liebte denke ich.

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Brighet 29.01.2013, 17:34
@catchan

Bedenke bitte das ein Jahr noch gar nichts ist. Und das der Mensch 7 Phasen der Trauer durchlebt. Wie lange diese dauern liegt an der Art des trauernden wie er mit der Trauer umgeht. Deshalb sei einfach für ihn da und höre ihm zu wenn er dich braucht. Alles liebe Brighet

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catchan 29.01.2013, 19:34
@Brighet

Das versucht derzeit die ganze Familie. Wir machen auch teilweise eine "Beschäftigungstherapie", wollen ihm das Gefühl geben, dass er immer noch gebraucht wird.

Ich bin mir durchaus bewusst, dass es einige Zeit dauert, bis man über so etwas hinwegkommt, aber es ist nie leicht einen geliebten Menschen so leiden zu sehen.

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Ein Mensch der an Gott glaubt und sich an seine Gebote gehalten hat, kann einfacher sterben. Wenn er noch kann, betet er während des Sterbeprozesses zu Gott und hält damit die Verbindung aufrecht.

Daher hat er sogar Gewissheit, dass er bei Gott angenommen ist. Da fällt auch das Loslassen und Sterben leichter und er hat kaum noch Angst. Die Hoffnung ist größer.

Mein Vater hatte auch eine Nah-tot-Erfahrung, als er in den 50ziger Jahren einen Herzmuskelriss erlebte und es damals noch keine wirkliche Hilfe gab. Der Hausarzt sagte uns nur, er darf nicht einschlafen, sonst schläft er für immer ein. Abwechselnd saßen wir Kinder mit der Mutter am seinem Bett und erzählten oder lasen ihm vor.

Nach Tagen schlief er logischerweise aber trotzdem ein. Wir bangten und flehten zu Gott ihn doch gesund zu machen. Als er später aufwachte, erzählte er uns seinen wunderbaren Traum.

Er hörte unendlich schöne Musik und trat in einen glänzend hellen himmlischen Bereich ein. Er fühlte sich unendlich glücklich. Dort wurde er gefragt: "Willst du zurück kehren zu deiner Frau und den kleinen Kindern, die ohne dich total verzweifelt sein werden, oder willst du hier bleiben?"

Mein Vater wählte die Verantwortung für seine Familie, obwohl er sich dort so wohlfühlte und wachte auf. Seit dieser Stunde wurde er wieder gesund und der Hausarzt war sprachlos, weil er mit seinem Tod gerechnet hatte.

''Und es gibt himmlische Körper und irdische Körper; aber eine andere Herrlichkeit haben die himmlischen und eine andere die irdischen. Einen andern Glanz hat die Sonne, einen andern Glanz hat der Mond, einen andern Glanz haben die Sterne; denn ein Stern unterscheidet sich vom andern durch seinen Glanz. So auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich. Es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird gesät in Armseligkeit und wird auferstehen in Kraft.''

1. Korinther 15, 40-44

Wer an Jesus glaubt, wie die Schrift sagt, der wird leben; auch wenn er stirbt (Vers 26). Das ist himmlische Logik über alle Grenzen des menschlichen Seins hinweg. Auch deshalb sollen wir uns nicht auf unseren Verstand verlassen (Sprüche 3,5). Frei kann man nicht sein, wenn man sterben muss, was logischerweise den Verlust des Lebens beinhaltet. Darum ist der Tod auch ein Feind des Lebendigen - gewissermaßen der letzte Feind (1. Korinther 15,26). Aber für uns ist Sterben kein Verlust, sondern ein Gewinn dank Jesus Christus (Philipper 1,21). Da Jesus auferstanden ist und lebt, ist es die konsequente Folge, daß wir auch darin unserem Heiland folgen, und ebenso auferstehen mit einem der Sünde unfähigen Leib (der Geistliche). Wir werden also dem HERRN der Herren und König aller Könige bei der Auferstehung gleich sein (Römer 6, 4-10). Dieser Auferstehungsleib ist nicht an Zeit und Raum gebunden und hat auch keine natürlichen Hindernisse. Wir werden alle perfekt und schön sein und keinen Makel haben - nie mehr! Wir werden uns selbst zum erstenmal so sehen, wie wir wirklich sind und Gott uns schon immer gesehen hat. Ich finde das sind glänzende Aussichten! Alles Gute.

