Stirbt die Menschheit irgendwann aus?

14 Antworten

Irgendwann stirbt die Menschheit sicherlich aus. Ich würde zwar nicht festmachen, woran das liegen würde oder wie lange es dauert, aber irgendwann ist es sehr wahrscheinlich. Ich würde mit ein paar Millionen Jahren rechnen, die es dauert, bis es die Menschheit nicht mehr gibt, vielleicht auch, wenn es hoch kommt ein paar hundert Millionen Jahre. Sollte es jedoch unvorhersehbare negative Einflüsse geben, kann es mit dem Ende der Menschheit recht schnell kommen. 

Zur Zeit des kalten Krieges zum Beispiel wäre ich mit den Millionen von Jahren nicht so optimistisch gewesen. Gen Ende des kalten Krieges sah es ja schon optimistischer aus, aber als der noch ziemlich heiß war, war die Gefahr eines Atomkrieges sehr naheliegend und daher auch die Gefahr der Selbstvernichtung.

Schauen wir alles unter der Prämisse der Sinnlosigkeit an, wäre die reine Existenz schon sinnlos, denn wir können nichts tun von dem wir ausgehen können, dass es auch noch in Millionen von Jahren einen Wert hat oder hatte. Was wir tun und lassen beeinflusst einen Zeitrahmen von etwa 100 Jahren bei einer durchschnittlichen Lebenserwartungen. Machen wir eine bahnbrechende Erfindung etc. auch länger, aber auch solche Dinge werden einmal nur noch eine Randnotiz der Geschichte sein. Interessiert es in 1000 oder 10000 Jahren noch wer die Glühbirne erfand oder was der Mauerfall war? Wir wissen es nicht, denn andere Ereignisse werden in die Geschichtsbücher eingehen und altes als Grundwissen verdrängen. Werden wir gar ausgelöscht, so wird wohl niemanden mehr irgendetwas davon interessieren oder gar die Chance haben sich zu interessieren.

Wir können Augenblicke verändern und auch wenn es zeitlich gesehen winzige Momente sind, ist es etwas das passiert und erlebt wurde. Die Zeit ist nur ein Faktor zur Messung. Betrachte einmal ein Ereignis im Weltall. Die Sonne wird für uns in einer Ewigkeit entfernt die Erde vernichten. Sollte allerdings ein Gammablitz unsere Erde treffen sind es Sekunden oder höchstens Minuten (mit seltenen Ausnahmen mehr) die zum Massensterben auf der Erde führen werden. Du siehst also, die Bedeutung von Taten wird nicht nur in Zeit gemessen, denn ein Ereignis kann Milliarden Jahre brauchen oder nur Sekunden um eine ähnliche Wirkung zu erzielen.

Die Frage sollte grade für uns nicht unbedingt lauten "Mit was werde ich für alle Ewigkeiten unvergessen" sondern "Was ist in diesem Moment für mich und andere das Richtige". Du formst dein Leben nicht um etwas ewiges zu hinterlassen, zumindest nicht im direkten Sinn. Du hinterlässt eine Fußspur in der Zeit, aber diese verbleibt auch eben dort.

Davon ab wirst du bei der Ewigkeit eh nicht drum herum kommen auch ohne unsere Auslöschung mehr zu bedenken. Was ist der Mensch noch ein Mensch? Wir trennen jetzt schon in Evolutionsstufen, was ist mit der Zukunft? Was ist der Mensch nicht mehr Mensch? Wenn er drei statt zwei Augen bekommen hat, wenn sich sein komplettes Skelett verändert hat? Wenn er andere Denkmuster entwickelt? Mensch definiert nur eine Spezies klassisch der Homo sapiens. Was ist wenn wir diese Ebene verlassen?

Das ist im Grunde eine Lebenseinstellung. Der größte Teil von uns wird nichts schaffen, was uns auch nur für 500 Jahre unvergessen macht. Setzen wir Kinder in die Welt, so werden diese noch über ein paar Generationen wissen wer wir waren, aber was ist dann? Am Ende bleibt nur seinen Leben einen Sin zu geben in dem man seine Zeit nach besten Gewissen für sich einen Wert gibt. Die Zeit ist ein egoistisches Gut, eine Zeit die wir nicht mit unseren Idealen füllen konnten, verliert seinen Wert.

Gute Antwort erstmal. Gerade diese Sinnlosigkeit des Lebens hinsichtlich des aspekts einer immer endenden nicht unvergessenen geschichte scheint nun  etwas zu sein, was man akzeptieren sollte, um wirklich zu leben. Klingt seltsam und ist es auch. Denn Sinnlosigkeit demotiviert und treibt einen nicht wirklich an. Aber es geht häufig nicht um Sinn oder Unsinn, sondern, dass das Leben lebenswert sein sollte, um zu leben.

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Auf jeden Fall stehen die Chancen schlecht. Im allgemeinen kennen die Menschen ja das Problem aber es gibt trotzdem sinnlose Kriege Erwachsener darum, wer den besseren imaginären Freund hat. Viele beurteilen einen Menschen nach dem wo er geboren ist und wo er leben will und so weiter und so fort...

...diese eigentlich kleingeistigen Probleme und  die moralisch durchaus verständlichen Ängste gegen Forschung und Technik müssen erst überwunden werden bevor man sich ernsthaft mit der Lösung des Problems beschäftigt....

Insgesamt schätze ich, dass es eine Chance von unter 1% gibt, dass wir den Weltuntergang überleben aber es gibt  eine Chance. ..

Selbst ein Krieg mit Atomwaffen (ca 99%) oder Chemisch (97%) geführten Kampfmittel würde nur 99% bzw. 97% der Menschlichen Weltbevölkerung auslöschen. 

Sorry das ist definitiv nicht geeignet, um die Rasse Mensch zu eliminieren.^^ 

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@felixuser

Die "Rasse Mensch" wird bestimmt auch nach einem Atomschlag noch paar Jahrhunderte weiter leben können.

Aber "die Menschheit" so wie wir sie jetzt kennen, gibt es dann nicht mehr.

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Braucht eine Frau einen Mann der sie beschützt um überleben zu können?

bin selbst eine frau

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Säugetiere haben in der Regel am ganzen Körper ein Fell, das sie vor Kälte, Hitze, oder auch Sonneneinstrahlung schützt.

Anders beim homo sapiens, also bei uns Menschen. Wir haben unser "Fell" verloren, aber einen Rest davon noch auf dem Kopf, was wir in unserer Sprache "Frisur" nennen.

Aber warum hat der Affe das Fell überall zurückentwickelt, außer auf dem Kopf? Sonneneinstrahlung ist eine beliebte Erklärung, aber dagegen helfen Kappen, Mützen, Tücher usw.

Ich meine, so gesehen ist es ja auch sinnlos, daß wir das restliche Fell verloren haben, es gibt zwar Klamotten, aber ohne Klamotten könnten wir mit Fell - eben ohne Klamotten auskommen ^^

Dann gibt es ja noch die Sache, daß die Kopfbehaarung stetig weiterwächst. Bei Fell wird ein Haar nur bis zu einer gewissen Länge wachsen, bevor es ausfällt. Ist bei uns bei Körperhaaren ja noch heute so. Aber daß der Schopf quasi "ewig" weiterwächst, ist was neues und bewußt von der Evolution so selektiert worden.

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