Stimmt ihr den Prognosen mancher Ökonomen zu, dass unser kapitalistisches System, welches auf immer mehr Wachstum ausgelegt ist, irgendwann zwangsläufig?

11 Antworten

Die Ökonomen, die immer noch an einem starren kapitalistischen System festhalten, sind als rückständig zu bedauern. Es gibt kein mit Absicht eingeführtes starres kapitalistisches System. Dabei ist der Begriff "System" verführerisch, weil er die Scheingewissheit vorgaukelt, einen Prozess und seinen Verlauf "verstanden" zu haben. Wenn dem so wäre, wären die Obersystemversteher der ehemaligen Sowjetunion ökonomisch nicht so krachend gescheitert. Was heute als Kapitalismus bezeichnet wird, nannte man im Mittelalter "den Teufel" und Luther sah die Welt voll davon, wie heute die Untergangsmaler die Welt voller Kapitalismus sehen. 

Unser menschliches Wirtschaften hat sich aus einfachen Anfängen zu immer größerer Komplexität entwickelt, mit Rückschlägen, Hochs und Tiefs. Es ist ein unaufhörlicher Prozess und Wirtschaftshistoriker machen der Übersichtlichkeit halber oft sehr umstrittene Einteilungen - im Nachhinein. Als Hilfe wird dabei genutzt, in welchem Bedeutungsverhältnis die Produktionsfaktoren "Boden - Arbeit - Kapital" zueinander stehen. Dabei bezeichnet Kapital die Hilfsmittel der Produktion und sein technischer Fortschritt schwankt, war in der Spätrömerzeit höher als im Mittelalter. Am Entwicklungsstand des Kapitals wird auch schon mal der Entwicklungsstand der jeweiligen Kultur festgemacht. 

Einen durchaus signifikanten Wechsel im Bedeutungsverhältnis der Produktionsfaktoren gab es ab Mitte des 18. JH mit Ingenieursleistungen, die dem entfesselten wissenschaftlichen Fortschritt nach der Renaissance und im Zuge der Aufklärung folgten. Industrien entstanden und die Maschinen (Kapitalien) gaben den Takt der Arbeit an. Das entwickelte sich bis Mitte des 20. JH zu Großindustrien, deren Hinterlassenschaften man heute z.B. im Kulturerbe "Völklinger Hütte" (googeln) betrachten kann. Allerdings vermitteln die Bilder im Internet nicht den Eindruck, den man selbst hat, wenn man z.B. neben den gewaltigen Gebläsen steht. Nach dem 2. Weltkrieg löste sich langsam der "Großindustrie-Kapitalismus" auf und wandelte sich mit der Computerisierung, jetzt Digitalisierung und Roboterisierung. Unser Wirtschaften bleibt ein Prozess, den wir in der Tat nur teilweise beherrschen. Viele Zuordnungen wie z.B. Globalisierung werden im Rückblick gemacht und wieder streitet man sich, wo die Grenzen zu setzen sind. 

Der kritischste Begriff Deiner Frage heißt "Wachstum". Meist liegen dem Verständnis primitiv-lineare Vorstellungen zugrunde, die in keinem Wirtschaftsmodell vorkommen. Faktisch streitet man sich auch hier, wie Wachstum zu messen ist und welches Wachstum gemeint ist. Eindeutig messbar als eine Basis des Wachstums ist die Zunahme der Weltbevölkerung, die trotz allen Unkenrufen immer besser versorgt wird. In den westlichen Ländern wie Deutschland stellt sich die Frage, wieweit Wachstum nicht besser als Wandel bezeichnet wird. Wenn wir uns einen Haushalt um 1920 anschauen und um 2015, dann fällt vor allem der Wandel in der gesamten Lebensweise auf. Sind Smartphones seit etwas 10 Jahren ein Wachstum, wenn dafür die Schnurtelefone entsorgt werden? Heutigen fällt schon gar nicht mehr auf, dass es keine Telefonhäuschen mehr gibt. Die Roten in London waren ein Markenzeichen der Stadt. Was ist Wachstum bei dem Wandel?

