Stimmt es,das heute Kinder schon in der 3.Klasse Sexual-Kunde haben? Falls ja,was ist Sinn/Grund?

15 Antworten

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Es stimmt, dass "Sexualkunde"- oder Aufklärungsunterricht immer früher stattfindet. Wann genau ist je nach Ort, Schule oder sogar KiTa unterschiedlich geregelt.

Der Hauptgrund dahinter ist der Schutz der Kinder. Wenn dieses Wissen gut vermittelt wird, macht es ihnen weder Angst noch ungute Gefühle noch "Lust" auf Sex - das sind Sorgen und Probleme der Eltern.

Du fragst, wozu Kinder das schon wissen müssen? Weil sie es zuhause nicht erfahren! Und trotzdem damit konfrontiert werden. Von benutzten Kondomen im Gebüsch hinter der Schaukel über "Filmchen" auf dem Handy bis hin zum Pädophilen, der sich an sie ranmachen könnte. Dummerweise springt der zu 99% NICHT aus einer dunklen Ecke sondern stammt aus ihrem persönlichen Umfeld! Pfadfinderleiter, Sporttrainer, Nachhilfelehrer, Internetbekanntschaften, "freundliche" Nachbarn und Babysitter, Verwandte oder Bekannte der Eltern oder gar die Eltern selbst... Und da hilft das Argument: "sprich mit keinem, den du nicht kennst" eben überhaupt nicht.

Kinder müssen wissen, wann in diesem Bereich Grenzen überschritten werden. Sie müssen wissen, wo diese Grenzen eigentlich liegen. Und sie brauchen die richtigen Worte, um überhaupt darüber sprechen zu können!

Das ist für die meisten Eltern sehr unangenehm - nicht, weil sie was zu verbergen haben, sondern weil sie mit Fragen konfrontiert werden, die sie (mit ihren Kindern) nicht diskutieren wollen: "Nimmst du auch ein Kondom, Papa?" oder "Habt ihr das auch gemacht, damit ihr mich machen konntet? Und macht das wirklich SPASS??? - Iiihhhhh!"

Trotzdem solltest du dir eine konkrete Situation vorstellen, wenn sich z.B. ein Erwachsener vor einem Kind befriedigt: "Der Onkel hat an seinem Pipimann gestreichelt und dann hat er gestöhnt und dann hat er ganz komisch gepinkelt..." Der Onkel erklärt (verschämt lächelnd), er hat Blasenentzündung, hat es nicht mehr weit genug in die Büsche geschafft, es tat weh wie sonst was und klar, war ihm total peinlich, dass das Kind zugeschaut hat, aber - was hätte er tun sollen???"

Was denken Eltern? "Ob der etwa...? Ne, kann ja nicht sein... doch nicht Onkel X, und Blasenentzündung ist schon richtig fies..." Und versuchen, es zu vergessen. Weil es ihnen selbst peinlich ist - hätte der Onkel das Kind "gehauen", würden sie der Sache auf den Grund gehen!

Das Kind lernt, ist zwar eklig aber okay, der Onkel ist krank und der Onkel kann weitermachen - mit diesem Kind oder einem anderen... Und es wird nie mehr drüber geredet...

Außerdem: wenn man erst über das Thema spricht, wenn 3/4 der Klasse schon ihre ersten Fantasien/ Träume oder Erfahrungen in der Richtung hatten - ist es für den ein oder anderen schon "zu spät", für (fast) alle peinlich und für viele ein Grund, es jetzt, wo ihre Fragen beantwortet sind, vielleicht, möglicherweise doch mal im "richtigen Leben" zu probieren bzw. die "dritte große, wahre und einzige Liebe ihres (noch sehr jungen) Lebens" davon zu überzeugen...

Richtig klasse Antwort! DH!

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@bluejule

Und um die Kinder vor ihren Eltern zu schützen, ihnen Mut zu machen sich an eine Lehrkraft zu wenden wenn Mama dem "lieben Onkel" das eigene Kind für spezielle Spiele anvertraut..... . Oder Frau das Kind nur gemacht hat damit ihre sogenannte Liebe sich darin befriedigen kann. .... . Das sind dann die später als Borderline, Depression, Schizophrenie sehr gerne in unserem Land als erwerbsunfähig Diagnostizierten.

