Stimmt mein Text über die Herstellung von Honig durch Bienen?

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2 Antworten

Einige Anmerkungen zu deinem Text:

1) Eine Pflanze besteht nicht nur aus Zucker. Du meinst wahrscheinlich die Flüssigkeit im  Phloem (Siebröhrenträger/Leitungsbahnen) der Pflanzen. Diese besteht zum Grossteil aus Kohlenhydraten (Zucker).

2) Der grösste Teil des Honigs ist schon Zucker (ca 80%). Aber es sind verschiedene Zuckerarten.

3) "Dort reift der Honig und verliert dabei das meiste Wasser"   geht das von alleine ?

4) Die Nahrung für die Brut ist hauptsächlich Pollen nicht der Honig. Pollen enthält viel Eiweiss den auch die Bienenbrut braucht.

5) "In den Waben liegen Larven"  Wie sind die da reingekommen?

Die Definition von Honig ist offizielle folgende (aus der HonigV):

Honig ist der natursüße Stoff, der von Honigbienen erzeugt wird, indem
die Bienen Nektar von Pflanzen oder Sekrete lebender Pflanzenteile oder
sich auf den lebenden Pflanzenteilen befindende Exkrete von an Pflanzen
saugenden Insekten aufnehmen, durch Kombination mit eigenen spezifischen
Stoffen umwandeln, einlagern, dehydratisieren und in den Waben des
Bienenstocks speichern und reifen lassen.
Honig besteht im
Wesentlichen aus verschiedenen Zuckerarten, insbesondere aus Fructose
und Glucose, sowie aus organischen Säuren, Enzymen und beim
Nektarsammeln aufgenommenen festen Partikeln. Die Farbe des Honigs
reicht von nahezu farblos bis dunkelbraun. Er kann von flüssiger,
dickflüssiger oder teilweise bis durchgehend kristalliner Beschaffenheit
sein. Die Unterschiede in Geschmack und Aroma werden von der jeweiligen
botanischen Herkunft bestimmt.

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Kommentar von LunaViolet
22.11.2016, 18:25

Vielen Dank für die hilfreiche Antwort! Ich habe das Protokoll jetzt leider schon abgeschickt. Schade :(

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In deinem Text beschreibst du die Entstehung von Honigtau und daraus entstehenden Waldhonigen. Es gibt aber auch noch Blütenhonige, bei diesen nehmen die Bienen Nektar aus unterschiedlichen Blüten auf. Im Bienenstock wird dem Nektar, der dann ebenfalls mit Bienen eigenen Stoffen angereichert ist, noch ein Teil des enthaltenen Wassers entzogen. Fertig ist der Blütenhonig.

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