Stimmt es, dass man mit Briefmarken genauso bezahlen kann wie mit Geld?

14 Antworten

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Die Frage wurde schon so oft gestellt und wird gern beantwortet. Hilft aber nicht weiter. Briefmarken werden vom Bundesministerium der Finanzen herausgegeben, trotzdem sind kein offizielles Zahlungsmittel, das wurde vor ein paar Jahren in einem Rechtsstreit vor Gericht festgestellt. Sie sind nach BGB §807 ein sogenanntes kleines Inhaberpapier. Das bedeutet, dass man für die Briefmarke von der Post eine Leistung fordern kann, nämlich die Beförderung eines Briefes entsprechend Wert der Marke und Preisliste der Post. Deshalb können sie nicht ohne weiteres für ungültig erklärt werden, sondern nur mit einem Umtauschrecht gegen neue Marken innerhalb eines Jahres nach Bekanntmachung. Als Inhaberpapier kann man die Marke weitergeben, der neue Inhaber erhält nun das Recht auf die Gegenleistung der Post. Deshalb werden sie bei kleinen Beträgen auch schon mal als Zahlungsmittelsurrogat (Geldersatz) akzeptiert, dem muss der Empfänger also zustimmen oder es vorher als Möglichkeit nennen, es vereinfacht die Versendung gegenüber abgezählten Geldstücken. Der Empfänger wird also Inhaber des Brieftransportrechtes und wird sie wohl verwenden müssen, denn eine Rückgabe bei der Post gegen Geld ist nicht möglich. Briefmarken müssen übrigens von Unternehmen bei der jährlichen Bilanz aufgelistet und wie Zahlungsmittel in den Aktiva aufgeführt werden. Dort steht dann etwa Wert der Portokasse. Fazit: kein Zahlungsmittel, kein Anspruch auf Annahme als Geldersatz, aber vielfach durchaus akzeptiert.

Es ist eventuell möglich, daß irgend jemand statt Bargeld eine Briefmarke annehmen würde - ebenso ist es möglich, daß jemand statt Bargeld eine Kaurimuschel annehmen würde. Allerdings spricht man dann nicht von Bezahlung, sondern von einem Tauschgeschäft. Tauschen kannst Du prinzipiell alles, wenn Du einen entsprechenden Tauschpartner findest. Geld hingegen ist ein vom Staat ausgegebenes Zahlungsmittel.

Briefmarken sind kein offizielles Zahlungsmittel, man kann sie als Bezahlung akzeptieren, muß es aber nicht, ähnlich wie bei Fremdwährungen.

Ah ok, gut zu wissen.

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