Stimmt es wirklich, dass die meisten Deutschen nur rund 200€ im Monat sparen?

13 Antworten

Sparen und Sparen sind zweierlei. Man weiß ja gar nicht worauf sich das Sparen bezieht. Wenn es darum geht, Geld auf das Zweitkonto bzw. Sparbuch zu legen, kann ich mir das mit den 200,- gut vorstellen. Das ist dann aber eher für das Taschengeld zwischendurch, wenn man jetzt mal von Menschen im Niedriglohnsektor absieht.

hmm, ich vermute, dass das ein Missverständnis ist.

Wahrscheinlicher ist, dass das ein Durchschnittswert ist, den eben NICHT 'die meisten' sparen. Viele sparen gar nichts, andere um so mehr!

Was zählt da überhaupt als 'Sparen'? Was man am Ende des Monats über hat? Viele müssen für 'Investitionen' sparen, die früher, später, oder zufällig kommen!

ZB den JahresUrlaub (meist im Sommer), das neue (gebrauchte) Auto (vllt. alle 5-7 Jahre), oder den Ausfall von Waschmaschine, oder Kühlschrank.

Ist es auch Sparen, wenn in Aktien investiert, oder sein Haus abbezahlt?

Ich glaube, ca. 1/3 können quasi nyx sparen. Am Ende des Jahres ist das ganze Geld ausgegeben und schief gehen darf da nyx, oder sie sind gar leicht im Minus (und damit meine ich nicht ein Auto, oder Haus auf Kredit).

Nein, so wurde nicht gerechnet. Es war so dass stand "60% sparen 200€, 5% 1000€ und so weiter"

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@p9o3xy8aio

Ok, trotzdem halte ich das für eine sehr grobe und auch undifferenzierte Einteilung.

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Kommt gut hin. Es wird halt alles teurer, aber der Lohn nicht unbedingt mehr. Ich kenne aber auch einige, die weniger sparen können. Vorallem als Single Person, wo man die Miete komplett selbst zahlen muss, ist es schwierig viel zurück zu legen.

Viele machen sich in den jungen Jahren aber wahrscheinlich auch noch nicht so den Kopf darüber, schonmal für ein Eigenheim zu sparen oder sowas.

Das liegt daran dass der Bezug zum Wert des Geldes zunehmend verloren geht. Durch digitale Bezahlsysteme und die heutige Konsumgesellschaft war es noch nie so einfach den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen - und viele sind daher sogar überschuldet. Früher als man den Lohn noch direkt beim Arbeitgeber ausgezaht bekam war der Bezug zum Geld noch ganz anders - Heute ist es nur noch eine Zahl auf dem Papier.

Bei mir war es so. Bei nem Nettogehalt von ca. 1700 Euro bleibt nach Abzügen von Miete, Nebenkosten, Nahrungsmitteln, Telefon, Handy, Fernsehen, Versicherungen usw. halt nicht so viel übrig zum Sparen.

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