Ich denke es ist auch nicht so leicht damit klar zu kommen wenn man weiß man hat nicht mehr lange zu leben, aber es ist denke ich einfacher weil wir Christen wissen das wenn wir an Jesus geglaubt haben das wir bei ihm sein werden und uns freuen können und wir halt wissen wo es nach dem Tod hingeht, Und ich denke viele die nicht das Wort Gottes nicht kennen machen sich vielleicht Gedanken wie wird es nach dem tod sein und wo werde ich hin kommen und zerbrechen sich den Kopf, jeder ist halt anders und denkt anders. aber ich persönlich glaube das es nach dem Tod weiter geht das es himmel und Hölle gibt, weil wozu hat das leben dann einen sinn. Die zeit auf erden ist bei jedem begrenzt. Den wir haben hier keine bleibende Stad, die zukünftige suchen wir. -Hebräer 13, 14

Ich denke, wenn man gerne gelebt hat, es aufjedenfall einfacher ist als gläubiger Mensch zu sterben. Es heißt auch nicht ohne grund, dass die meisten Menschen im Angesicht ihres Todes doch noch beten oder zu einem Gott sprechenm selbst wenn sie ihr ganzes lebenlang sowas keine Beachtung geschenkt haben. Wenn der Mensch mit allem was weltlich ist, machtlos wird, kompensiert er gerne seine Todesangst auf das unweltliche. Ob das ein Gott sein mag, Vorfahren und Verwandte die vor gegangen sind, Naturwesen und Geister.. spielt eigentlich keine Rolle. In dem Moment hilft es..

Nichts zuletzt verstehen sich die meisten Religionen als Hoffnung und rechtfertigen sich so damit. Glauben bedeutet es, zu hoffen.

Trotz allem gibt es aber auch die Menschen, die durch und durch weltlich sind. Solche menschen gehen mit ihrer Todesangst so um, dass sie gelindert wird wenn sie merken dass nach ihrem Ableben alles gut organisiert weiterläuft, die menschen, die man liebte, weiter funktionieren und glücklich werden können. Sehr viele Menschen die todkrank sind, können erst erleichtert gehen wenn sie das wahrnehmen..

Ich habe leider im moment eine gute Freundin, die mit dem Tod ringt und aufgrund eines Gehirntumors nicht mehr gesund werden kann. Diese Frau hat eine 12 jährige Tochter, einen Mann der vorher nur arbeiten war.. und sonst keinerlei verwandten. Loszulassen, fällt ihr sehr schwer, weil sie angst hat was aus ihrer Kleinen wird. Hier gehen wir bewusst darauf ein.. sprechen über das nach ihrem Tod. wir sprechen auch mit ihr, was SIE denkt, dass sein wird.. was sie befürchtet..und gehen darauf ein, finden gemeinsam lösungen für alles weltliche. Diese rationale Frau, die niemals eine Kirche von innen gesehen hat, denkt aufeinmal höchst philsophisch.. ich denke schon, dass es ihr hilft. Wenn auch nicht mehr gesund zu werden, hilft es ihr zu gehen und das mit guten gedanken und in frieden.

ForgetmyName 29.01.2013, 14:26

Ich wünsche ihr alles gute :)

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Es tut mir leid, das dein Vater gestorben ist.

Ja, zumindest als gläubiger Christ stirbt man mit einer tiefen Ruhe im Herzen. - Natürlich kann das Sterben aus medizinischer Sicht trotzdem schwer sein. (Schmerzen), aber wer an Gott glaubt -ich meine wirklich glauben, im Sinne von "für wahr halten"- der braucht den Tod nicht zu fürchten.