Wenn wir an dem, was wir "Wachstum" nennen, unerbittlich festhalten, wird sich deine Frage - völlig unabhängig zu den jeweils vorherrschenden sog. "Systemen" - irgendwann als nur noch wenig relevant herausstellen. Nichts im Universum ist unendlich, oder warte mal, etwas vielleicht doch..., nein, auch das geht mit unter. Aber es ist ein zwangsläufiger Prozess (dies hier nur als langfristiger Ausblick).

Zwangsläufige Entwicklungen sind wohl kaum an Prognosen von Ökonomen gebunden - die Ökonomen selbst dürften als Ursache auch für die bisherigen gesellschaftlichen Fehlentwicklungen zu sehen sein.

Was das kapitalistische "System" angeht - es wird an den Grenzen seiner ihm eigenen Gier, Arroganz und Ignoranz scheitern. So, wie auch jede "Hochkultur" dieser Welt bisher gescheitert ist.  LG.

Nein.
Wenn eine Resource immer knapper wird, dann wird sie auch teurer.
Je teurer sie wird, um so lohnenswerter werden alternative Abbauverfahren und umso lohnenswerter werden alternative Resourcen.
Beispiel Öl. Je teurer es wird, umso attraktiver werden andere Energiequellen.

Das kapitalistische System wird daran nicht zerbrechen.

Wirtschaftsflüchtlinge, wirklich Unberechtigt?

Vorweck ein kleinen Beitrag aus der ARD.

https://www.youtube.com/watch?v=m54lR4xXcTI.

Schon länger beschäftige ich mich mit diesen Thema und dieser Beitrag fast das Thema nur grob zusammen. Für dieses Portal denke ich ist es aber passend um eine Diskussion an zu stoßen.

Wir haben eine globalisierte Wirtschaft. Wollen unsere Waren überall verkaufen zudem sind wir im Westen größtenteils für die Zerstörung der Umwelt verantwortlich das anderswo z.B. dazu führt das immer mehr gebiete verwüsten (globale Erwärmung) oder die Meere überfischt sind.

Wir verkaufen unsere subventionierten Waren in Arme Länder unzwar so günstig das die Lokalen Hersteller nicht mithallten können und ihnen die Lebensgrundlage genommen wird.

Kann man unter diesen Umständen wirklich noch ruhigen Gewissens Wirtschaftsflüchtlinge abweisen. Klar man will sich keine "Probleme" ins Land holen, man will nicht das millionen Menschen in die Sozialsysteme einwandern. Doch ist es nicht nur gerecht wen wir für die Probleme die auch wir erschaffen Verantwortung übernehmen? Ist es nicht Zeit das der Globale Kapitalismus auch Verantwortung übernimmt und nicht nur ihre ureigenen Interessen verfolgt der aufs stetige Wachstum Gründet. Doch unsere Ressourcen sind nun mal endlich und auch ihre Abnehmer sind nicht unendlich.

Die Antwort kann meiner Meinung nach nicht lauten das die Reichen Länder jetzt jeden aufnehmen, jedoch müssen sie dabei helfen die Ursachen zu beseitigen oder ihre Wirkung zu mindern.

Ich fände z.B. eine globale Exportsteuer könnte viel bewirken. Aus diesen Einnahmen könnte man ein Globales Sozialsystem aufbauen, das verhindert das Millionen von Menschen ihr heil im Ausland suchen. Man könnte mit diesem Geld Infrastruktur in ärmeren Regionen aufbauen ect. ect. Quasie sowas wie ein globales Solidaritätspakt.

Ich denke sowas ist sogar durchsetzbar. Wen z.B. Länder die bei diesen System mitmachen, Länder vom Handel aus schlissen die nicht mit machen. Könnte der Druck auf die anderen Länder groß genug sein das immer mehr in das System mit einzahlen.

Solange wir das aber nicht machen, bin ich der Meinung darf man Wirtschaftsflüchtlinge auch nicht einfach verurteilen.

Seid ihr ähnlicher Meinung, oder findet ihr das jedes Land für sich allein verantwortlich ist und wer mit der Globalisierung nicht mithält ist hallt zu Faul und selber Schuld.

Habt ihr andere Ideen die helfen könnten, findet ihr das meine Idee einen falschen Ansatz verfolgt oder stimmt ihr mir zu?

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Nun zu meiner Frage:

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