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Sexualkunde gab es schon immer in Grundschulen. Das ist nichts neues. Das Kinder den Umgang mit dem Kondom lernen sollen, sind doch die Eltern Schuld. In der heutigen Zeit müssen fast alle Eltern arbeiten. Wenige Mütter sind zu Hause, wenn ihre Kinder aus der Schule kommen. Da die Kinder keinen zum Reden haben, suchen sie sich Partner . Kinder verwechseln Geborgenheit mit Sex und so landen zwölfjährige schon mit Jungs im Bett. Da wundert mich gar nichts mehr, dass die heutigen Kinder noch früher aufgeklärt werden müssen. Außerdem sind die Mehrheit der Eltern doch nicht mehr in der Lage richtige Aufklärungsgespräche zu führen.

Da die Kinder keinen zum Reden haben, suchen sie sich Partner . Kinder verwechseln Geborgenheit mit Sex und so landen zwölfjährige schon mit Jungs im Bett

Hast du für diese kühne Behauptung IRGENDWELCHE BELEGE?

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Das Kinder den Umgang mit dem Kondom lernen sollen, sind doch die Eltern Schuld

Was soll diese unsinnige Schuldzuweisung? Abgesehen davon, dass sie zu deiner "gut durchdachten" Theorie hinführt:-)

Das mit der Kondombenutzung lernen die Kinder erst später. In der Grundschule wird erstmal besprochen wo die Babys herkommen. Und daran ist niemand Schuld. Denn die Kinder kommen in der heutigen Zeit nunmal früher in die Pubertät/Adoleszenz als vor 100 Jahren. Ein Kind sollte aufgeklärt werden bevor die Pubertät beginnt, egal ob durch die Eltern oder durch die Schule. Vor allem die Mädchen, denn sonst endet das noch wie in "Carrie";-)

In der heutigen Zeit müssen fast alle Eltern arbeiten. Wenige Mütter sind zu Hause, wenn ihre Kinder aus der Schule kommen. Da die Kinder keinen zum Reden haben, suchen sie sich Partner . Kinder verwechseln Geborgenheit mit Sex und so landen zwölfjährige schon mit Jungs im Bett

Das ist Schwachsinn, eine nette kleine Theorie, aber Schwachsinn. Hast du dafür auch nur den geringsten Beweis oder ist das wie bei den Verschwörungstheorien? Ich warte nur noch darauf, dass du den Illuminaten die Schuld daran gibst:-)

  • Nicht alle Eltern sind den ganzen Tag beim Arbeiten. Und nur weil es Eltern gibt, die beide arbeiten und ihr Kind dann auch mal in die Betreuung geben, heißt das nicht, dass sie ihr Kind vernachlässigen oder es keine Geborgenheit fühlt. Meine Eltern haben auch beide gearbeitet und mich in die Ganztagesschule geschickt, trotzdem habe ich mich bei ihnen immer geborgen gefühlt und bin nicht zu einer männlichen Kokotte geworden. Also bei solchen Behauptungen muss ich immer wieder lachen:)
  • Kinder haben also niemanden zu reden? Lehrer, Freunde, Eltern, Geschwister, Onkels/Tanten, Sozialpädagogen, ... existieren also nicht? Also ich kenne übrigens keinen Vater/keine Mutter, der/die 24h am Tag arbeitet;)
  • Kinder können Geborgenheit und Sex (falls sie überhaupt wissen was Sex ist) auf jeden Fall unterscheiden. Schließlich können sie auch ihre Mama von ihrem Papa und Zahlen von Buchstaben unterscheiden;-)

Da wundert mich gar nichts mehr, dass die heutigen Kinder noch früher aufgeklärt werden müssen

Ja genau, jetzt sind es wieder "die heutigen Kinder". Vor 100 Jahren war ja alles noch so viel besser, oder? Immer dieses konservative, vorverurteilende Geschwafel, ist das alles was die "alte Generation" kann? (Ps: Das war Ironie;)

Die heutigen Kinder müssen aufgeklärt werden, weil man nicht mehr auf dem Entwicklungsstand der Steinzeit ist und jetzt der Pubertätsbeginn bereits mit 10-13 Jahren einsetzt. Aufklärung schadet da nicht;)

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Was heißt hier "heute". Ist schon über 25 Jahre her, dass ich in der 3. Klasse war, aber auch ich hatte da im Sachkundeunterricht das Thema "Wie ein Kind entsteht". Schwangerschaftsverhütung kam damals zwar nicht dran, aber ich hatte auch schon mit einer weiterführenden Schule zu tun, die eigenmächtig den Lehrplan umgestellt hat und Sexualkunde von der sechsten in die fünfte Klasse verschoben hat. Aus gegebenem Anlass, denn in der anderen sechsten Klasse hatten sie da schon eine junge Mutter sitzen. Nicht-Aufklärung löst keine Probleme.

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