Gott bzw. Jesus zu finden ist nicht schwer. Er selbst sagt, dass er sich von jedem, der ihn von Herzen sucht, auch finden lässt. Ich kann bezeugen, dass das stimmt.

Ich habe im Laufe meines Lebens einige erstaunliche Erfahrungen mit Heilung machen dürfen. Wirklich erstaunlich meine ich! Und nicht nur bei mir selbst, sondern auch bei anderen, für die ich gebetet habe. - Wer solche Erfahrungen macht, der zweifelt nicht mehr, dass Gott existiert und dann ist auch wahr, was er uns in der Bibel mitteilt.

Auf jeden Fall und das ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen. Es ist auch wissenschaftlich erwiesen, dass gläubige Menschen länger leben und weniger krank werden, weil sie keinen so großen Stressfaktor haben. Dies gilt natürlich nicht für einzelne Religionsgemeinschaften, die z.B. kein fremdes Blut dulden oder keine Narkose vor Operationen. usw. Oder die das Leben so einengen, dass das Leben gar nicht mehr lebenswert ist. Aber ansonsten ist ein gläubiger Mensch besser dran. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass Du als spiritueller Mensch Energie aus dem Universum ziehst, die Dir eine ganz andere Lebensqualität geben. Und ich gehöre keiner Religion an. Aber ich bin durch und durch spirituell.

Der Prozess der sterbens ist es denke ich nicht, vor dem die Menschan angst haben,sondern vor dem was danach kommt. und in diesem Punkt haben es Gläubige denke ich shcon einfacher, weil sie im Glauben darauf vertrauen, nach dem Tod zu Gott zu kommen und von dem her würde ich deine Frage mal mit einem vorsichtigen Ja beantworten. LG Jesuslovesyou :)

Ich denke schon dass es einfacher ist, in dem Glauben zu sterben, dass es nach dem Tod weitergeht irgendwie, dass er nicht das Ende ist. Ich kenn einige Leute die gestorben sind und davor gesagt haben, dass sie sich "freuen" oder zumindest neugierig sind auf das was kommt. Auch für Angehörige ist es einfacher, zu glauben, der Verstorbene ist bei Gott, denn dadurch kann man sich vorstellen, derjenige ist immernoch da und sieht was man macht usw...Das is meine Erfahrung.

Ich glaube, der Mensch stirbt am einfachsten, der mit sich selbst und allen Anderen im Reinen ist, der sein Leben voll und ganz gelebt hat, möglichst wenig Schaden angerichtet oder versäumt hat und der gelernt hat alle kleinen Geschenke zu würdigen.- also für das großartige Geschenk des Lebens dankbar zu sein,

Wer das alles ausgeschöpft hat muss sich nicht bedauern und/oder rechtfertigen sondern kann in Ruhe abtreten - vorausgesetzt, die Art seines Sterbens lässt ihm die Chance dazu.

Wie einfach oder schwer es ist, sich zu verabschieden kommt sicher auch auf die Umstände an: das Alter, geliebte Menschen und deren Schmerz oder Abhängigkeit, - nicht zuletzt kann die Vorsorge für das eigene Sterben entscheiden ob man in Würde sterben darf oder ein langes Siechtum durchstehen muss.

Es gibt viele Arten zu glauben - wer an das Paradies glaubt kann trotzdem zweifeln (wie schon erwähnt) und wer an die Hölle glaubt wird tausend Ängste sterben wenn ihm alle seine Sünden wieder einfallen ;)

Ich glaube, dass man am Ende noch mal mit Allem konfrontiert wird was man an anderem Leben verbrochen und am eigenen versäumt hat. Dementsprechend hat Jeder seinen eigenen Himmel oder seine eigene Hölle - das Gewissen.

Denn in dem Moment des Sterbens lässt sich Nichts mehr rückgängig oder wieder gut machen - die Erkenntnis ist wohl entscheidend wie schwer das Sterben vom Einzelnen erlebt wird, ganz gleich ob es sich um einen Christen, Moslem, Juden, Buddhisten, Philosophen, Freigeist, Atheisten oder was auch immer handelt..

