Stimmt es, dass unsere Medien subjektiv berichten?

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5 Antworten

Die Frage vor 30 Jahren gestellt hätte etwas.^^ Glaubst Du das man ein 80 Millionen Volk in Deutschland so verdummen und ruhig stellen könnte,das eine derartige Politik,dazu als demokratisch und rechtsstaatlich dargestellt,kontinuierlich weitergeführt werden könnte,wenn die Medien nur halbwegs abgerundet,objektiv und investigabel recherchiert;berichten würden?Ich empfehle Dir dringend die Neue Zürcher Zeitung,den Wiener Kurier ,ja al jazeera zu schauen.Beste Grüße

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Ich empfehle jedem einmal genau zu recherchieren wem die meisten Medien gehören. Wenn man fertig ist, wird man feststellen, dass fast alle Medien in Deutschland einer Handvoll sehr wohlhabender Menschen gehören. In der Regel sind die Besitzer dieser Medien nicht an Objektivität interessiert, lediglich an Ihren Interessen. Wer die Medien kontrolliert, kontrolliert die Politiker wir Marionetten, dadurch dass der öffentliche Meinung lenken kann wie er will. Was waren wir alle Gutmenschen, als die ersten Flüchtlinge kamen. Nur als es mehr wurden hiess es, das Boot ist voll! Eine Meinung kann durchaus kippen, was mich aber gewundert hat, dass die Grundberichterstattung in allen Zeitungen dieselbe war. Es gab keine einzige Zeitung, die nicht etwas anderes gedruckt hat. Meiner Meinung ist die Berichterstattung in allen Medien von Objektivität sehr weit entfernt.

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Ja und nein. Wenn Du zum Beispiel die Berichterstattung über die politische Lage in der Türkei anschaust, dann ist die Berichterstattung subjektiv von unserem Verständnis von Demokratischen Werten geprägt.

Über Verkehrsunfälle wir auch objektiv berichtet.

Die Berichterstattung über z.B. Pegida, die Türkei, die USA wird meiner Meinung nach immer etwas subjektives haben.

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Subjektivität ist nichts grundsätzlich Schlimmes:

In den Sozialwissenschaften und der Psychologie ist der Erkenntniswert subjektiver und subjektorientierter Qualitativer Forschungsmethoden weitgehend anerkannt.

Die Soziologen Peter L. Berger und Thomas Luckmann gehen in ihrem Werk „Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit“ davon aus, dass die gesellschaftliche Wirklichkeit von den Individuen durch ihre subjektive Wahrnehmung erst konstruiert wird und nicht objektiv (unabhängig) von der Subjektivität existieren kann.

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Kommentar von jerkfun
02.08.2016, 16:40

Das stimmt nur dann,wenn alle Menschen Geisteswissenschaften studieren würden,bzw.muessten.Ansonsten ist es Sozialdarwinismus ,wenn DPA abgesprochene Meldungen einstellt und die regionalen Zeitungen sich die Happen aufbereiten.Manchmal nichtmal das.Eine einseitige Journaille zu entlarven und sich ein abgerundetes Bild zu machen( von wegen dem Recht sich "frei" zu informieren,ja wie denn!?) ist den meisten nicht möglich.Auch mir nur sehr eingeschränkt,mit großem Aufwand und nur ,weil ich ein relativ starkes Politikwissen habe.

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Hei, LuvU2, es gibt wahrscheinlich auf der ganzen Welt nirgend mehr Objektivität als in unseren - seriösen (!) Medien, sprich Zeitungen, öffentlich rechtliches Radio und TV. Man muss hinzufügen: Mit gewissen Einschränkungen; Thaters Einwand ist insofern nicht völlig unberechtigt. Hinzu kommt natürlich, dass keine Mensch zu absoluter - das wäre gottgleicher - Objektivität fähig ist. 

Es geht ums Berichten: Um die möglichst sachliche Wiedergabe der Zeitläufte und ihrer Ereignisse; wir sprechen nicht von der Kommentierung; die ist und soll subjektiv sein. o.k.? Grüße!

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