Stipendium, welches ist am besten geeignet?

2 Antworten

Hallo Peter,

Um heraus zu finden bei welchem Stipendienanbieter du besondere Chancen hast, kommt es leider auf ein paar Punkte mehr als die genannten an. Es gibt einige Stipendienkataloge im Internet, deren links ich dir hier anhängen werde. Aber vor ab ein paar allgemeine Tipps:

Für die Suche nach dem wirklich "passenden" Stipendium solltest du einiges an Zeit investieren. Es wäre unklug sich zu bewerben, ohne das Stiftungsprofil wirklich zu kennen und natürlich ins Stiftungsprofil zu passen. Wenn dies nicht gegeben ist, kannst du auch nicht erwarten dich gegen all die anderen Bewerber durchzusetzen. Die Bewerbungsprozesse sind einfach zu konkurrenzbetont als dass du erwarten kannst dich gegen andere Bewerber durchzusetzen, die von vorn herein besser ins Profil passen bzw. sich als besser passend verkaufen können ;) Und letzteres kann man nur, wenn man die Stiftung und das wofür sie steht gut kennt. Bei den politischen Stiftungen wird man im Bewerbungsprozess auch schnell merken ob du wirklich hinter den "Idealen" der Stiftung stehst oder nicht. Dies spiegelt sich z.B. schon in der Rhetorik deiner Bewerbung wieder. Du solltest dir daher bevor du dich bei einer Stiftung bewirbst auch einige Publikationen dieser Stiftung ansehen um dich mit gewissen Begrifflichkeiten und Standpunkten der Stiftung vertraut zu machen.

Hinter den "Idealen" einer Stiftung zu stehen erfordert nicht unbedingt eine Parteimitgliedschaft. Dazu würde ich wirklich nur raten, wenn du (auch ohne Stipendium) bereit wärst Mitglied zu werden. Zwei Gründe gegen einen Beitritt kurz vor der Bewerbung: a) es kann als sehr berechnend wirken, wenn du kurz vor der Bewerbung einer Partei betrittst, b) es schmälert deine Chancen bei anderen Stiftungen. Was machst du z.B. wenn du der SPD beitrittst und die FES dich nicht annimmt? Trittst du dann wieder aus und bewirbst dich bei der KAS? Du solltest dir auch bewusst sein, dass Doppelbewerbungen sehr negativ wirken können. Die Stiftungen tauschen sich unter einander aus um Doppelförderungen zu verhindern. In vielen Fällen lässt sich eine parallele Bewerbung sicherlich argumentativ gut vertreten. Böll und FES widersprechen sich jetzt nicht wirklich. Eine gleichzeitige Bewerbung bei Naumann und Luxemburg wäre aber ein sicheres Vorgehen um keines der Stipendien zu erhalten.

Die Stiftungen variieren auch hinsichtlich der Frage wie nah man den jeweiligen Parteien stehen muss. Bei der Böll Stiftung ist es vollkommen egal ob man Parteimitglied ist oder nicht, die FES legt sehr viel Wert auf eine Identifizierung mit den sozialdemokratischen Ideen. Hier ist zwar auch nicht unbedingt eine Mitgliedschaft erforderlich, aber es gibt kaum Stipendiaten, die nicht zumindest bei den Jusos aktiv sind. Was du in deiner Frage gar nicht erwähnt hast ist dein ehrenamtliches Engagement. Dieses wird von allen politischen Stiftungen erwartet. Bei der "Wahl" der Stiftung (sollten denn vom politischen Spektrum mehrere in Frage kommen) kommt es z.B. auch darauf an in welchem Bereich du dich engagierst. Ein Ehrenamt in einer Umweltschutzorganisation wird z.B. bei Böll mehr ins Gewicht fallen als bei Luxemburg, die Mitarbeit in einem Verein für Frauenrechte wird wiederum bei Luxemburg besser ankommen als bei Naumann, wenn du dich in deiner Gemeinde engagierst wird dies bei einer konfessionellen Stiftung oder evtl. auch der KAS mehr ins Gewicht fallen usw.

Gute bis sehr gute Leistungen setzen alle voraus und den Anspruch jene zu fördern, die familiär nicht unbedingt einen akadamischen Background haben findest du eigentlich auch bei allen polit. Stiftungen. Bei einigen sicherlich mehr als bei anderen z.B. bei der FES aber auch bei der Böll Stiftung wird nach dem Bildungshintergrund der Eltern gefragt. Davon allein solltest du die Wahl aber nicht abhängig machen, denn es ist letztendlich auch nur ein Rahmenkriterium. Ob man sich durchsetzt oder nicht kommt (wie bei jeder Bewerbung) vor allem darauf an, wie man im Bewerbungsprozess auftritt. Denn letztendlich sollen hier Individuen gefördert werden und dazu gehört mehr als ein paar formelle Kriterien zu erfüllen.