Von all dem abgesehen wird Jemand, der sicher ist, dass ihn kein Nichts sondern ein Alles erwartet dem Tod gelassener oder sogar freudig entgegensehen können.

Und dass die meisten Menschen zum guten Schluß doch noch zu ganz unerwarteten Erkenntnissen kommen ist ja aus vielen Nahtod-Erlebnissen belegt. Wer einmal das Licht und die Liebe und das Unfaßbare er-lebt hat, wird kaum noch nicht glauben können - ganz gleich ob er diese Erleuchtung dann als Tor zu Gottes Himmel, den Garten Allahs, das Nirvana, oder die ewigen Jagdgründe des großen Manitou bezeichnet - die Erfahrung ist die Gleiche.

Sterben ist eine individuelle Sache, das kann man nicht verallgemeinern. Aber lass es mich so sagen: Je mehr Widerstand du dem Tod entgegenbringst, desto schlimmer wird er werden. Das hat natuerlich mit deinem Glauben nichts zu tun, oder nur untergordnet. Wenn du den Tod akzeptierst, dann gibt es kein Leid. Leid entsteht aus dem Versuch, der Akzeptanz des Momentes Widerstand entgegen zu bringen. Das trifft nicht nur auf den Tod zu, sondern du kannst das als allgemeine Lebensregel oder Gesetz ansehen. Grosser Widerstand dem Leben gegenueber = grosses Leid, keine Widerstand = maximaler Fluss der Lebensenergie. Verinnerliche das und du wirst gluecklich Leben. Kein Widerstand = kein Leid. Das Stichwort lautet: Akzeptanz des gegenwaerigen Momentes. Viel Glueck

Herzliches Beileid. Ich glaube, beim Sterben sind wir irgendwie alle allein. Da gibt es einfach keine Zeugen. Ich meine damit, dass dir halt kein Lebender sagen kann, gläubig oder nicht, wie es dann wohl ist. Ich glaube tatsächlich, dass es sogar "tagesformabhänig" ist. Soll heißen, derselbe Mensch würde an einem Tag friedlich sterben, an einem anderen panisch...und das , so denke ich völlig unabhängig vom Glauben. Denn Sterben kennt von uns keiner.... zudem kommt sicher noch das WIE dazu. Jeder Gläubige lebt ja mit dem Wissen, das selbst Jesus beim Sterben seinen Glauben verlor und sich von Gott verlassen fühlte, wie sollen sich dann die gläubigen Menschen anmaßen zu glauben, sie wären unerschütterlich im Glauben. Ich hoffe für jeden von uns einfach, dass er einen "gutenTag" zum Sterben erwischt, Kraft und Zuversicht hat und inneren Frieden findet um den Weg, gerne von den liebsten Menschen um sich begleitet, zu gehen. Und wie wunderbar, wenn der Glaube manchen dabei helfen kann, egal, ob schon ein Leben lang glaubend oder in den letzten Atemzügen diesen zu erfahren.

salzundlicht 30.01.2013, 10:22

"Jeder Gläubige lebt ja mit dem Wissen, das selbst Jesus beim Sterben seinen Glauben verlor und sich von Gott verlassen fühlte, wie sollen sich dann die gläubigen Menschen anmaßen zu glauben, sie wären unerschütterlich im Glauben. "

Du hast da etwas falsch verstanden:-) Der Herr JESUS kann nicht beim Sterben Seine Hoffnung verloren haben, sonst hätte Er gesündigt. Wenn aber unser Herr JESUS gesündigt hätte, dann hätte Er den Auftrag des Vaters nicht erfüllen und vollbringen können und wir Sünder müssten dann in unseren Sünden sterben.

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Wie einen Verbrecher haben sie den Herrn gekreuzigt. Er soll GOTT gelästert haben, den GOTT der Hebräer, den GOTT Vater Abrahams und des Mose und des König David.

