Stimmt es dass sich die Sehstärke bei vielen Brillenträgern verschlechtert?

9 Antworten

Kann schon sein. Meine hat sich auch bis Anfang 30 verschlechtert, dann 30 Jahre stagniert und jetzt wird' s wieder weniger.

Man muss sich bewusst machen, dass das Auge aus einem System verschiedener optischen Linsen mit verschiedenen Lichtbrechungskräften und  aus organischem Gewebe in einem lebenden Körper besteht.

Die Gesamtbrechkraft dieses Systems beträgt rund 60-65 Dioptrien, beim Kurzsichtigen noch mehr.

Eine winzige Veränderung der maßgeblichen Parameter (z.B. durch Ernährung, Medikamente, Alterung, Hormonhaushalt, Defekte am Auge usw.) äußert sich sofort in deutlich spürbarer Sehbeeinträchtigung.

Mit dem Tragen einer Brille hat das überhaupt nichts zu tun, es sei denn, die Augenglasbestimmung wäre falsch durchgeführt worden und die falsche Stärke würde jahrelang getragen.

Wenn die Brille ständig getragen wird, dann werden die Muskeln des Auges unter Umständen faul. 

Mit dem Alter kann sich das dann ausgleichen, denn da treten altersbedingt entsprechende Veränderungen auf. 

Ich habe z.B. vor rund 20 Jahren stärkere Gläser gebraucht. Da ich es aber von Anfang an gewöhnt bin, die Brille so selten als möglich zu tragen, sind meine Augen wieder mit meiner ersten Brille von 1975 vollauf zufrieden. 

Kommt halt auch immer auf die Ursache an. 

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Blödsinn, da wird nix "faul". Es gibt auch Leute, die denken, wenn sie ihre Brille fleißig tragen, würde das Auge wieder besser.

Beides ist Humbug! Jedenfalls dann, wenn die Augenglasbestimmung richtig durchgeführt wurde.

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@Suedstadtindio

Ist doch ausschließlich Deine Entscheidung, ob Du Fakten als Blödsinn oder Humbug abtust oder nicht. 

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Das kann ich so nicht bestätigen. Ich kenne einige Leute, wo die Sehstärke besser wurde, die sogar keine Brille mehr brauchten...

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