Du solltest dir in deiner Recherche übrigens auch die Zeit nehmen dir kleine Stiftungen anzusehen. Das ist Zeitraubend, kann sich aber lohnen. Es gibt sehr viele sehr spezielle Stiftungen, die sich z.B. an Menschen einer Studienrichtung in einer bestimmten Stadt richten oder mit einem bestimmten Geburtsort. Wenn man hier etwas passendes findet, stehen die Chancen meist sehr gut auch genommen zu werden.

So, wünsche dir viel Erfolg bei der Recherche und natürlich bei der Bewerbung!

Lg Susan

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Hallo zusammen,

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Stipendium erhalten - wo gibt es Abhilfe?

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Und noch eine Frage: Habe ich noch Anspruch auf Unterhalt, wenn ich ein Stipendium bekomme?

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Studienplatztausch Uni d. Saarlands Erfahrungen?

Ich habe gestern einen Zulassungsbescheid für den Studiengang Humanmedizin an der Universität des Saarlandes bekommen, das war meine 3. Ortspräferenz. Zusammen mit meinem Studienberater habe ich bzw. haben wir mir eigentlich ziemlich große Chancen für Gießen ausgerechnet, meine 1. OP. Deshalb habe ich mir vor ein paar Wochen hier auch schon eine Wohnung gesucht, bin umgezogen und hab mich hier eingelebt, da dass mit der Wohnungssuche sonst knapp geworden wäre. Studienplatztausch zum 1. Semester ist an vielen Unis aber nicht drin, deshalb meine Frage ob jemand da schon Erfahrungen mit Ausnahmefällen etc. gemacht hat? Welche Möglichkeiten habe ich jetzt in Gießen zu bleiben und den Kopftausch durchzubekommen?

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GAU: Exmatrikulation

Die größte Katastrophe aller Zeiten ist eingetreten: Ich wurde exmatrikuliert.

Ich studiere seit 3 Jahren BWL Bachelor an einer Universität besonders wegen den guten Verdienstaussichten in dem Bereich. Medizin/Zahnmedizin bringt zwar noch etwas mehr, aber dafür wäre ich nie gut genug gewesen.

Es lief so weit ganz gut: Ich hatte im 1. Semester alle Prüfungen mitgeschrieben und bestanden (alles gute Noten, so 2er Schnitt), mit Ausnahme von Statistik I, wo ich mich gar nicht erst angemeldet habe. Im 2. Semester habe ich alles bis auf Statistik II mitgeschrieben, was ohne Statistik I ja gar keinen Sinn macht. Im 3. Semester habe ich zusätzlich zum normalen Programm nochmal die Vorlesung Statistik I besucht und mitgeschrieben, leider bin ich durchgefallen, weil es zu viel wurde. Ab dem 4. Semester habe ich auch jeden Nebenjob, Fußball und Hobby aufgegeben, da ich keine Zeit mehr hatte. Im 4. Semester habe ich neben meinem normalen Programm Statistik II besucht und zusätzlich auf die Nachklausur Statistik I gelernt. Ich habe alle Prüfungen einschließlich Statistik I bestanden, jedoch dieses mal nicht Statistik II. Im 5. Semester habe ich zusätzlich zum normalen Programm auf die Nachklausur Statistik II gelernt und hatte es auch wieder etwas lockerer gesehen und Fußball gespielt, leider bin ich ein 2. mal durchgefallen, alles andere problemlos. Nun bekam ich noch einen letzten Versuch (diese sind streng limitiert, aber es war mein erster 3. Versuch, also kein Problem). im 6. Semester habe ich neben meiner Bachelorarbeit und dem üblichen Programm erneut die Vorlesung Statistik II besucht und die Prüfung mitgeschrieben. Leider kam genau das falsche dran, ich konnte alle Übungsaufgaben im Schlaf, aber nicht dieses eine Thema, das 40% der Punkte ausmachte. Nun habe ich alle Prüfungen inkl. Bachelorarbeit bestanden (Schnitt ~1,9), außer Statistik II, wurde jedoch exmatrikuliert.

Es sieht nun so aus: Ich darf keine verwandten Studiengänge studieren, wo ich mir etwas anrechnen lassen könnte, sofern diese in ihrem Curriculum auch Statistik II enthalten. Da fast jeder Wissenschaftler Statistik benötigt kommt die Vorlesung in jedem 2. Studiengang vor: Von VWL, Wirtschaftsingenieur, WiWi, bis Psychologie und Soziologie. Ich bin total gef/ickt und kann mir daher auch nichts in einem neuen Studium anrechnen lassen.

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