Unser Herr JESUS aber hat nie direkt gesagt, dass Er GOTT ist. Jedoch die Pharisäer wissen was es bedeuet, wenn ein Prophet behauptet er sei GOTTES Sohn und GOTT wäre sein Vater und Seine Behauptungen mit Wundern bezeugt werden.

Entweder ist dieser Prophet wirklich GOTTES Sohn oder von Belzebub besessen.

Mose und König David und Jesaja berichteten vom Menschensohn, dem Messias.

Alle nannten JESUS Sohn Davids. JESUS selbst erwiderte darauf: "Wie kann der Menschensohn Sohn Davids sein, wenn David selbst Ihn Herr nannte in Psalm 110.

Und im Bezug auf die Propheten und das Gesetz der Tora und die Psalmen Davids, dessen Nachkomme JESUS sein soll von der Mutter Maria und Josef, dem Nährvater her, weil sie die Nachkommen Davids waren, zitierte JESUS oft die Psalmen und andere Propheten. Zum Beispiel:

Jesaja 61

1Der Geist Gottes, des Herrn, ruht auf mir; /

denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe / und alle heile, deren Herz zerbrochen ist, damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde / und den Gefesselten die Befreiung, 2damit ich ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe, /

einen Tag der Vergeltung unseres Gottes, / damit ich alle Trauernden tröste,( heute hat sich das Schriftwort erfüllt

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Hosea 6,6

6Liebe will ich, nicht Schlachtopfer, /

Gotteserkenntnis statt Brandopfer.( Barmherzigkeit will ich)

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Psalm 22

Ein Psalm Davids.]

2Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen, /

bist fern meinem Schreien, den Worten meiner Klage? 3Mein Gott, ich rufe bei Tag, doch du gibst keine Antwort; /

ich rufe bei Nacht und finde doch keine Ruhe. 4Aber du bist heilig, /

du thronst über dem Lobpreis Israels. 5Dir haben unsre Väter vertraut, /

sie haben vertraut und du hast sie gerettet. 6Zu dir riefen sie und wurden befreit, /

dir vertrauten sie und wurden nicht zuschanden. 7Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, /

der Leute Spott, vom Volk verachtet. 8Alle, die mich sehen, verlachen mich, /

verziehen die Lippen, schütteln den Kopf: 9«Er wälze die Last auf den Herrn, /

der soll ihn befreien! Der reiße ihn heraus, / wenn er an ihm Gefallen hat.» 10Du bist es, der mich aus dem Schoß meiner Mutter zog, /

mich barg an der Brust der Mutter. 11Von Geburt an bin ich geworfen auf dich, /

vom Mutterleib an bist du mein Gott. 12Sei mir nicht fern, denn die Not ist nahe /

und niemand ist da, der hilft. 13Viele Stiere umgeben mich, /

Büffel von Baschan umringen mich. 14Sie sperren gegen mich ihren Rachen auf, /

reißende, brüllende Löwen. 15Ich bin hingeschüttet wie Wasser, /

gelöst haben sich all meine Glieder. / Mein Herz ist in meinem Leib wie Wachs zerflossen. 16Meine Kehle ist trocken wie eine Scherbe, /

die Zunge klebt mir am Gaumen, / du legst mich in den Staub des Todes. 17Viele Hunde umlagern mich, /

eine Rotte von Bösen umkreist mich. / Sie durchbohren mir Hände und Füße. 18Man kann all meine Knochen zählen; /

sie gaffen und weiden sich an mir.>

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König David meint in diesem Psalm den Herrn JESUS, den er als Seinen Herrn in Visionen erkannte. Denn David wurden nie die Hände und Füsse durchbohrt.

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Und der Herr JESUS unser Vorbild zeigt uns wie wir handeln sollen. Selbst im Sterben voller quallvollen Schmerzen auf GOTT vertrauen und ja nicht GOTT verleugnen. Wir dürfen hadern mit GOTT, aber nicht Ihn verleugnen.

