4 Antworten

Der von dir verlinkte Artikel ist höchst interessant.

Aber danach verflüssigt sich kristallines Wasser bei noch niedrigeren Temperaturen nicht wieder.

Was sich verflüssigt, ist nicht-kristallines Wasser, das sich bei extrem tiefen Temperaturen bilden kann.

Anscheinend lagern sich bei Temperaturen unter ca. -150 °C Wassermoleküle unregelmäßig aneinander an (möglicherweise unter Druck) und bilden ein Glas, also eine im wesentlichen ungeordnete Ansammlung von Atomen/Molekülen, die sich ähnlich aneinander binden wie sie es auch in Kristallen tun.

Gläser haben ja keinen fest definierten Schmelzpunkt, sondern einen Erweichungsbereich. Bei der tiefsten Temperatur des Erweichungsbereich bilden sie eine extrem zähe Flüssigkeit, die bei höheren Temperaturen immer dünnflüssiger wird.

Im Fall des Wassers wird dies nach dem Artikel bei -129 °C flüssig genug, um sich zu Kristallen umlagern zu können, was es bei der niedrigen Temperatur natürlich auch sofort tut.

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Kommentar von Firas2
01.06.2016, 14:04

Kannst du es so erklären, dass ich es verstehe?

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Nein. Oder sind Kommeten die bei unter minus 200 Grad durchs Weltall fliegen und zum Großteil aus Eis bestehen etwa flüssig?


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Meinst du, wenn das Wasser bzw Eis "amorph" wird?

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Kommentar von Firas2
01.06.2016, 14:06

Ich weiß nicht, was das ist... Ich kenne mich in diesen Themenbereich nicht gut aus

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