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salzundlicht 30.01.2013, 10:44
@salzundlicht

Teil 2

Johannes 11

33Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die Juden weinten, die mit ihr gekommen waren, war er im Innersten erregt und erschüttert. 34Er sagte: Wo habt ihr ihn bestattet? Sie antworteten ihm: Herr, komm und sieh! 35Da weinte Jesus. 36Die Juden sagten: Seht, wie lieb er ihn hatte! 37Einige aber sagten: Wenn er dem Blinden die Augen geöffnet hat, hätte er dann nicht auch verhindern können, dass dieser hier starb? 38Da wurde Jesus wiederum innerlich erregt und er ging zum Grab. Es war eine Höhle, die mit einem Stein verschlossen war. 39Jesus sagte: Nehmt den Stein weg! Marta, die Schwester des Verstorbenen, entgegnete ihm: Herr, er riecht aber schon, denn es ist bereits der vierte Tag. 40Jesus sagte zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen? 41Da nahmen sie den Stein weg. Jesus aber erhob seine Augen und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. 42Ich wusste, dass du mich immer erhörst; aber wegen der Menge, die um mich herum steht, habe ich es gesagt; denn sie sollen glauben, dass du mich gesandt hast. 43Nachdem er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! 44Da kam der Verstorbene heraus; seine Füße und Hände waren mit Binden umwickelt, und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch verhüllt.>

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"> Jesus aber erhob seine Augen und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. 42Ich wusste, dass du mich immer erhörst; aber wegen der Menge, die um mich herum steht, habe ich es gesagt; denn sie sollen glauben, dass du mich gesandt hast. ">

JESUS Christus tat nur den heiligen Willen des Vaters und nur so wie der Vater es wollte.

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Und jeder von uns Christen sollte von JESUS lernen auf GOTT zu vertrauen:

Apostelgeschichte 7

47Salomo aber baute ihm ein Haus. 48Doch der Höchste wohnt nicht in dem, was von Menschenhand gemacht ist, wie der Prophet sagt: 49 Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel für meine Füße. Was für ein Haus könnt ihr mir bauen?, spricht der Herr. Oder welcher Ort kann mir als Ruhestätte dienen? 50Hat nicht meine Hand dies alles gemacht? 51Ihr Halsstarrigen, ihr, die ihr euch mit Herz und Ohr immerzu dem Heiligen Geist widersetzt, eure Väter schon und nun auch ihr. 52Welchen der Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Sie haben die getötet, die die Ankunft des Gerechten geweissagt haben, dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid, 53ihr, die ihr durch die Anordnung von Engeln das Gesetz empfangen, es aber nicht gehalten habt. 54Als sie das hörten, waren sie aufs Äußerste über ihn empört und knirschten mit den Zähnen. 55Er aber, erfüllt vom Heiligen Geist, blickte zum Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen 56und rief: Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen. 57Da erhoben sie ein lautes Geschrei, hielten sich die Ohren zu, stürmten gemeinsam auf ihn los, 58trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß. 59So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! 60Dann sank er in die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Nach diesen Worten starb er.>

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Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte.

GOTTES Segen und Liebe.

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ErnstWilkinson 30.01.2013, 14:34
@salzundlicht

Ich finde toll, wie du deine Sicht der Dinge vertrittst, aber ich sehe es noch immer wie vorher.Du schreibst, wir dürfen hadern mit Gott, aber ihn nicht verleugnen.... aber GOTT sieht alles, also bedarf es nicht des Verleugnens, wenn man hadert. Gott erkennt schon das Hadern und Hardern mit Gott empfinde ich wie ein Wackelkontakt im Glauben, gerne auch für Bruchteile von Sekunden, aber eigentlich gibt es nur on oder off..nichts dazwischen...aber wie immer gesagt, das ist ja auch nur meine ganz persönliche Sicht der Dinge und noch immer finde ich Jesus hat diesen Satz ausgesprochen... "Vater, warum hast du mich verlassen?" Wenn er das sagte, dann wird er sich in diesem Moment, in dieser Sekunde allein gefühlt haben... verlassen eben.... und wer glaubt, der ist niemals verlassen....der Zweifler ist verlassen. Schön, wenn der Glaube zurückkehrt und mit ihm die Kraft. Meine Meinung.

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salzundlicht 30.01.2013, 15:46
@ErnstWilkinson

Ich will dir nur helfen zu erkennen wer der Herr JESUS wirklich ist und wieviel Macht Er über uns Sünder, der Sünde und dem Tod hat.

Lass bitte diesen Satz im Gebet auf dich wirken:

Johannes 11, 41

Jesus aber erhob seine Augen und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. 42Ich wusste, dass du mich immer erhörst; aber wegen der Menge, die um mich herum steht, habe ich es gesagt; denn sie sollen glauben, dass du mich gesandt hast.

Und jetzt noch diesen:

"Niemand nimmt mir das Leben, der Menschensohn hat die Macht es hinzugeben und wieder zu nehmen."

Verleugnen bedeutet diese Person nicht zu akzeptieren, die Existenz GOTTES als Einbildung erklären. Wenn ich aber mit GOTT hadere, dann weiss ich dass Er da ist. Ich akzeptiere die Existenz dieses unsichtbaren Allmächtigen GOTTES, ich zweifle nicht am GOTT, sondern an Seiner Entscheidung für mein Schickssal und erwarte eine Erklärung für seinen Willen.

http://www.duden.de/rechtschreibung/hadern

Würde JESUS mit GOTT hadern, dann wäre es Sünde und somit wäre JESUS nicht ohne Sünde.

Da JESUS wie GOTT der Vater weiss was war, ist und sein wird, hätte JESUS gelogen als er sagte: "Wer von euch kann mir eine Sünde nachweisen."

JESUS sagt anders als wir: "Ich weiss woher ich komme und wohin ich gehe."

Der Herr JESUS zeigt uns am Kreuz wie wir handeln sollen. Wir dürfen mit GOTT hadern, das wird uns Sündern vergeben, aber wir dürfen Ihn nicht verleugnen.

Unser Herr JESUS aber hat nicht mit GOTT, dem Vater gehadert, sondern den Psalm 22 zitiert.

JESUS hätte nämlich jeder Zeit vom Kreuz absteigen können, sonst würde Ihn Satan durch die Meute nicht dazu auffordern. Satan wollte JESUS aber am Stolz packen und so zum Fall bringen.

JESUS der Sohn akzeptiert absolut den heiligen Willen des Vaters und zweifeln Seine Entscheidungen nicht an.

Mose hat mit GOTT wegen Israel gehadert und hat vor GOTT versagt.

Für JESUS würde es bedeuten, abbrechen und zurück in den Himmel. Für uns würde es bedeuten, dass wir nun in unseren Sünden sterben müssten.

Da aber JESUS alles vollbracht hat, wurden auch wir durch JESUS Tod von den Sünden und dem Tod erlöst.

JESUS hat wie ein Mensch gelitten, weil Er ganz Mensch war und ganz GOTT. Er hat aber nie GOTTES, des Vaters heiligen Willen angezweifelt.

Unser Herr JESUS hat nie gesündigt, alles andere würde für uns das Ende bedeuten.

Sehe ich das richtig so?

Es steht alles so Wort für Wort in der heiligen Bibel.

Ciao

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Ja, nach meiner Erfahrung kann ich nur bestätigen. Mit dem Ziel vor Augen - den Herrn Jesus zu sehen wie Er ist, schenkt mir diese Gewissheit und Vorfreude. Ich möchte sogar behaupten, dass ich es kaum erwarten kann (Sehnsucht), bei Ihm zu sein. Natürlich wäre es mir lieber, ich würde das Kommen des Herrn erleben(Entrückung), anstatt durch die Qualen des Sterbens zu gehen - was nicht sein muß, was aber sein kann. Doch ich halte mich nicht lange mit solche Gedanken auf, weil die Freude auf IHN, einfach überwiegt. Auch wenn ich Menschen zurücklasse, die ich sehr liebe...so bin ich getröstet, dass ich diese wiedersehe..

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